Disziplin im Kindergottesdienst – Wenn Kids nicht wie du wollen

Disziplin im Kindergottesdienst – Wenn Kids nicht wie du wollen

 

Vorletzten Sonntag war es mal wieder soweit, ich hab ein Kind rausgeschickt: „Ab in den Gottesdienst zu deinen Eltern!“ Ganz ehrlich, ich hasse das. Ja – ein ganz schlimmes Wort, aber es ist so – für mich ist das „zu den Eltern schicken“ wirklich die letzte Lösung, aber manchmal hab ich das Gefühl, es geht nicht anders.

Bei uns ist es meist einer der älteren Jungs, der dann Schimpfwörter durch die Gegend schießt, der rülpst, der Furzgeräusche macht – wenn es um die Arche geht, die ganze Zeit Arsch sagt usw.

Man ejh.

Wenn ich dann unterbreche, zu ihm hingehe, meine Hände auf seine Schultern lege, passiert es manchmal dass er wirklich guckt und es dann wieder 10 Minuten geht. Aber manchmal eben nicht, dann guckt er nach oben und macht erst recht noch weiter.

Ich mag ihn. Wirklich. Er ist clever, das weiß ich. Ich hab schon tolle Gespräche mit ihm geführt. Aber er weiß, wie er von den anderen Kids – insbesondere den jüngeren Jungs – die Aufmerksamkeit bekommt und das genießt er.

Hey, jeder möchte Aufmerksamkeit, jeder möchte besonders sein. Aber ja, es ärgert besonders, wenn man weiß „Der hat das doch gar nicht nötig. Er könnte doch durch andere Sachen glänzen – besonders sein.“ Doch er hat verankert, dass diese Schiene funktioniert, um im Mittelpunkt zu stehen. Und ganz ehrlich wir als Kindergottesdienstmitarbeiter wissen auch, dass wir nicht diejenigen sind, die diesen Automatismus unterbrechen können. Vielleicht können wir so ein winziges Schräubchen stellen, vielleicht kleine lichte Momente schenken – aber jetzt in dem Moment… nicht wirklich.

Doch wie kann ich – wie kannst du – damit umgehen?

Finde heraus, warum es dich so ärgert

Du hast alles so gut vorbereitet. Du hast einen Zielgedanken, du hast meinen roten Faden und dann kommt dieses Kind und du kannst dein tolles Programm nicht durchziehen. Das ist doch Mist. Das kann doch jeder verstehen, dass es dich ärgert.

Manchmal geht es einfach nicht um dich und dein Konzept. Das kann toll sein doch, du arbeitest mit Menschen und da hat jeder sein eigenes Konzept. Du musst damit leben, dass du dein Konzept nicht durchziehen kannst.

Ich weiß, das ist hart. Es wirkt so unbefriedigend. Aber es ist nur so unbefriedigend, weil du für dich in deinem Konzept nur diesen einen Weg siehst.

Wer mit Menschen arbeitet, muss wissen, dass es immer viele Wege gibt.

Zumindest scheint es so. Du hast dir Zeit genommen. Du hast dir Mühe gegeben. Du investierst und nun soll das umsonst gewesen sein? Ärgerlich. Höchst ärgerlich.

Es war nicht umsonst. Ja – es kommen wahrscheinlich nicht die 100% an, die du dir beim Vorbereiten überlegt hast. Aber sorry, da müssen wir auch echt von wegkommen, dass alles genauso oder noch besser läuft, als wir es uns überlegt haben. Auch nicht mit Gott an deiner Seite. Gerade im Kindergottesdienst gibt es nicht nur schwarz weiß. Es war nicht alles Sch… Überlege dir, warum deine Vorbereitung nicht ganz umsonst war.

Die Nuancen im Kindergottesdienst sind es, die die Zeit bunt machen.

Das ist das, wo ich mich am meisten ärgere und ich frage mich oft, warum genau da – genau da, an dem Punkt, der mir am wichtigsten ist, ich gestört werde. Ich schaffe es sogar immer mal wieder die Kurve zu bekommen, aber innen drin, man ärgere ich mich da.

Und ganz ehrlich, weil es mich so getroffen hat, bin ich unbarmherziger. Wenn ich jetzt im Nachhinein raufgucke, weiß ich, dass ich nur so streng war, weil mein Höhepunkt gestört wurde.

Ich muss mir da immer sagen:

Mein Höhepunkt im Kindergottesdienst ist nicht für alle der Höhepunkt.

Das tut mir manchmal weh, aber so ist es. Für viele Kids ist das Basteln der Höhepunkt oder das Gespräch in der Kleingruppe oder das Singen.[Kennst du das? Du hast dir was ganz Tolles überlegt und dann machen die Kids nur Mist damit oder finden es langweilig.

So sind wir – so sind Menschen. Das, was ich toll finde, finden nicht alle toll. So komisch, dass wir das im Kindergottesdienst nicht akzeptieren. Letzten Sonntag war das nämlich genau der Punkt. Wir haben aus Pfeifenputzern Spinnen und Schildkröten gebastelt. Die Kids waren begeistert. Tja, nur ein Kind nicht. Grrrr … Warum ärgert mich das so? Alle Kids bis auf einen fanden es klasse.

80 ist die neue 100.

Das ist ein Satz, den ich für mich annehmen möchte, den ich inhalieren möchte, leben möchte. Ich glaube, dass ich dadurch glücklicher und zufriedener werde – denn ich bin ein 110% Mensch. Wenn du das nicht bist, ist 80 ist die neue 100 nicht dein Satz.Ist das so? Ist das nicht nur dein Blickwinkel? Sie werden doch nur gestört in dem, was du denkst wie es laufen soll. Ich kann das auch nur ganz schwer aushalten, aber wenn ich von außen auf die Situation gucke – die Kids haben gelacht, sie haben sich sogar ausgeschüttet. Einige haben in dem Pupskonzert mitgemacht. Sie hatten Spaß. Tja, aber es war nicht DEIN Spaß.

Ich frage dich (und mich) – eigentlich ist es doch der Punkt da oben: Ich würde in dem, was ich sagen wollte, gestört. Meine Ansicht, dass das was ich über Gott und Jesus erzählen wollte, ist doch viel wichtiger und anständiger als jetzt hier rumzurülpsen. Es passt nicht in unser Bild, wie der Kindergottesdienst abzulaufen hat.

Stimmt dein Bild?

Wer legt das fest? Ja, ich finde auf jeden Fall, dass auch ich mich wohlfühlen muss. Denn wenn ich mich im Kindergottesdienst nicht wohlfühle, im Setting, wie es läuft, wie die Lautstärke ist, wird meine Motivation sinken. Auch du bist Teil der Kinderkirche. Auch du darfst gut behandelt werden. Die Kids dürfen nicht auf dir und deinen Gefühlen rumtrampeln. Doch wie ist das mit dem „sich Wohlfühlen beim Vater“, dem „ein Leben mit Jesus macht Spaß“.

Ich versuche immer mehr anzunehmen, dass mein Spaß nicht unbedingt der Spaß der Kids ist und dazu möchte ich dich auch anregen.

Ist der Spaß der Kids wirklich so unpassend im Kindergottesdienst? Wer legt das fest, was ok ist und was nicht ok ist?

Was danach geschah

Nach dem Kindergottesdienst bin ich zu dem Jungen hingegangen und habe das Gespräch gesucht. Ich finde das wichtig, das Gespräch mit den Menschen, mit denen es nicht so gut läuft, zu suchen. Warum sollte ich das nur mit Erwachsenen machen. Und ich habe von mir erzählt, dass ich mir Mühe gegeben habe. Ich habe ihn um Rat gefragt, was ich tun kann, damit es ihm mehr Spaß macht.

Nein – es kamen da keine glorreichen Ideen, aber ich glaube, er hat gemerkt, dass ich ihn ernst nehme und ihn nicht runtermache und beschimpfe und ich hoffe, dass das der richtige Weg ist.

Ebenso habe ich das Gespräch mit seiner Mutter gesucht. Ich habe ihr gesagt, dass ich mit ihrem Sohn gesprochen habe, dass es leider nicht so optimal lief, aber dass ich mich freue, wenn er da ist. Und ich habe sie gefragt, ob sie Lösungsvorschläge hat. Ich habe die Erleichterung gespürt, dass es keine Meckerei auf ihren Sohn gab. Auch das ist für mich mein Auftrag – zusammen mit den Eltern zu arbeiten. Niemandem bringt es etwas, wenn ich mich über die Kids aufrege. Denn wir haben das gleiche Ziel, dass unsere Kids gerne in die Gemeinde kommen und das sie Jesus als Freund und Gott als tollen Vater erleben.

Disziplin im Kindergottesdienst – was hilft gegen das Chaos

Disziplin im Kindergottesdienst – was hilft gegen das Chaos

[vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“][text_output]Ein Gastartikel für uns von Annette Eichholz. Ich bin so froh, dass sie uns in das Thema „Disziplin in der Kinderkirche“ hineinnimmt.

Annette EichholzSie ist fasziniert von Kindern und findet, dass Gemeinden alles tun sollten, damit sich Kinder und Familien dort zu Hause fühlen können.
Deswegen hat sie viele Jahre lang im Kindergottesdienst mitgearbeitet. Z.Zt. organisiert sie alles, was ihre Gemeinde an besonderen Aktivitäten für Kinder plant, vom Weihnachtsmusical bis zu Legotagen, hält Schulungen und coacht einzelne Mitarbeiter.


Los geht’s 🙂

Was hilft denn wirklich gegen das Chaos im Kindergottesdienst? Fragst du dich das auch manchmal? Oder ist es dir noch nie passiert, dass sich die Kinder gegenseitig ärgern und ablenken, statt dir zuzuhören oder dass sie durch den Gruppenraum toben, statt still zu sitzen?

Falls du so etwas hin und wieder erlebst, möchte ich dir ein paar Ursachen für Disziplinschwierigkeiten aufschreiben und ein paar Tipps, die dir helfen können.

Nicht alles wird für dich passen. Such dir ein oder zwei Punkte aus und fange an, sie zu verändern.[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“1. Die äußeren Umstände“ spacer=“line_with_icon“ spacer_position=“bottom“ line_style=“inset“ line_height=“1″ line_color=“#295719″ icon_type=“custom“ icon_img=“2418|http://kindergottesdienst-coach.de/wp-content/uploads/2016/02/Pfeil_Ziel.png“ img_width=“75″ line_width=“20″] [/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“Euer Gruppenraum“ heading_tag=“h4″] [/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]Wenn im Raum Spielzeug liegt, werden die Kinder damit spielen. Die jüngeren werden es vielleicht auch durch den Raum werfen und sich um die Sachen streiten. Wenn es zu wenige Stühle gibt, werden sie sich um diese Plätze streiten. Wenn euer Raum zu groß ist, werden die jüngeren Kids rumrennen und die älteren werden versuchen, sich von der Gruppe abzusetzen und cool vom Rand aus zu beobachten, was die anderen machen. Und schon musst du schimpfen und ermahnen – nervig für alle!

Schau dir euren Gruppenraum mal darauf hin an. Und wenn nötig, nimm Änderungen vor. Vielleicht müsst ihr einfach mal aufräumen, vielleicht in einen anderen Raum gehen. Auf jeden Fall hilft es dir, so rechtzeitig vor dem Kindergottesdienst im Raum zu sein, dass du bei Bedarf in Ruhe lüften, Stühle stellen oder aufräumen kannst.[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“Technik für Licht und Ton“ heading_tag=“h4″ spacer=“line_with_icon“ spacer_position=“bottom“ line_style=“inset“ line_height=“1″ line_color=“#295719″ icon_type=“custom“ icon_img=“1855|http://kindergottesdienst-coach.de/wp-content/uploads/2015/09/Aktivboxen.jpg“ img_width=“48″ line_width=“20″] [/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]Wenn ihr von einer Bühne aus mit den Kindern singt und die biblische Geschichte erzählt oder vorspielt, ist für euch die Frage nach dem Einsatz von Technik wichtig. Können alle Kinder gut hören und sehen und dabei ruhig sitzen? Wenn nicht, suche dir jemanden, der dich mit Mikro und Licht versorgt.
Mikro im KindergottesdienstIhr habt noch keine Technik im Kindergottesdienst? Dann lies doch mal in den Artikel „Technik im Kindergottesdienst“ rein. Ab 25 Kinder aufwärts, ist Technik immer angebracht. 1. Um die Kids nicht anzuschreien, wenn es doch einmal grad sehr spaßig ist und 2. um schauspielerische Höchstleistungen zu bringen, denn z.B. angstvolles Flüstern ist ohne Mikro so nicht mehr möglich.
Deine Stimme wird es dir danken.[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“Wege und Raumwechsel “ heading_tag=“h4″ spacer=“line_with_icon“ spacer_position=“bottom“ line_style=“inset“ line_height=“1″ line_color=“#295719″ icon_type=“custom“ icon_img=“2413|http://kindergottesdienst-coach.de/wp-content/uploads/2016/02/kreativ_Spiel.png“ img_width=“48″ line_width=“20″] [/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]laute Kids KindergottesdienstWenn in deiner Gemeinde am Anfang des Gottesdienstes Kinder und Erwachsene zusammen sind und die Kinder dann in ihre Gruppen gehen, kann dieser Weg heikel sein. Wenn Kinder die Möglichkeit haben, irgendwo im Gemeindehaus zu verschwinden, ist auch die Aufsichtspflicht ein Problem. Und wenn der Gottesdienst ihre Geduld schon stark gefordert hat, brauchen sie vielleicht erst einmal die Möglichkeit, Spannung abzubauen, um sich dann wieder für den Kindergottesdienst konzentrieren zu können.

Checkliste:

  • Aufsichtspflicht nicht vergessen
  • für Spannungsabbau sorgen, wenn das Stillsitzen im Gottesdienst zu lang war
  • Idee: erfinde „Wegespiele“

[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“Ferien und andere tolle Sachen“ heading_tag=“h4″ spacer=“line_with_icon“ spacer_position=“bottom“ line_style=“inset“ line_height=“1″ line_color=“#295719″ icon_type=“custom“ icon_img=“2195|http://kindergottesdienst-coach.de/wp-content/uploads/2015/11/Stern4.png“ img_width=“48″ line_width=“20″][/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]Ferien KindergottesdienstKennst du das: Du bist am Samstag erst aus dem Urlaub zurück gekommen und bist am Sonntagmorgen zwar äußerlich im Gottesdienst, aber in Gedanken noch am Strand :-))) Den Kindern geht es genauso. Deswegen gib ihnen am Ferienanfang und am Ferienende Zeit zum Berichten und erzähle auch selbst von deinen Plänen und Erlebnissen.

Weihnachten, Ostern, Geburtstag – das alles wollen die Kinder mit dir teilen!

Aber auch an einem ganz normalen Sonntag kann es sein, dass ein Kind etwas Besonderes erlebt hat. Plane Zeit ein zum Zuhören. Dann werden die Kinder anschließend auch dir zuhören![/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“Jahreszeiten, Wetter und noch vieles mehr…“ heading_tag=“h4″ spacer=“line_with_icon“ spacer_position=“bottom“ line_style=“inset“ line_height=“1″ line_color=“#295719″ icon_type=“custom“ icon_img=“2308|http://kindergottesdienst-coach.de/wp-content/uploads/2016/01/Ski_Eisplatte.jpg“ img_width=“48″ line_width=“20″][/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]Fruchtalarm KinderbibelwocheWenn es heiß ist, haben die Kinder zwischendurch bestimmt mal Durst und freuen sich über etwas zu trinken. Wenn draußen ein Gewitter tobt, haben manche vielleicht Angst und andere wollen die Blitze angucken. Und im Winter haben die Jungs vielleicht schon eine spannende Schneeballschlacht hinter sich!

Solche Dinge kannst du zwar nicht beeinflussen, aber einplanen. Am besten sprichst du direkt an, was die Kinder beschäftigt und machst auch klar, wann die Zeit zum Reden und Erzählen zu Ende ist, weil dein Thema dran ist.[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“2. Gründe beim Mitarbeiter“ spacer=“line_with_icon“ spacer_position=“bottom“ line_style=“inset“ line_height=“1″ line_color=“#295719″ icon_type=“custom“ icon_img=“561|http://kindergottesdienst-coach.de/wp-content/uploads/2015/05/Gott_S.png“ img_width=“48″ line_width=“20″][/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“Wie gut bist du vorbereitet?“ heading_tag=“h4″] [/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]keine ZeitSchlechte Vorbereitung führt automatisch zu Unruhe. Wenn Pausen entstehen, weil du dein Material suchen musst, werden die Kinder diese Pause füllen. Sie werden anfangen zu reden oder sich gegenseitig zu ärgern. Und schon fängst du an zu schimpfen – und die gute Laune ist dahin. Sorge also dafür, dass du alles griffbereit hast, was du während der Stunde brauchst.

Wenn du die Regeln für ein Spiel nicht kennst oder nicht weißt, wie deine Bastelarbeit richtig funktioniert, dann gibt es Diskussionen oder Streit – nervig und vor allem unnötig! Informiere dich vorher und überlege dir, welche Handlungsanweisungen die Kinder brauchen.[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“Wie pünktlich bist du?“ heading_tag=“h4″] [/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]Wenn du spät dran bist und den Raum, die Bühne oder dein Material nicht rechtzeitig vorbereitet hast, sind die Kinder am Anfang sich selbst überlassen. Sie werden wahrscheinlich nicht ruhig auf den Stühlen sitzen und dir bei deinen Vorbereitungen zusehen, sondern spielen, rennen, Unsinn machen. Hier hilft nur eins: Früh genug kommen und fertig sein, bevor die Kinder kommen.[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“Wie konsequent bist du?“ heading_tag=“h4″] [/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]Konsequent sein im KindergottesdienstWenn du Konsequenzen für ein störendes Verhalten ankündigst und dann nicht umsetzt, hast du deine Autorität selbst untergraben. Überlege dir deswegen genau, ob du wirklich tun kannst, was du sagst. Oft ist es gut, zu zweit in der Gruppe zu sein. Dann kann der zweite Mitarbeiter dafür sorgen, dass sich das störende Kind wirklich auf einen anderen Platz setzt, aufhört seinen Nachbarn zu treten, seiner Nachbarin ihren Schal zurück gibt…[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“Wie begeistert bist du?“ heading_tag=“h4″] [/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]Kindergottesdienst MotivationWenn du nur aus Routine mitarbeitest oder weil „es sonst niemand macht“, spüren die Kinder deine mangelnde Begeisterung und haben auch keine Lust auf Kindergottesdienst.

Wenn du nervös und gereizt bist, reagierst du auch mal zu sensibel auf Dinge, die eigentlich gar keine Störung sind.

Solltest du dir gar nicht sicher sein, ob du am richtigen Platz bist, dann kannst du hier nochmal konkreter schauen, was deine Motivation ist. Wer weiß, vielleicht ist woanders ein viel besserer Platz?[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“9 Tipps, die dir bestimmt helfen“ heading_tag=“h3″ spacer=“icon_only“ spacer_position=“bottom“ icon=“Defaults-thumbs-o-up“ icon_size=“50″ icon_color=“#32631e“] [/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]

  • Sei liebevoll und aufmerksam.
  • Sei konsequent, bestimmt, gelassen und ruhig.
  • Begegne den Kindern mit Wertschätzung und Respekt.
  • Sei rechtzeitig im Gruppenraum, gut vorbereitet und von deinem Programm überzeugt.
  • Lerne Dinge zu ignorieren, die keine Störung sind.
  • Gestehe Fehler ein und wenn nötig: Entschuldige dich bei den Kindern.
  • Bestrafe niemals körperlich.
  • Sei bereit zu vergeben und jeden Kindergottesdienst als neue Chance zu sehen, miteinander Freude zu haben und Gott zu erleben.
  • Besprich dich mit deinem Team. Es ist wichtig, gemeinsame Regeln zu haben und möglichst einheitlich auf Störungen zu reagieren.

[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“3. Gründe im Programm und im Aufbau der Stunde“ spacer=“line_with_icon“ spacer_position=“bottom“ line_height=“1″ line_color=“#165405″ icon=“Defaults-edit“ icon_size=“50″ icon_color=“#0d6005″ line_width=“100″] [/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]Überlege bei der Vorbereitung, an welchen Punkten Unruhe entstehen kann. Hier sind vor allem Anfang und Schluss der einzelnen Programmelemente wichtig.

Ein Anfang, der die Kinder neugierig macht

Damit dir so ein Start gelingt ist es gut, wenn die biblische Geschichte einen spannenden Anfang hat, die Beschreibung für das nächste Spiel witzig und cool klingt, die Bastelarbeit toll aussieht… Deswegen lohnt es sich, dass du dir bei der Vorbereitung gute Formulierungen dafür überlegst.

Ein Ende, das die Kinder zufrieden macht

Und am Schluss der einzelnen Programmpunkte gibt es auch einiges zu bedenken:

  • Nach einer spannenden Geschichte brauchen die Kinder vielleicht einen Moment Zeit, um wieder in der Realität anzukommen. Gib ihnen diese Zeit z.B. durch ein gemeinsames Lied, ein Gebet…
  • Am Ende eines Spieles kann es Konflikte geben zwischen Siegern und Verlierern oder Diskussionen, wenn es scheinbar nicht gerecht zuging. Hier bist du als Schlichter gefragt.
  • Beim Basteln sind immer einige Kinder schneller fertig als andere. Hier brauchst du einen Plan, wie sie die Wartezeit ausfüllen können, bis alle fertig sind und es gemeinsam weiter geht.

Deine Dramaturgie

altersgemäßer KindergottesdienstIst das, was du mit den Kindern machst, ihrem Alter angemessen? Unter- und Überforderung nimmt ihnen die Motivation zum Mitmachen.

Gibt es in deinem Programm einen Wechsel von Spannung und Entspannung, laut und leise, gemeinsamem Tun und Einzelarbeit, sitzen und Bewegung, hören und Tun? Das hilft den Kindern, innerlich mitzugehen und äußerlich ruhig zu bleiben.

Viele praktische Tipps, wie du ein Programm spannend gestalten kannst, findest du hier.

Plan B für unvorhergesehene Notfälle

Smilie_DenkHast du Alternativen parat, wenn die Kinder etwas überhaupt nicht interessant finden, wenn die Gruppe viel größer oder kleiner ist als erwartet oder der Gottesdienst mal wieder länger dauert als üblich? Überlege dir doch mal ein oder zwei Spiele, Lieder und Bastelideen für solche Situationen und besorge dir das Material dafür. Wenn du diese Sachen immer als Reserve dabei hast, muss dich nichts Unvorhergesehenes mehr verunsichern. Du bist ja vorbereitet!

Spezialfall Familiengottesdienst

Ein Familiengottesdienst ist eine besonders tolle Sache, aber auch eine besondere Herausforderung. Hier findest du viele Tipps dafür.[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“4. Ursachen beim Kind“ spacer=“line_with_icon“ spacer_position=“middle“ line_height=“1″ line_color=“#277020″ icon_type=“custom“ icon_img=“939|http://kindergottesdienst-coach.de/wp-content/uploads/2015/06/thumpsup.jpg“ img_width=“48″ line_width=“100″] [/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]

  • AD(H)S, Hochbegabung, Lernschwierigkeiten, Autismus, all das macht Kindern und Erwachsenen oft das Leben schwer. Vieles davon ist mittlerweile gut erforscht und es kann dir helfen, wenn du dich darüber informierst. Aber beeinflussen kannst du das alles natürlich nicht.
  • Auch die Situation des Kindes in seiner Familie und in der Schule hat Auswirkungen auf sein Verhalten im Kindergottesdienst. Das ist ein eigenes, sehr umfangreiches Thema.
  • Manchmal führen diese Ursachen dazu, dass Kinder einfach mit mitmachen (können) bei dem, was du geplant hast. Hilfen für solche Situationen findest du hier im Artikel über „Wenn Kinder verweigern“.

[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“5. Geistliche Ursachen“ spacer=“line_with_icon“ spacer_position=“middle“ line_height=“1″ line_color=“#277020″ icon_type=“custom“ icon_img=“2551|http://kindergottesdienst-coach.de/wp-content/uploads/2016/03/Kreuz1.jpg“ img_width=“75″ line_width=“100″] [/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]Kindergottesdienst ist Verkündigung von Gottes Wort. Deswegen lohnt es sich, dafür zu sorgen, dass jedes Kind ungestört zuhören und Gott begegnen kann.

Aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass Verkündigung immer angefochten ist.

Und deswegen mein letzter Tipp:

Bete für die Kinder und den Kindergottesdienst.

Gott ist kein Gott der Unordnung, sondern des Friedens (1. Kor. 14,33). Unordnung zu machen, das kriegen wir Menschen hin. Frieden kann nur Gott schaffen. Und er will zu den Kindern reden – durch dich!!! Ist das nicht super?[/text_output][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_heading main_heading=“Und tschüss, bis es wieder heißt:“ main_heading_color=“#295719″ spacer=“line_with_icon“ spacer_position=“middle“ line_height=“1″ line_color=“#295719″ icon_type=“custom“ icon_img=“2027|http://kindergottesdienst-coach.de/wp-content/uploads/2015/10/7.jpg“ img_width=“100″ line_icon_fixer=“30″ main_heading_margin=“margin-top:10px;margin-bottom:10px;“ sub_heading_margin=“margin-top:10px;margin-bottom:10px;“ spacer_margin=“margin-top:10px;margin-bottom:10px;“]

„Mit Katrin Schneller den Durchblick.“

[/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“ parallax_image=““][vc_column fade_animation=“in-from-top“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][vc_row_inner padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“ border=“none“][vc_column_inner fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][ultimate_modal icon_type=“custom“ icon_img=“571″ modal_title=“Bleib auf den Laufenden – Newsletter“ btn_size=“lg“ btn_bg_color=“#37751d“ btn_txt_color=“#ffffff“ btn_text=“Du möchtest nie mehr etwas von deinem Kindergottesdienst-Coach verpassen? Dann klicke hier.“ modal_style=“overlay-fade“ overlay_bg_color=“rgba(38,158,25,0.39)“ overlay_bg_opacity=“80″ content_bg_color=“#295719″ content_text_color=“#ffffff“ header_bg_color=“#295719″ header_text_color=“#ffffff“ modal_border_style=“inset“ modal_border_width=“2″ modal_border_color=“#125b00″ modal_border_radius=“5″]Du möchtest sofort alle News von deinem Kindergottesdienst-Coach erhalten? Aber gerne doch.

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Deine Katrin[/ultimate_modal][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row padding_top=“0px“ padding_bottom=“0px“][vc_column fade_animation_offset=“45px“ width=“1/1″][text_output]An dieser Stelle mal DANKE an Ben-Luca, Nik-Micha und Per-Marten für die Fotosession und das Fußball spielen zusammen. Ihr macht den Kindergottesdienst-Coach an vielen Stellen mit den Fotos von euch bunt.

Katrin

[/text_output][/vc_column][/vc_row]