Disziplin im Kindergottesdienst – Wenn Kids nicht wie du wollen

Disziplin im Kindergottesdienst – Wenn Kids nicht wie du wollen

 

Vorletzten Sonntag war es mal wieder soweit, ich hab ein Kind rausgeschickt: „Ab in den Gottesdienst zu deinen Eltern!“ Ganz ehrlich, ich hasse das. Ja – ein ganz schlimmes Wort, aber es ist so – für mich ist das „zu den Eltern schicken“ wirklich die letzte Lösung, aber manchmal hab ich das Gefühl, es geht nicht anders.

Bei uns ist es meist einer der älteren Jungs, der dann Schimpfwörter durch die Gegend schießt, der rülpst, der Furzgeräusche macht – wenn es um die Arche geht, die ganze Zeit Arsch sagt usw.

Man ejh.

Wenn ich dann unterbreche, zu ihm hingehe, meine Hände auf seine Schultern lege, passiert es manchmal dass er wirklich guckt und es dann wieder 10 Minuten geht. Aber manchmal eben nicht, dann guckt er nach oben und macht erst recht noch weiter.

Ich mag ihn. Wirklich. Er ist clever, das weiß ich. Ich hab schon tolle Gespräche mit ihm geführt. Aber er weiß, wie er von den anderen Kids – insbesondere den jüngeren Jungs – die Aufmerksamkeit bekommt und das genießt er.

Hey, jeder möchte Aufmerksamkeit, jeder möchte besonders sein. Aber ja, es ärgert besonders, wenn man weiß „Der hat das doch gar nicht nötig. Er könnte doch durch andere Sachen glänzen – besonders sein.“ Doch er hat verankert, dass diese Schiene funktioniert, um im Mittelpunkt zu stehen. Und ganz ehrlich wir als Kindergottesdienstmitarbeiter wissen auch, dass wir nicht diejenigen sind, die diesen Automatismus unterbrechen können. Vielleicht können wir so ein winziges Schräubchen stellen, vielleicht kleine lichte Momente schenken – aber jetzt in dem Moment… nicht wirklich.

Doch wie kann ich – wie kannst du – damit umgehen?

Finde heraus, warum es dich so ärgert

Du hast alles so gut vorbereitet. Du hast einen Zielgedanken, du hast meinen roten Faden und dann kommt dieses Kind und du kannst dein tolles Programm nicht durchziehen. Das ist doch Mist. Das kann doch jeder verstehen, dass es dich ärgert.

Manchmal geht es einfach nicht um dich und dein Konzept. Das kann toll sein doch, du arbeitest mit Menschen und da hat jeder sein eigenes Konzept. Du musst damit leben, dass du dein Konzept nicht durchziehen kannst.

Ich weiß, das ist hart. Es wirkt so unbefriedigend. Aber es ist nur so unbefriedigend, weil du für dich in deinem Konzept nur diesen einen Weg siehst.

Wer mit Menschen arbeitet, muss wissen, dass es immer viele Wege gibt.

Zumindest scheint es so. Du hast dir Zeit genommen. Du hast dir Mühe gegeben. Du investierst und nun soll das umsonst gewesen sein? Ärgerlich. Höchst ärgerlich.

Es war nicht umsonst. Ja – es kommen wahrscheinlich nicht die 100% an, die du dir beim Vorbereiten überlegt hast. Aber sorry, da müssen wir auch echt von wegkommen, dass alles genauso oder noch besser läuft, als wir es uns überlegt haben. Auch nicht mit Gott an deiner Seite. Gerade im Kindergottesdienst gibt es nicht nur schwarz weiß. Es war nicht alles Sch… Überlege dir, warum deine Vorbereitung nicht ganz umsonst war.

Die Nuancen im Kindergottesdienst sind es, die die Zeit bunt machen.

Das ist das, wo ich mich am meisten ärgere und ich frage mich oft, warum genau da – genau da, an dem Punkt, der mir am wichtigsten ist, ich gestört werde. Ich schaffe es sogar immer mal wieder die Kurve zu bekommen, aber innen drin, man ärgere ich mich da.

Und ganz ehrlich, weil es mich so getroffen hat, bin ich unbarmherziger. Wenn ich jetzt im Nachhinein raufgucke, weiß ich, dass ich nur so streng war, weil mein Höhepunkt gestört wurde.

Ich muss mir da immer sagen:

Mein Höhepunkt im Kindergottesdienst ist nicht für alle der Höhepunkt.

Das tut mir manchmal weh, aber so ist es. Für viele Kids ist das Basteln der Höhepunkt oder das Gespräch in der Kleingruppe oder das Singen.[Kennst du das? Du hast dir was ganz Tolles überlegt und dann machen die Kids nur Mist damit oder finden es langweilig.

So sind wir – so sind Menschen. Das, was ich toll finde, finden nicht alle toll. So komisch, dass wir das im Kindergottesdienst nicht akzeptieren. Letzten Sonntag war das nämlich genau der Punkt. Wir haben aus Pfeifenputzern Spinnen und Schildkröten gebastelt. Die Kids waren begeistert. Tja, nur ein Kind nicht. Grrrr … Warum ärgert mich das so? Alle Kids bis auf einen fanden es klasse.

80 ist die neue 100.

Das ist ein Satz, den ich für mich annehmen möchte, den ich inhalieren möchte, leben möchte. Ich glaube, dass ich dadurch glücklicher und zufriedener werde – denn ich bin ein 110% Mensch. Wenn du das nicht bist, ist 80 ist die neue 100 nicht dein Satz.Ist das so? Ist das nicht nur dein Blickwinkel? Sie werden doch nur gestört in dem, was du denkst wie es laufen soll. Ich kann das auch nur ganz schwer aushalten, aber wenn ich von außen auf die Situation gucke – die Kids haben gelacht, sie haben sich sogar ausgeschüttet. Einige haben in dem Pupskonzert mitgemacht. Sie hatten Spaß. Tja, aber es war nicht DEIN Spaß.

Ich frage dich (und mich) – eigentlich ist es doch der Punkt da oben: Ich würde in dem, was ich sagen wollte, gestört. Meine Ansicht, dass das was ich über Gott und Jesus erzählen wollte, ist doch viel wichtiger und anständiger als jetzt hier rumzurülpsen. Es passt nicht in unser Bild, wie der Kindergottesdienst abzulaufen hat.

Stimmt dein Bild?

Wer legt das fest? Ja, ich finde auf jeden Fall, dass auch ich mich wohlfühlen muss. Denn wenn ich mich im Kindergottesdienst nicht wohlfühle, im Setting, wie es läuft, wie die Lautstärke ist, wird meine Motivation sinken. Auch du bist Teil der Kinderkirche. Auch du darfst gut behandelt werden. Die Kids dürfen nicht auf dir und deinen Gefühlen rumtrampeln. Doch wie ist das mit dem „sich Wohlfühlen beim Vater“, dem „ein Leben mit Jesus macht Spaß“.

Ich versuche immer mehr anzunehmen, dass mein Spaß nicht unbedingt der Spaß der Kids ist und dazu möchte ich dich auch anregen.

Ist der Spaß der Kids wirklich so unpassend im Kindergottesdienst? Wer legt das fest, was ok ist und was nicht ok ist?

Was danach geschah

Nach dem Kindergottesdienst bin ich zu dem Jungen hingegangen und habe das Gespräch gesucht. Ich finde das wichtig, das Gespräch mit den Menschen, mit denen es nicht so gut läuft, zu suchen. Warum sollte ich das nur mit Erwachsenen machen. Und ich habe von mir erzählt, dass ich mir Mühe gegeben habe. Ich habe ihn um Rat gefragt, was ich tun kann, damit es ihm mehr Spaß macht.

Nein – es kamen da keine glorreichen Ideen, aber ich glaube, er hat gemerkt, dass ich ihn ernst nehme und ihn nicht runtermache und beschimpfe und ich hoffe, dass das der richtige Weg ist.

Ebenso habe ich das Gespräch mit seiner Mutter gesucht. Ich habe ihr gesagt, dass ich mit ihrem Sohn gesprochen habe, dass es leider nicht so optimal lief, aber dass ich mich freue, wenn er da ist. Und ich habe sie gefragt, ob sie Lösungsvorschläge hat. Ich habe die Erleichterung gespürt, dass es keine Meckerei auf ihren Sohn gab. Auch das ist für mich mein Auftrag – zusammen mit den Eltern zu arbeiten. Niemandem bringt es etwas, wenn ich mich über die Kids aufrege. Denn wir haben das gleiche Ziel, dass unsere Kids gerne in die Gemeinde kommen und das sie Jesus als Freund und Gott als tollen Vater erleben.

Weihnachten im Kindergottesdienst – ein Stationsspiel

Weihnachten im Kindergottesdienst – ein Stationsspiel

Jedes Jahr auf’s Neue müssen sich die Mitarbeiter etwas Neues für den Kindergottesdienst für Weihnachten überlegen. Auch mir geht es so.

Dieses Jahr gibt es als Abschluss -Kindergottesdienst ein Stationsspiel.

Ziel:

  • den Kids einen tollen Abschluss-Weihnachtskindergottesdienst bescheren
  • Stationen, wo für alle Kids etwas dabei ist

Die Stationen spiegeln, worum es oft nur an Weihnachten geht.

  • Weihnachtslieder,
  • Spiele,
  • Baum besorgen und schmücken,
  • Familie besuchen, gerade an Weihnachten darf man nichts falsch machen, weil sonst der Haussegen schief hängt,
  • Geschenke,
  • Weihnachtsmarkt,
  • basteln.

Weihnachten bastelnDaran ist natürlich nichts auszusetzen, deswegen wollen wir in den Stationen bewusst das Augemmerk auf diese Dinge richten.
Höhepunkt erreicht aber unser Kindergottesdienst im gemeinsamen Abschlussplenum.
Wir wollen mit den Kids darüber sprechen, was sie die letzte Stunde alles erlebt haben und herausfinden, was sie alles so an Weihnachten freut.
Doch dann möchten wir auf das lenken, worum es eigentlich geht – um Jesus.
Darum, dass er auf die Erde kam, als Baby. Er sich klein macht für uns.

Wir haben diese Adventszeit mit vielen Dingen gefüllt, auch die Kids merken das und oft geht es um alles mögliche, doch nicht um Jesus.
Da wir die Weihnachtsgeschichte an den letzten Sonntagen schon kreativ erarbeitet haben, müssen wir das nicht noch einmal machen. Wir wollen aber 1 Minuten bewusst nutzen, um nun nach den Weihnachtsstationen zur Ruhe zu kommen. Stille tut gut. Auch Kindern. Wenn die Kids sich hinlegen wollen, lasst sie. Wir gestalten unseren Kindergottesdienst auf Teppichen, so ist das gut möglich.

Wir werden dazu vielleicht von Tom Klein das Lied „Jesus, Wunder von Weihnachten“ abspielen.

Ganz bewusst haben wir, keinen Laufzettel gemacht, wo man alle Stationen absolvieren muss, sondern es als Wunschzettel formuliert – so dass jeder das machen kann, wozu er Lust hat.

Welche Stationen gibt es (natürlich könnt ihr sie auch anders füllen, ich habe die Titel flexibel gestaltet):
  1. Das große Naschen (es gibt wohl keine Zeit, wo soviel genascht und gebacken wird, wie an Weihnachten – wir schnappen da nach Schokoladenbrezeln – einfach an eine Schnur – und los geht‘s
  2. Heute wird der Baum geschmückt. wir bekleben Weihnachtskugeln mit Transparentpapier und haben Styroporkugeln, um sie mit Pailletten zu bestücken.
  3. Bloß nix falsch machen – an Weihnachten haben viele Angst, wenn man zusammen trifft und man darf nix falsch machen – auch den Kids wird gesagt, dass sie sich nehmen sollen – wir lesen dort die Weihnachtsgeschichte vor und bauen Fehler ein. Wer wohl alle herausfindet?
  4. Spiele – bei uns wird an Weihnachten immer gespielt, Kinder wünschen sich Spiele – bei uns ist dort die Krabbelecke für die Kleinen.
  5. Wer hat die meisten Geschenke – wir haben dort viele Geschenke und man muss auf Zeit die Geschenke stapeln. Wer schafft es am schnellsten?
  6. Weihnachtslieder – dort singt ein Mitarbeiter Weihnachtslieder, Noten liegen aus. Eventuell kommt ein Cello dazu und es kann mitgesungen werden.
  7. Weihnachtsmarkt – dort gibt es Kinderpunsch.
  8. Der perfekte Weihnachtsbaum – puh, was es da für Geschichten gibt, wie der Baum aussehen muss, wie groß er ist … – wir haben dort ein Memory mit verschiedenen Weihnachtsbäumen erstellt.
  9. Still sein vor der Bescherung – da bei uns parallel der Gottesdienst ist, gibt es einen Raum, wo die Kids oft durch müssen, um überall hinzukommen, der aber direkt am Gottesdienstraum liegt – dort dürfen sie nicht reden :).
  10. Familienfoto – auch der Klassiker – wir haben dort Hüte und es dürfen Fotos zusammen gemacht werden.
  11. Ich muss mich noch schön machen – auch oft nervig, weil man in den schönsten Klamotten am Weihnachtsbaum sitzen muss, Leute Besuchen darf und nie bequeme Sachen an hat. Bei uns ist dort eine Schminkstation.
  12. Unser Haus wird dekoriert – dort basteln wir grosse Sterne, z.B. aus Butterbrottüten.

Vielleicht inspiriert euch ja unser Weihnachtsstationslauf – unser Stationsspiel.

 

"Stationsspiel Wunschzettel"

Hier kannst du ein A4 Blatt mit 2 A5 Wunschzettel für den Stationslauf downloaden.

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"Stationsspiel Erklärung"

Hier kannst du den Text der oben steht, mit den Stationslauf – Erklärungen und dem Ziel als A4 Zettel herunterladen.

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"Stationsspiel - Plakate"

Hier kannst du im
A3 Format Plakate für den Stationslauf downloaden. Jede Station ein Plakat und eine A3 Seite mit allen Stationen als Übersicht.

Euer passendes Konzept für den Kindergottesdienst – Teil 1 – WER

Euer passendes Konzept für den Kindergottesdienst – Teil 1 – WER

Irgendwie hat da was nicht hingehauen. Im Januar 2017 haben wir mit einem neuen Konzept im Kindergottesdienst gestartet. Ich fand’s super durchdacht und versprach mir, dass die Gemeinde sicher nun mitbekommt, wie toll die Kindergottesdienste sind und was sich alles verändert und wie er wächst und auch wie die Mitarbeiterschar wächst.

  • Die Kindergottesdienste sind toll – natürlich, es geht immer optimierter.
  • Es kommen immer mehr Kids.
  • Es kommt gutes Elternfeedback.

Doch es kamen nicht die Mitarbeiter, die ich mir gewünscht habe und die brauche ich als Kindergottesdienstleiterin, damit das Konzept funktioniert.

Mein Wunsch-Kindergottesdienstmitarbeiter ist nämlich folgender:

Jan, Paul und Steffen – 3 Mitarbeiter auf unserer Freizeit – Wunschmitarbeiter 🙂

  • 20-30-Jährige,
  • der Zeit hat,
  • keinen Partner,
  • keine Kinder hat,
  • natürlich super Erfahrung hat im Kinderbereich,
  • ein sprühendes Herz für Kinder hat. Und davon sollten sich dann, weil der Kindergottesdienst ja so toll ist (das ist er!) automatisch 3-5 Leute finden.

Nach wie vor bin ich davon überzeugt, wenn es solche Leute in unserer Gemeinde geben würde, dann wären sie bei uns im Kindergottesdienst. Aber sie gibt es nicht. Und wenn es sie gibt, bekommen sie nichts vom Kindergottesdienst mit, also auch nicht, wie toll es da ist. Also können sie auch nicht automatisch zu uns stoßen. Des Weiteren verließen uns jetzt sogar die alten Hasen. (PS: natürlich gibt es auch 15-Jährige oder 60-Jährige die einen hervorragenden Job im Kigo machen)

Selbst Schuld Katrin, kann ich mir jetzt sagen, denn ich vertrete die Meinung: „Arbeite dort mit, wo dein Herz schlägt.“ Und diese Leute, hatten mitgearbeitet, weil ihre Kinder dort sind und sie wollen, dass sie Kindergottesdienst haben, oder weil es ja sonst keiner macht. Ja durchaus mit Herz, aber halt nicht ganz.

Doch es starteten Teens als Mitarbeiter.

Tja, aber unser Konzept in dieser Altersgruppe sah vor:

  • Plenum mit Spiel, Musik, Geschichte und danach
  • Kleingruppe mit Gespräch, Vertiefung, Spiel dazu, Basteln, je nachdem, was einem liegt.

Wir haben auch die Räume dazu. Doch was ich weiß, ist, dass selbst unsere gestandenen Mitarbeiter es nicht so einfach hatten in ihrer Kleingruppe. Es gibt einfach sehr besondere Kids und junge neue unerfahrene Mitarbeiter in so eine Kleingruppe zu stecken, das würde niemanden glücklich machen. Trotz guten Materials finde ich es verantwortungslos, denn es braucht Schulung, Erfahrung und auch pädagogisches Verständnis, um eine glückliche Kleingruppenzeit zu haben.

Was ich dir sagen möchte:

Ein noch so gutes Konzept funktioniert nicht, wenn es nicht die passenden Mitarbeiter dafür gibt.

Deswegen schaut zuerst auf das:

  • WER ist denn bei uns im Team?
  • Wen haben wir als Mitarbeiter, um einen für uns passenden Kindergottesdienst zu gestalten?

Ich sage auch gern – Mut zur Lücke. Wenn niemand da ist, der mit den Kindern Musik macht, ihr aber dafür jemand habt, der sich tolle Spiele ausdenken kann, dabei die Kids motiviert und sogar noch das Thema da mit reinflechtet, dann spielt lieber mehr. Es gibt kein richtig und falsch in der Kindergottesdienstgestaltung.

Ich möchte euch in den nächsten Wochen ein Schaubild vorstellen, wo ich gemerkt habe, dass das genau das ist, wie ich meine Arbeit mit Kindern lebe.

Konzept-Zirkel für den Kindergottesdienst „Wer“

Hier in dem Artikel starten wir mit dem „WER“ im Schaubild.
Das ist das, wo wir als erstes schauen müssen: Wen haben wir denn in unserem Team und wie sind die Fähigkeiten, die Vorlieben, bzw. wie wir in unserer christlichen Welt gern sagen: was sind die Gaben.

Für die ganz Neugierigen unter euch hier nun, wie es bei uns im Kindergottesdienst weiter?

  • Wir haben nun die Kleingruppenphase in unterschiedlichen Räumen mit den unterschiedlichen Programm punkten gekippt.
  • Wir bleiben in EINEM Raum, und jeder Teenie bekommt jeweils auf einem Teppich sitzend eine Kleingruppe. Dort findet das Gespräch statt. Die Teens bekommen von mir vorbereitete Fragen und ich frage sie vorher, ob sie damit klarkommen. Dadurch sind die Kleingruppen kleiner – meist nur 4-6 Kids.
  • Sie bekommen immer eine Kreativmöglichkeit von mir mit, um das Gespräch innovativ zu gestalten. Meist greife ich dabei auf Utensilien aus dem Kleingruppengesprächskoffer zurück.
  • Diese Zeit geht dann nur 10 Minuten.
  • Danach kommen wir wieder zusammen, und es wird nochmal das Thema aufgegriffen. Was habt ihr herausgefunden? Es wird gemeinsam eine Schatzkiste geöffnet, die einen Hinweis dazugibt, wie es nun weitergeht. Gemeinsam wird dann noch etwas gespielt oder gebastelt.

Der Vorteil dabei ist nun, ich habe den Blick auf alle Kids. Unsere besonderen Pappenheimer, tanzen den Teens nicht auf der Nase rum und wenn was ist, bin ich direkt da.

Wichtig finde ich, dass wir danach noch kurz als Mitarbeiter zusammen sitzen. Wie war’s? Was hat funktioniert und was nicht? Warum, hat es nicht funktioniert. Und so habe ich die Möglichkeit, Stück für Stück kleine Impulse zu setzen, dass sie selbst Dinge entdecken und lernen und meine Hoffnung ist, dass wir dann in ein paar Jahren viele 20-30-Jährigen Kindergottesdienstmitarbeiter haben.

Doppeltes PS: Ich finde alle anderen Mitarbeiter, seien es Mamas oder Papas, ältere Leute, Leute im Mittelalter, die im Kindergottesdienst mit dabei sind super! Danke für euer Engagement. Ihr seid genauso wertvoll.

Und hier die Artikel die zu dieser Reihe noch dazugehören.

10 Tipps, damit sich Kinder im Kindergottesdienst wohlfühlen

10 Tipps, damit sich Kinder im Kindergottesdienst wohlfühlen

Ab und zu passiert es, dass ein Vater oder eine Mutter zu mir kommt und sagt, dass sich ihr Sohn oder ihre Tochter im Kindergottesdienst nicht so wohlfühlt. Sie waren noch nicht so oft da und das Kind traut sich nicht wirklich rein.

Das ist natürlich Mist für alle und gemeinsam schauen wir dann, woran es liegt und was wir tun können, damit sich da etwas ändert.

Heute möchte ich euch 10 Tipps geben, damit sich deine Kids – insbesondere neue Kids – in der Kinderkirche wohlfühlen.

Tipp 1 – Das Tempo des Kindes

Jedes Kind ist anders. Jedes Kind braucht etwas anderes. Ganz bewusst haben wir in meiner Gemeinde z.B. den Wechsel der Kindergottesdienstgruppe – wo das Kind mit einem Elternteil ist – zu der Gruppe ohne Elternteil, flexibel gestaltet. Wir haben eine Gruppe für die 0 bis ca. 4- bis 5-Jährigen und die nächste Gruppe startet dann für die ca. 4- bis-Jährigen. Manche Kinder freuen sich einfach darauf und genießen es „groß“ zu sein und allein in eine Gruppe zu gehen. Andere Kids wiederum genießen die Zeit gemeinsam den Kindergottesdienst mit Mama oder Papa zu genießen. Beides sind total berechtigte Dinge. Erzwingt nichts. Weder du, noch die Eltern. Davon hat niemand etwas.

 

Tipp 2 – Nicht persönlich nehmen

Natürlich kenne ich dich nicht, aber tendenziell sage ich dir, es hat nichts mit dir zu tun, wenn es am Anfang Tränen gibt, weil das Kind nicht im Kindergottesdienst bleiben möchte. Es gibt viele verschiedene Gründe, warum Kinder am Anfang nicht die glücklichsten sind, wenn sie in den Kindergottesdienst gehen sollen und die Eltern sie dort lassen.

Tipp 3 – Nimm dir Zeit für die Eltern

Gerade weil du es nicht persönlich nehmen darfst, sondern jedes Kind individuell ist, ist es umso wichtiger, dass du das Gespräch mit den Eltern suchst. Sie kennen ihr Kind, sie wissen, was es braucht. Dort gilt es eine vertrauensvolle Basis, eine gleichberechtigte Basis zu bauen. Hab wirkliches Interesse daran, was sie zu sagen haben. Rede dabei positiv von dem Kind. Ihr seid keine Konkurrenten, sondern wir wollen doch alle das gleiche – das das Kind eine gute Zeit in der Kinderkirche hat und du auch. Und die Eltern können sicher auch ihren Gottesdienst besser genießen, wenn sie wissen, ihr Kind ist glücklich im Kindergottesdienst.

Beim Zeit nehmen für die Eltern spielt ebenso mit rein, dass es viele Eltern wirklich interessiert, was ihr Kind macht. Ja, ich weiß, wir als Kindergottesdienstmitarbeiter haben oft das Gefühl, dass die Eltern einfach nur froh sind, dass sie ihr Kind mal eine Stunde abgeben können. Aber ganz ehrlich, glaubst du das wirklich?

 

 

Kurzer Impuls für dich zum Drübernachdenken

 

  • Was strahlst du aus?
  • Gehst du positiv offensiv auf die Eltern zu?
  • Müssen die Eltern „Angst“ haben, dass, wenn du mit ihnen redest es eh nur darum geht, dass du Hilfe brauchst oder was ihr Kind „verbrochen“ hat.

 

Tipp 4 – Nimm dir Zeit für ein neues Kind

Ich hoffe, du bekommst es mit, wenn ein neues Kind kommt. Wir haben uns angewöhnt, dass am Start ein Mitarbeiter nur für die Begrüßung an der Tür zuständig ist. Oft ist das auch ein Teenie-Mitarbeiter, die machen das echt gern. Sie suchen bewusst den Kontakt zu dem neuen Kind.

  • Hallo, wie heißt du?
  • Guck mal hier, sind unsere Teppiche, wo die 2 unterschiedlichen Gruppen drauf sind. Wie alt bist du? Dann darfst du hier auf diesem Teppich sitzen.

Einfache Smalltalkfragen oder auch Dinge zum Erklären. Wenn Eltern frage, ob sie am Anfang mit drin bleiben können sagen wir „ja“. Denn es ist nicht nur für das Kind wichtig, dass es weiß, was abgeht, sondern auch Eltern brauchen eine Sicherheit, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.

 

Tipp 5 – Fördere Kontakt zu Gleichaltrigen

In vielen Kindergottesdienstgruppen sind Kids aus verschiedenen Altersgruppen in einer Gruppe. Du hast es gerade schon gelesen: bei uns gibt es Teppiche, wo die Kids altersmäßig drauf sitzen. Später gibt es nochmal alterspezifischere Kleingruppen. Wenn du deine Kids kennst, dann weißt du auch, welches Kind dafür offen ist, schnell Kontakt zu neuen Kids aufzubauen. Wenn du mit dem neuen Kind hingeht und sagt: „Guck mal, das ist die Lena, sie ist neu hier.“ finden Kids da sehr schnell eine gemeinsame Basis. Kinder sind offen für neue Kinder. Wenn du das „richtige“ Kind rauspickst, fängt es gleich an mit dem neuen Kind zu quatschen. Doch meist musst du den kleinen Anstoß geben.

Manche meinen, dass man ältere Kids dafür nehmen sollte. Ja, das geht auch, ich persönlich finde gleiches Alter besser. Denn auch 5-Jährige haben es super drauf und sind total schnell Freunde. Und genau darum geht es doch bei uns allen. Ich fühle mich dort wohl, wo ich meine Freunde habe. Ja, es gibt Mädchen, die dann gern auf so kleine Kinder aufpassen, sie betüdeln und an die Hand nehmen, doch manche Kinder wollen das gar nicht und was ist mit denen? Doch Freunde haben, das tut jedem gut und ist meist die Grundlage des Wohlfühlens.

 

Tipp 6 – Kenne den Namen des Kindes

Ja, ich weiß, manche von euch sehen die Kids vielleicht nur einmal im Monat. Ja ich weiß, du hast ein sauschlechtes Namensgedächtnis. Egal. Was du verändern kannst in dem Herzen eines Kindes, wenn du den Namen weißt und es mit Namen ansprechen kannst – Hammer. Ich weiß nicht, wie groß deine Kindergottesdienstgruppe ist. Egal. Genau aus dem Grund gibt es bei uns fast immer eine unterschiedliche Art und Weise der Anwesenheitsliste. Sie es dass jedes Kind etwas zum Thema sagt und dabei seinen Namen. Wir machen am Start ein Spiel, wo das Kind seinen Namen sagen darf, so lernen auch gleich neue Kinder die Namen der anderen Kinder. Wir nutzen dafür intensiv auch den Kleingruppengesprächskoffer.

Wenn der Kindergottesdienst vorbei ist, gehe ich innerlich noch einmal den Kreis durch, wer da saß, wie das Kind hieß, um die Namen zu verinnerlichen. Diese 5 Minuten nehme ich mir

 

Tipp 7 – Das Kind zu den Eltern bringen

Ich habe ja schon geschrieben, dass wir dort mehrere Gruppen haben – uns auch ganz bewusst für eine Gruppe mit Elternteil entschieden haben. Doch ich weiß, das ist nicht überall so. Wenn das Kind nicht aufhört zu weinen, dann bringe es zu den Eltern. Niemand hat etwas davon, wenn das Kind am Heulen ist.

  • Das Kind: es wird es nur umso schwerer haben, Kindergottesdienst irgendwann doch positiv zu verankern. Obwohl es vielleicht 2-3 Monate soweit wäre
  • Die anderen Kinder: natürlich macht es auch etwas mit den anderen Kindern. Außerdem ist die Aufmerksamkeit nur auf diesem einen Kind. Du wirst das, was du eigentlich machen möchtest nicht machen können
  • Du, der Mitarbeiter: nochmal, in den wenigsten Fällen liegt es an dir. Kläre vorher, denn du bekommst ja mit, dass das Kind weint, wenn die Eltern es bringen, wie der Vorgang sein soll. Schlage den Eltern etwas vor, wie z.B. wenn er in 10 Minuten noch weint, bringen wir ihn selbstverständlich zu euch. Das sollte nicht drohend kommen, sondern einfach dem Kind zugewandt.
  • Die Eltern: sie sind dankbar, wenn sie wissen, unser Kind wird hier nicht heulend vergammeln. Jeder hat etwas davon, wenn klar ist, was passiert, wenn das Kind sich nicht beruhigt.

Für das Kind ist es wichtig, die Erfahrung zu machen, dass die Eltern in der Nähe sind.

 

Tipp 8 – Eltern dürfen beim ersten Mal dabei sein

Das hat nichts mit Kontrolle zu tun, sondern mit Sicherheit. Sicherheit für das Kind und für die Eltern. Es hat auch etwas mit Vertrauen zu tun. Du vertraust, wenn die Eltern fragen, ob sie am Anfang mit drin bleiben dürfen, dass sie ihr Kind am besten kennen. Es ist immer ein viel besserer Start, wenn du auf diese Frage mit einem „na klar“ antwortest, als wenn du sagst „naja eigentlich nicht“ oder ähnliches. Euer Startschuss wird ein besserer sein, denn du signalisierst Wohlwollen.

 

Tipp 9 – Sei nicht so streng

Ich sage das immer wieder in meinen Schulungen. Es geht darum, dass die Kids sich bei uns in der Gemeinde wohlfühlen. Es herrscht schon genug Leistungszwang und Druck. „Stell dich nicht so an“ oder „Die anderen weinen doch auch nicht“ oder „nimm dir ein Beispiel an …“ haben für mich im Kindergottesdienst nichts zu suchen. Das heißt nicht, dass du nicht konsequent sein musst. Damit der Kindergottesdienst funktioniert, ist konsequentes Auftreten das Fundament – immer mehr, wie ich finde. Das gibt den Kids klare Orientierung.

 

Tipp 10 – Lache viel

Was gibt es Schöneres, als an einem Ort zu sein, wo man Freunde hat und wo man lacht. Ich kenne keinen. Und genau so einen Ort wünsche ich mir, soll der Kindergottesdienst sein. Kinder kommen gerne, wenn sie wissen, dort geht es fröhlich zu, dort ist es spannend. Ich merke immer wieder, gerade wenn ich über mich selbst lache, weil ich z.B. in der Geschichte, die ich erzähle etwa versemmel, dann lockert das ungemein die Stimmung auf. Kinder lachen viel mehr als Erwachsene und da sollten wir uns ihnen annähern.

 Anton Tschechow hat mal gesagt:

„Am liebsten erinnern sich die Frauen an die Männer, mit denen sie lachen konnten.“

Ich glaube, bei Kinder ist das auch so. Also lasst uns lachen und uns so in unseren Kindergottesdiensten wohlfühlen.

Der Kindergottesdienst-Kleingruppen-Gesprächs-Koffer

Der Kindergottesdienst-Kleingruppen-Gesprächs-Koffer

Ich liebe es Dinge zu optimieren, Sachen zu erstellen, die wirklich sinnvoll sind und funktionieren. Und ich habe lange überlegt, was hilft dir als Kinergottesdienst-Mitarbeiter, um deinen Kindergottesdienst noch innovativer zu gestalten.

Im Gespräch mit meinen Kindergottesdienst-Mitarbeitern kam heraus, dass sie sich nach etwas sehnen, was ihnen hilft besser mit den Kids ins Gespräch zu kommen, Themen zu vertiefen. Immer mal wieder was Neues, aber Einfaches. Etwas, was nicht lange Vorbereitung benötigt. Etwas, was da ist, was nicht neu erstellt werden muss.

So entstand die Idee des

Kindergottesdienst – Kleingruppen – Gesprächskoffer

Dieser Artikel ist eine Serie. Nach und nach werde ich Videos hochladen, die dir zeigen, wie dieser Koffer bestückt ist und wie du mit diesem Koffer arbeiten kannst. Das ist wie ein Bausteinkasten. Du nimmst dir einfach das, was für dich sinnvoll erscheint. Vielleicht setzt du dich auch mit deinem Team zusammen und überlegt gemeinsam, was in euren Koffer, eure Kiste hineinkann.

Der Kindergottesdienst – Kleingruppen – Gesprächskoffer kann dir helfen, spontan besser zu reagieren. Ca. alle 14 Tage kommt ein Utensil, welches in unseren Koffer ist, als Video-Vorstellung dazu. Gestartet wurde im Januar 2017 – sprich du darfst gespannt sein, was ich noch so aus dem Koffer herauszaubere.

Doch jetzt möchte ich dich nicht länger auf die Folter spannen.

Los geht’s:

 

Zum Starten der Videos einfach auf das Bild klicken.

Ich wünsche dir, dass du mit deinen Kids ins Gespräch kommst.

Ich wünsche dir, dass dieser Inhalt dir dabei hilft und dich inspiriert deinen eigenen Koffer zusammenzustellen. Ein Koffer, der für dich und deine Kids passt. Solltest du noch Ideen haben, freue ich mich, wenn du unten kommentierst, so dass auch andere von deiner Kreativität profitieren können.

Kindergottesdienst, Kinderkirche ist nicht nur Geschichte erzählen, basteln, singen, spielen. Kindergottesdienst ist unseren großartigen Gott den Kids nahe zubringen und dabei ist das Gespräch ein wichtiger Baustein. Kinder lieben es zu erzählen, doch sie lieben es auch, wenn immer mal wieder zu dem normalen Ablauf kleine Überraschungen auftauchen und das gilt es gekonnt zu nutzen.

Ich wünsche dir Gottes reichen Segen dabei.

Weihnachten im Kindergottesdienst – Ideen, Links und Krippenspiele

Weihnachten im Kindergottesdienst – Ideen, Links und Krippenspiele

Ich liebe Weihnachten.

Weihnachten KindergottesdienstIn den Keller zu flitzen und die ganze Deko zu holen und die Wohnung damit zu schmücken.
Endlich wieder offiziell Weihnachtslieder hören – ich gebe zu, manchmal reißt es mich und ich schummel auch mal im Juli eine Weihnachts-CD in den CD-Player bei einer Autofahrt. Lebkuchen essen. Über den Weihnachtsmarkt schlendern und vieles andere mehr.

Doch wie sieht es im Kindergottesdienst mit Weihnachten aus? Liebst du dieses „Alle Jahre wieder“ – Feeling? Oder quält dich schon im September, wenn der Einschulzirkus vorbei ist, die Frage: „Bald nun ist Weihnachtszeit – was machen wir bloß?“

Ich habe das Netz breit durchforstet und für dich hier und heute eine Seite zusammengestellt, mit allen Dingen, die mir für die Kinderkirche zu Weihnachten sinnvoll erschienen.Es gibt tolle Krippen.

Krippe_eckigWir werden uns dieses Jahr bei den 1.-3.-Klässlern an folgende Krippe zum Basteln heranwagen. Dazu gibt es hier von mylittlehouse.org kostenlose Bastelbögen und auch eine Instruktion, wie man was zusammen klebt. krippe_eckig2

Ihr habt also die Möglichkeit, selbst schon etwas vorzubasteln oder auch die Kids jede Woche weiter basteln zu lassen. Toll finde ich hier die Vielfalt.

eckigEs sind nicht nur Maria, Josef, die Hirten und die Weisen, sondern es gibt verschiedene Tiere, ein Haus ist dabei, eine Palme, ein Lagerfeuer. Wie oft ihr davon dann etwas bastelt, ist natürlich euch überlassen.

Krippe KinderkircheIm Zwergennetz habe ich diese Krippe gefunden. Auch dort gibt es Vorlagen zum Runterladen. Einmal in Farbe und auch zum Ausmalen für die Kids. bei mir dauert es manchmal ziemlich lange, bis sich die Seite öffnet. Also besser ein wenig Geduld haben :).

krippe Weihnachten bastelnEbenso bei littlehouse gibt es noch eine einfachere Krippe zum Basteln. Ich finde, diese Krippe eignet sich auch gut dafür, dass jedes Kind sie basteln kann in der Adventszeit, um bei sich slebst zu Hause die Krippe aufzustellen. Die Vorlage dazu findest du hier. Auf dem pdf-Bogen sind noch andere Sachen drauf, die dann aber Geld kosten. Super, dass genau die Weihnachtsgeschichte kostenlos zum Donwloaden zur Verfügung steht.

Merken

Merken

Die Weihnachtsgeschichte zu erzählen, gehört einfach zum Kindergottesdienst dazu. Jedes Jahr sind wir auf der Suche nach neuen Ideen.

Masken WeihnachtenIch habe etwas Witziges bei den Datingdivas gefunden. Masken, die du mit deinen Mitarbeitern zum Erzählen benutzen kannst. Dafür gibt es hier schon bunte Vorlagen. Oder auch die Masken in schwarz/weiß. So könnt ihr sie mit den Kids zusammen basteln und anmalen und danach die Geschichte zusammen spielen.

Fingerpuppen WeihnachtenIch mag Fingerpuppen. Es gibt da ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Die eine ist, dass du Papierbilder hast und 2 Finger durchsteckst, welche dann die Füße darstellen sollen.

Echt süße  – für Kindergartenkids geeignete – Fingerpuppen habe ich bei christianpreschoolprintables gefunden. Auch dort findest du, wenn du auf „View ressources“ klickst, eine Vorlage zum Ausdrucken.

Solltest du den Kindergartenkindern die Weihachtsgeschichte lieber mit Bilder erzählen, findest du auf der gleichen Seite auch kleine Bilder zum Erzählen. Du kannst sie auch für jedes Kind ausdrucken, ausschneiden und dann jedem Kind in einer Streichholzschachtel mitgeben.

Auf Danielles places findest du immer wieder schöne kreatvie Sachen. Es ist eine englischsprachige Seite, aber gerade für Bastelideen total egal. Hier diese Eisstielfiguren sind zwar nicht explizit für Weihnachten, aber es gibt dort eine Vorlage für männliche Eisstielfiguren und weibliche Eisstielfiguren. Sie sind in schwarz weiß, so dass du sie unterschiedlich anmalen kannst und dann dementsprechend zum Erzählen der Weihnachtsgeschichte nutzen kannst. Leider darf ich davon kein Bild hier auf der Homepage veröffentlichen – von daher klicke einfach hier und du komst wenn du ein wenig runterscrollst zu den Figuren, wie das aussehen kann.

Auf Youtube habe noch ein Video gefunden, wie die Weihnachtsgeschichte mit Legos erzählt wird. Vielleicht inspiriert es dich ja, die Legos herauszuholen und mit den Kids zusammen die Geschichte zu bauen und zu erzählen.

Lego WeihnachtenWenn du nur die Bilder möchtest mit Legofiguren – dann schau beim Bricktestament vorbei. Dort gibt es übrigens auch sehr viele andere Geschichten aus der Bibel zum Erzählen. Einige Bilder haben Sprechblasen, aber die kannst du dann ja einfach weglassen oder selbst füllen. Ich schneide diese Bilder übrigens immer mit Snipping Tool aus. Das hast du sicher auch auf deinem PC. Such es mal bei deinen Programmen. Einfach öffnen, dann kannst du das, was du als Bild haben möchtest markieren und dann abspeichern und schon kannst du dir mit den Bildern deine eigene Powerpoint oder was auch immer erstellen.

Fingerpuppen KindergartenHier bei craftaholicsanonymous noch einmal Fingerhandpuppen auf ganz einfache Art und Weise. Auch dort findest du eine Vorlage zum Asudrucken, die die Kids dann anmalen können und selbst die Weihnachtsgeschichte erzählen können.

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MerkenBastelideen für Weihnachten im Kindergottesdienst

Basteln gehört zu Weihnachten einfach dazu.

Ich persönlich mag es ja, wenn man sich auf eine Sache fokussiert. Was wollen wir dieses Jahr den Kindern nahebringen. Weihnachten kommt immer wieder – wie gut, aber um so größer ist die Möglichkeit, sich genau zu überlegen, was wollen wir dieses Jahr den Kids sagen. Gerade bei den älteren Kids ist es so, dass sie eher gelangweitl sein werden, wenn wir jedes Jahr das gleiche machen.

Kamele basteln an WeihnachtenBei Red Ted Art habe ich eine witzige Idee gefunden, wie man das Kamel basteln kann. Warum nicht einmal einen Schwerpunkt auf die Weisen legen? Oder waren es Könige? Oder Sterndeuter? Woher kamen sie? Weißt du es? Wenn nicht, eine großartige Möglichkeit dich selbst weiterzubilden und mit den Kids auf eine Entdeckungsreise zu gehen.

Sterne an Weihnachten

Sterne bastelnWas gibt es nicht für großartige Sternbasteleien. Aber auch da gilt für mich, wir basteln nicht nur einfach Sterne. Ein Stern stand über der Krippe in Bethlehem. Was für ein Stern war das? Kann man ihn „erklären“. Auch dort wieder, die älteren Kids finden das total spannend mehr zu erfahren. Einer der einfachsten aber auch pompösesten Sternbasteleien findest du auf Wikihow. Ich mag es weil es so groß ist. Du kannst damit klasse schnell, effektiv und großflächig euren Kindergottesdienstraum gestalten.

Engel

engel weihnachten bastelnAuch die Engel sind so ein wichtiger Bestandteil von Weihnachten. Dohc wer sind sie? Woher kommen sie? Sehen sie wirklich so aus, wie wir und das vorstellen? Warum nicht mal Weihnachten unter das Thema Engel stellen. Bei craftymorning habe ich einfache aber hübsche Engel aus Papptellern gefunden. Vielleicht ja eine einfache Bastelidee für euch.

Weihnachten in anderen Ländern

Ebenso könntet ihr Weihnachten mal unter dem Thema „andere Länder, andere Sitten“ beleuchten. Wichitg ist dabei, das Eigentliche, worum es an Weihnachten geht nicht aus den Augen zu verlieren.

Thematisch dazu habe ich etwas bei helles Köpfchen gefunden und auch im Lehrer-Web gibt es ein ausführliches pdf zum Herunterladen.

Eisstiele zu Weihnachten

Baumschmuck eisstieleBei deavita habe ich nette Ideen zum Basteln gefunden. Alles mit Eisstielen. Diese Baumschmücker sind nur eine kleine Auswahl von dem, was dud ort noch findest. Toll finde ich, dass es einfach aber effektiv ist.

Kerzen bastelnBei applesandabcs gibt es ebenso aus Eisstielen gebastelt diese Kerzen. Warum nicht mal jeden Adventsonntag bei den Kindergartenkids eine Kerze dazubasteln?

Krippe EisstieleBei something2offer habe ich diese einfache Krippe gefunden. Ebenso aus Eisstielen gebastelt. Am besten machen wir eine Eisstielgroßbestellung. Es gibt übrigens Eisstiele auch in bunt zu kaufen.

Malen an Weihnachten

Malen, dabei ein wenig Weihnachtsmusik hören. Für manche Kinder ist das immer ein toller Abschluss des Kindergottesdienstes.

Ausmalbilder zum Thema Weihnachten findest du hier – wieder die christianpreeschooler-Seite.
Dort gibt es alles – Krippe, Engel, Weisen, Mosaikbilder.

 

Krippenspiele, Gottesdienste, Stundenentwürfe zu Weihnachten

So und hier kommen die Links der üblichen Seiten, auf die du kommst, wenn du Weihnachten – Kindergottesdienst – Kinderkirche eingibst. Doch sie sollen hier nicht fehlen. Einfach draufklicken und schon gelangst du zur Seite.

Die Kinderkirche-Seite zu Weihnachten
Die Kindergottesdienst Österreich – Seite zu Weihnachten
Die Kigo-Tipps-Seite zum Thema Weihnachten
Die Kindergottesdienst-org Seite zu Weihnachten
Die Kindergottesdienst.de Seite zu Weihnachten

Die Sachen dort sind nach Bibelstellen sortiert. Aber da die Weihnachtsgeschichte ja immer am Anfang der Evangelien (nimm Matthäus und Lukas) steht, wirst du das leicht finden.

Spielen im KindergottesdienstNicht zu vergessen, das Weihnachtstabu, welches ich letztes Jahr erstellt habe. Auch ein kostenloser Download für dich.

Sicher ist das nur eine kleine Übersicht, aber Weihnachten ist jedes Jahr und darum hast du die Möglichkeit deine Ideen, Seitenlinks unten drunter als Kommentar zu posten. Es hilft, dass wir alle in der Arbeit mit Kids profitieren können. Danke, dass du dabei bist und nun auf in eine gesegnete Adventszeit. Jesus kommt zu uns – ist das nicht großartig?

 

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