Technik im Kindergottesdienst – hier wird dir geholfen

Technik im Kindergottesdienst – hier wird dir geholfen

Technik im Kindergottesdienst. In meinen Augen – ab 15 Kids ein absolutes Muss.  Heute lasse ich einen echten Profi zu Wort kommen.

Matthias RoskerMatthias Rosker
Er beschäftigt sich seit mehr als 10 Jahren mit Tontechnik im Bereich von Kirchen und Gemeinden und ist in der Freien evangelischen Gemeinde Wiesloch-Walldorf in der Nähe von Heidelberg verantwortlich für dieses Thema. Damit Techniker Unterstützung bekommen hat er die Homepage Kirchenschall erstellt, in denen er rund um das Thema Technik im Gottesdienst schreibt.

Ich freu mich, dass er für uns Kindergottesdienst-Mitarbeiter nun zu Wort kommt.

Technik im Kindergottesdienst

Die Kriterien zur Auswahl der Technik-Ausstattung eines Kindergottesdienstes sind durchaus unterschiedlich zu denen für den Haupt-Gottesdienst. Besonders wichtig ist meiner Meinung nach:

  • Mobilität und Flexibilität bei der Nutzung
  • Robustheit/Stabilität
  • Einfachheit bei der Bedienung

Die Minimallösung: Lautsprecher und Mikrofon.

Lautsprecher

Auf jeden Fall benötigst Du einen Lautsprecher. Er gibt die Signale eines Mikrofons oder Instruments verstärkt wieder.

Setze der Einfachheit halber auf einen „aktiven“ Lautsprecher, in den bereits einen Verstärker eingebaut ist. So musst du nicht Verstärker und Lautsprecher extra verkabeln.
Der Aufbau ist

  • einfacher
  • besser transportabel und kann
  • schnell auf und wieder abgebaut werden.

Der Verstärker erzeugt dabei aus einer kleinen Spannung eines Mikrofons oder Instruments genügend Spannung, um Lautsprecher damit zu betreiben. Im Lautsprecher wird die Spannung wieder in Schall umgewandelt. Je mehr Strom durch den Lautsprecher fließt, desto lauter wird der Schall wiedergegeben.

Für die Minimallösung – also, wenn Du nur 1 oder 2 Geräte anschließen möchtest -gibt es Lautsprecher, an die z.B. zwei Signalquellen direkt angeschlossen werden können. Das reicht z.B. für ein Mikrofon und eine Gitarre.

Einstellungen beschränken sich meist auf die Lautstärke der angeschlossenen Geräte und erfolgt direkt am Lautsprecher.

Beispiel-Lautsprecher mit regelbaren Eingängen am Gerät:

Je nach Raumgröße kann hier ein einziger Lautsprecher bereits gut ausreichen. Die oben aufgeführten Lautsprecher JBL EON 610 haben recht große Leistungsreserven, daher können auch größere Räume damit beschallt werden. Auch ein Außen-Einsatz ist hier machbar.
Bei Räumen von mehr als 60-80 qm oder sehr langen und schmalen Räumen empfiehlt sich aber ein Aufbau mit 2 Lautsprechern, da der Lautstärke-Unterschied am Lautsprecher und am anderen Ende des Raums sehr groß ist – also am Lautsprecher sehr laut, am anderen Ende (zu) leise.
Die JBL EON 206P ist von der Leistung her schwächer, bietet aber 2 Lautsprecher und mehrere Eingänge.

Lautsprecher werden typischerweise auf ein Stativ gestellt, um über die Köpfe der Besucher hinweg zu strahlen, damit man überall im Raum gut hören kann.

Faustregel: Kann man den Lautsprecher ungehindert sehen, kann man ihn auch gut hören.

Stabile Stative empfehlen sich insbesondere für den Kindergottesdienst als Ergänzung:

3-Bein-Stativ, K&M 21435 – leicht und stabil
5-Bein Variante: K&M 21494 – steht besonders sicher, kostet aber auch.

Mikrofone

Als Gegenstück zum Lautsprecher wird ein Mikrofon benötigt, um den Gesang über den Lautsprecher wiederzugeben.

Man kann viel zu Mikrofonen sagen. Bewährt haben sich bei uns Headsets, Funk-Handmikrofone und Kabel-Mikrofone.

Das Mikrofon (oder bei Funk-Mikrofonen der Funk-Empfänger) wird per Kabel mit dem Lautsprecher verbunden, um das Signal dorthin zu übertragen.

Beispiel-Geräte, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe:

Headsets:

Funk-Handmikrofon:Mikro

Kabel-Mikrofone:

Oder auch eine sehr günstige Alternative:

Du kannst die verschiedenen Mikrofon-Typen (Headset, kabelgebunden oder Hand-Funkmikro) problemlos miteinander kombinieren, so lange die Lautsprecher genügend Eingänge besitzen oder du ein Mischpult verwendest.

Tipp 1:

Betreibt ihr im gleichen Raum wie die Funkmikrofone auch ein WLAN Netzwerk, so schafft euch besser ein Funk Mikrofon an, dass nicht den 2,4 GHz Bereich benutzt (die oben genannten Line6 Geräte verwenden 2,4GHz). Andernfalls kann es zu Störungen zwischen WLAN und Funk-Mikrofon kommen.

Tipp 2:

Bei gebrauchten Geräten achtet bitte darauf, dass der Funkbereich auch über den 31.12.2015 hinaus anmeldefrei verwendet werden kann. Neugeräte werden auch für anmeldepflichtige Frequenzbereiche verkauft:

Die aktuell anmeldefreien Bereiche sind (Diese Frequenzbereiche gelten bis mindestens 2026):

  • 823 – 832 MHz (LTE – Mittenlücke)
  • 863 – 865 MHz (EU-weites Harmonized Frequency Band)
  • 1785 – 1805 MHz (LTE – Mittenlücke)
  • 2,4 GHz (weltweit anmeldefreier WLAN Bereich)

Anmeldefreie Bereiche, die seit dem  31.12.2015 ausgelaufen sind:

  • 790 – 814 MHz
  • 838 – 862 MHz

Die verwendeten Frequenzen findest du in den technischen Daten der Funk-Mikrofone.

Von Anlagen, die auslaufende oder anmeldepflichtige Frequenzen verwenden, solltest Du die Finger lassen!

Darf’s ein bisschen mehr sein?

Mischpult

Wenn 1-2 Signalquellen (Mikrofon und/oder Instrument) nicht ausreichen und mehr Geräte verstärkt werden sollen, benötigst du ein Mischpult. Je nach Anzahl der Signalquellen, die angeschlossen werden sollen, ermittelst du die Mindest-Anzahl der Eingänge des Mischpultes.

Da kommen schnell einige Kanäle zusammen. Wenn z.B.

  • ein CD Player (Stereo-Signal Links/Rechts = 2 Kanäle),Technik im Kindergottesdienst
  • ein Laptop oder DVD-Spieler (auch je 2 Kanäle, Links/Rechts) und
  • 2 Mikrofone und
  • 2 Instrumente angeschlossen werden sollen,

sind schon 8 Kanäle nötig. Die Erfahrung zeigt, dass ein wenig Reserve bei den Kanälen nicht schadet.

Das Mischpult erlaubt es, die Lautstärke jedes einzelnen Signals und die Gesamtlautstärke getrennt einzustellen.

So lässt sich die richtige „Mischung“ der Instrumente und Stimmen erzeugen. Darüber hinaus kann auch der Klang der Signale am Mischpult mit der Klangregelung (Equalizer) für jedes Signal einzeln beeinflusst werden.

Aufbau

Beim Einsatz eines Mischpultes werden die Signalquellen – also Mikrofone oder Instrumente – zunächst mit dem Mischpult verbunden. Dort werden die Signale zusammen gemischt und von dort als Gesamt-Signal an die Lautsprecher weitergegeben.

Dazu besitzt das Mischpult 2 Ausgänge, die mit den Lautsprechern per Kabel verbunden werden. Das sieht dann also so aus:

Technik Wege

Beispiel-Geräte – Mischpulte:
  • Yamaha MG12: einfaches Mischpult mit 4Mikrofon/Instrumenten Eingängen, 2 Mikrofon oder Stereo Eingängen (Mikrofon oder Stereo Kanal) und 2 Stereo Eingängen (z.B. für CD-Player, Laptop, etc.)
  • Soundcraft EPM-8: 8 Mikrofon Eingänge, 2 Stereo Eingänge

TIPP:

Wenn ein Mischpult zum Einsatz kommt, reichen bei den Lautsprechern Modelle, die nur einen Eingang besitzen, da ja nur das Mischpult Signale an den Lautsprecher sendet. Diese Variante bietet sich insbesondere dann an, wenn die Anlage nicht immer auf und wieder abgebaut werden muss.

Mischpult ein Eingang
Beispiel-Geräte:

 

Zubehör

Neben Lautsprecher, Mikrofon und evtl. Mischpult kommt noch das benötigte Zubehör hinzu, damit alles zusammen richtig funktioniert.

Da wären zunächst einmal die Kabel:

Hier unterscheidet man:

  • Instrumentenkabel, die einen Klinken-Stecker verwenden:

Klinke-Stecker

Diese Kabel dienen dem Anschluss eines Instruments an das Mischpult.

Mikrofon-Kabel mit XLR Anschlüssen:

Über dieses Kabel werden Mikrofone an das Mischpult angeschlossen. Es ist besonders wenig XLR-Steckerstöranfällig und ungewollte Nebengeräusche bei der Übertragung werden vermieden.

Und nicht zuletzt gibt es Stromkabel und Mehrfach-Stecker, wie sie im Hausgebrauch üblich sind. Sollten Kabeltrommeln zum Einsatz kommen, empfiehlt es sich, das Kabel komplett abzuwickeln, um Ausfällen vorzubeugen. Besser ist der Einsatz von Kabeln passender Länge.

DI (Direct Input) Box

DI BoxSollte der Kabel-Weg eines Instruments zum Mischpult wenige Meter überschreiten, sollte die Verbindung zum Mischpult mit einem Mikrofon-Kabel ausgeführt werden, um Störungen zu vermeiden. Den Übergang vom Instrumenten-Kabel zum Mikrofon-Kabel bildet eine DI (Direct Input)-Box.

Stative für Mikrofone

Hier ist Stabilität gefragt. Nichts ist ärgerlicher als ein Mikrofon-Stativ, dass sich nicht richtig feststellen lässt und von selbst verrutscht.
Bewährt sind Stative z.B. von K&M.

Die nächsten Schritte für Dich

Überlege dir, wo technische Unterstützung Deinen Kindergottesdienst bereichern oder vereinfachen kann.

Für welche Situationen benötigst du „Verstärkung“?

  1. Nur für die Moderation? Willst du vielleicht noch eine CD abspielen?

Dann fange klein an: Ein Lautsprecher, an den du ein Mikrofon und eine weitere Signalquelle (CD-Player?, Laptop?) anschließen kannst, reicht aus für deine Bedürfnisse.

Für reine Moderation reicht auch ein Kabel-Mikrofon, wenn du nicht viel durch die Gegend laufen willst oder die Hände frei brauchst. Eventuell reicht dir ja schon ein Mikrofon-Stativ, um die Hände frei zu haben.

  1. Für Sprache und Musik?

Du möchtest mit mehreren Instrumenten und Stimmen musizieren und den Ton verstärken, dass alle es gut hören können?

Dann benötigst du einen (oder zwei) Lautsprecher. Und- je nach Raumsituation – ein Mischpult und ein Mikrofon für jede Stimme, die gleichzeitig sprechen oder singen soll. Außerdem natürlich Kabel für die Verbindungen zwischen den Geräten.

  1. Theaterspielen? Anweisungen beim wilden Spiel geben? Bewegungslieder?

Bewegungslieder TechnikAuch hier benötigst du Lautsprecher. Als Mikrofon ist ein Headset von Vorteil, da du dann Arme und Beine frei bewegen kannst.

Wenn nur das Headset und evtl. mal ein CD-Spieler angeschlossen wird, benötigst du nicht mal ein Mischpult. Falls auch mal mehrere Mikrofone zum Einsatz kommen sollen, kommt noch ein Mischpult mit dazu.[

Praxistipp für die Technik im Kindergottesdienst

Zum Schluss noch ein paar Faust-Regeln, um das Risiko für das berüchtigte Pfeifen in den Lautsprechern (Feedback) zu verringern:

  1. Halte möglichst viel Abstand zwischen Lautsprecher und Mikrofon. Je näher ein Mikrofon dem Lautsprecher kommt, desto höher wird das Risiko, dass ein Feedback auftritt.
  2. Decke das Mikrofon nicht mit der Hand zu.
  3. Vermeide extreme Einstellungen der Klangregelung am Mischpult (insbesondere Verstärken von einzelnen Frequenzbereichen). Nutze sie, um Feedback zu reduzieren, indem du:
  • bei sehr hohem Pfeifen den Höhenregler etwas herunter drehst
  • bei Tuten eher den Mitten-Regler runterregelst
  • bei Brummen oder Grummeln am Mischpult den „Low Cut“-Knopf benutzt und ggf. den Regler für die tiefen Frequenzen zurück drehst.
  1. Stelle den Vorverstärker(Gain) am Mischpult (sofern du eins benutzt) nur so hoch ein wie nötig. Der Kanal-Regler(Fader) darf dabei ruhig bei 0 oder auch darüber stehen, damit es laut genug wird.
  2. Halte das Mikrofon immer möglichst nahe am Mund und sprich direkt und gerade hinein. Damit bekommt das Mikrofon ein starkes Signal und muss nicht so „weit aufgedreht“ werden.

Ein paar mehr Details zum Thema Feedback gibt’s auch in diesem Blog Artikel:

Jetzt ist es an dir! Keine Angst vor den viele Knöpfen und Kabeln!

 

Danke Matthias. Das war viel :).

Wenn ihr Fragen habt, dann  nutzt unten die Kommentar-Funktion.

Verantwortung abgeben – Teens als Mitarbeiter

Verantwortung abgeben – Teens als Mitarbeiter

Du möchtest, dass dein Mitarbeiter-Teenie DER Mitarbeiter im Kindergottesdienst wird?
Oder soll er einfach nur ein guter Mitarbeiter werden, weil du schon DER Mitarbeiter bist?

 Das ist eine total ernst gemeinte Frage. Oft sind wir uns dessen gar nicht bewusst.

Die 3 Herausforderungen, wenn du ein guter (An-)Leiter sein möchtest

1. Der Teenie auf der Überholspur

  1. Bist du bereit zu akzeptieren, dass andere besser sind als du?
  2. Bist du bereit, dein gesamtes Wissen zu teilen und zuzusehen, wie der andere dich überholt?
  3. Bist du bereit dafür, dass die Kids den anderen vielleicht bald mehr bestürmen als dich?

Verantwortung abgeben hat etwas mit dir persönlich zu tun. Vielleicht wird sich Neid in dir ausbreiten, weil Dein Teenie es drauf hat, wenn du ihn lässt. Bist du bereit mit dieser Situation professionell umzugehen?

Eine der wichtigsten Lektionen, die ich als Leiter lernen musste, ist:

 

„Mache dich als Leiter entbehrlich. Erst dann bist du ein guter Leiter.“

  • Kannst du das schaffen und möchtest du das schaffen, nicht mehr der Mittelpunkt zu sein, der von allen Bejubelte zu sein? Egal, ob von Kindern oder Eltern oder Gemeindemitgliedern oder vom Pastor oder den anderen Kindergottesdienst-Mitarbeitern?
  • Ist dir der Möglichkeit bewusst, dass sich dein Wissen und Können gerade dadurch vermehrt, dass du es teilst und abgibst? Bei dem anderen? Bei deinem Teenie?
  • Kannst du in den Schatten treten, wenn es drauf ankommt?

Willst du das?
Ja?
Super. Dann geht’s weiter mit deiner nächsten Herausforderung.

2. Ertrage „schlechtes“ Programm

Schaffst du es, nichts zu sagen, auch wenn es nicht perfekt ist, wie der Teenie zum Beispiel das Gespräch mit den Kids führt? Du musst das aushalten können. Auch du bist nicht als Meister vom Himmel gefallen. Ja, das, was die Teens am Anfang machen, kann in deinen Augen grottenschlecht sein. Halte es aus. es heißt: Verantwortung abgeben.

Nur, weil es für dich schlecht ist, ist es übrigens noch lange nicht für die Kids schlecht. Du wirst staunen, wie barmherzig Kinder mit Teens sind. Es ist ein unerklärliches Phänomen, dass sie bei ihnen zuhören.

Nochmal:

Halte es aus.

Lass es das erste Mal in die Hose gehen und dann feedbacke mit ihnen zusammen. Ich erinnere an die W-Fragen, die du HIER nochmal durchgehen kannst. Finde die positiven Sachen, auf die ihr aufbauen könnt. Erörtert, was verbesserungsfähig ist. Und sei zu ihnen nicht strenger, als zu anderen Mitarbeitern.

3. Sei bereit jederzeit zu retten.

Aus dem Nähkästchen:
2 Teens wollten unbedingt die Zachäus-Geschichte zusammen für die Vorschulkids übernehmen. Die Zeit, die sie dabei füllen sollten, waren 20 Minuten. „Na klar können wir das. Kein Problem!“ OK. Der Sonntagvormittag kam. Und die beiden Teens kamen tollverkleidet als Zachäus und als Baum in den Plenumsraum. Ich war begeistert.

Theaterstück

Zachäus:       „Oh, heute ist Jesus in der Stadt.“
Er geht hinter den Baum.
Zachäus:       „Da ist er. Toll, er möchte mit mir kommen.“
Teenie-Junge verlässt den Raum.
Ende.

Ungelogen. Das Theaterstück war kürzer als eine Minute.

Tja, so kann’s gehen. Da heißt es flexibel sein, reinspringen, loslegen, retten halt. Aber ganz ehrlich, bringt es was, die beiden zusammenzustauchen? Oder „nie wieder“ zu sagen? Nein, denn wie herrlich ist es doch darauf aufzubauen.

Natürlich ist das Ganze mit viel mehr Herzklopfen für dich verbunden, da du nicht weißt, was kommen wird. Und da du ihnen ja auch vertrauen möchtest, ist es auch nicht so angebracht, detailliert wissen zu wollen, was sie denn nun genau machen. Nicht jeder schreibt sich Wort für Wort ein Theaterstück auf oder macht einen minutiösen Ablaufplan.

Und: Sage nie, dass du ein Notprogramm in der Tasche hast. Nicht davor und nicht danach. Egal, ob du ihn gebraucht hast oder nicht. Ich persönlich habe das nie. Ich vertraue drauf, dass es klappt, was die Teens machen und vertraue mir, dass ich spontan retten kann.

Für mich hat das etwas mit ebenbürtigem Behandeln zu tun. Wenn sie das Gefühl haben, dass ich eh etwas vorbereite, werden sie nicht 100% geben. Vertraue ihnen und vertraue dir.

 

Die Stufen der AnleitungVerantwortung abgeben

Diese 4 Stufen sind natürlich der Idealfall. Aber was du auf jeden Fall durch diese Arbeitsweise vermittelst ist, dass sie wirklich das tun dürfen, woran sie Spaß haben.

Durch das Feedbacken

  • förderst du ihre Gaben und forderst sie heraus.
  • lässt du sie sehen, worin sie nicht begabt sind.
  • bringst du ihnen bei, Verantwortung für ihr Tun und Handeln zu übernehmen.
  • lässt du sie nicht allein.

Und genau das ist es, wonach sich Teens sehnen:

Selbst entscheiden dürfen in der Sicherheit, dass ein anderer für sie einsteht. Der andere – das bist du.

Das bedeutet natürlich nicht, dass sie schalten und walten dürfen, wie sie wollen. Verbindlichkeit sollte der Maßstab für euch sein. Du musst dich auf sie verlassen können. Wenn man nicht kann, meldet man sich ab. Das gilt für sie und für dich. Überlegt euch zusammen eine Konsequenz, wenn es nicht so läuft. Verbindlichkeit hat nichts mit Alter zu tun, doch es ist das A und O, damit Zusammenarbeit funktioniert.

Die zusammenfassenden Tipps

  1. Unterfordere nicht. Durch Unterforderung entsteht Null-Bock-Mentalität und dann sagen sie „Tschüss!“
  2. Fordere sie heraus – persönlich, konkret, individuell.
  3. Schaffe ein echtes Team.
  4. Schaffe echte Verantwortung.
  5. Tritt zurück und gib ihnen den Vorrang.
  6. Sei nicht neidisch, wenn sie das andere Level erreichen, sondern erkenne dich in ihnen.
  7. Genieße und sei bereit auch von ihnen zu lernen, denn sie sind diejenigen, die an den Kids nah dran sind.

Ich wünsche dir, dass du erfährst, was für ein Geschenk es ist, wenn Teens durch dich zu Mitarbeitern geformt werden. So lebst du weiter in ihnen.

 

Minihelfer sind out – Teens als Mitarbeiter

Minihelfer sind out – Teens als Mitarbeiter

„Wir sind so dankbar für unsere Minihelfer. Sie sind auch so aktiv und motiviert dabei.“

Die Rede ist von den 13-Jährigen, die durch den Konfi zur Kinderkirche dazugestoßen sind oder die Kids, die zu alt geworden sind für den Kindergottesdienst und keinen Bock auf Gottesdienst haben und deswegen als Minihelfer in den Kindergottesdienst gehen.

4 Jahre später.
Die damaligen Mini-Helfer sind nun 17 Jahre alt. Bestes Kindergottesdienst-Mitarbeiter-Alter. Doch keiner der damaligen Mini-Helfer, die doch so aktiv und motiviert waren ist im Kindergottesdienst-Team hängen geblieben und erst recht nicht aktiv und motiviert.

Was ist passiert? Wo ist die Motivation hin?

Natürlich gibt es die 2 ganz logischen Erklärungen.

  1. Der Teenie ist umgezogen und fängt mit Studium oder Ausbildung an.
  2. Der Jugendliche arbeitet in einem anderen Bereich in der Gemeinde aktiv mit, weil er sich damals ausprobiert hat und seine Begabung woanders liegt.

Aber diese 2 Erklärungen sind nicht die Hauptgründe, warum die Teens nicht mehr dabei sind.

Der Grund ist:

Die Teens durften keine Verantwortung übernehmen.

Lass mich das erläutern:

In einem Lexikon würde folgende Worterklärung zu finden sein:

„Der Minihelfer („mini“ von lateinisch minimus „sehr klein“), bezeichnet meist einen Teenie, der die Arbeit des Kindergottesdienst-Mitarbeiter einfacher macht. Der Teenie hat dabei Aufgaben, die dem Kindergottesdienst-Mitarbeiter lästig sind und ihn in der eigentlichen Arbeit am Kind behindern und stören.
Zu den Hauptaufgaben des Minihelfers gehören:

  • Bastelutensilien bereitlegen,
  • Kind beim Schneiden oder Kleben helfen,
  • Kind zur Toilette begleiten,
  • roten Tee ein Drittel voll in Plastikbecher kippen und
  • nach dem Kindergottesdienst aufräumen.Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem Tisch-Abwischen, dem Fegen des Kindergottesdienst-Raumes und dem Stühle-Ordentlich-Hinstellen.

Fortgeschrittene Minihelfer dürfen manchmal einen Prototypen der Bastelarbeit schon zu Hause vorbasteln.
Profi-Minihelfer dürfen sogar schon den Kids Spiele erklären. Oft aber wird das Spiel anschließend noch ein zweites Mal von den Kindergottesdienst-Mitarbeiter erklärt.“

Ja, ein wenig karikiert. Aber die Wahrheit ist ganz dicht dran. Ich frage dich:

  1. Auf welchen Menschen (nicht nur Teenie) trifft denn diese „Gaben-Beschreibung“ zu?
  2. Wem geht bei dieser (oben stehender) Job-Beschreibung das Herz auf und wer macht es auch das 8. Mal noch gerne und motiviert?

Ich vermute, der Prozentsatz ist super gering.

Ja, es gibt Teens, aber auch andere Menschen, für die das genau das Richtige ist und die genau damit ein Leben lang glücklich sind. Und ich bin hochgradig dankbar für diese Menschen.

  • Aber wie können wir als Gemeinde es wagen, alle unsere Teens nur als Tee-Einschenker oder in der Technik als Kabelaufroller zu gebrauchen?
  • Und wie kann es passieren, dass wir uns dann noch wundern, dass sie nicht 3 Jahre lang motiviert dabei bleiben?
  • Ist das biblisch?
  • Ist das gabenorientiert?
  • Ist das menschenfreundlich? Teeniefreundlich? Mitarbeiterfreundlich?

Ja, für den Kindergottesdienst-Mitarbeiter, der den Minihelfer für kurze Zeit hat, schon. Aber sonst? Ich bitte dich…!

Schaffen wir die Minihelfer ab!

Und lasst uns zu einem gabenorientierten Mitarbeiter-Prozess kommen.

Die 6 Schritte, wie aus Teens motivierte Kindergottesdienst-Mitarbeiter werden

1. Aufgaben-Analyse

Welche Aufgaben gibt es bei euch im Kindergottesdienst?
Bevor ihr nicht wisst, welche Bereiche im Kindergottesdienst da sind und wo ihr die Mitarbeiter einsetzen könnt, könnt ihr nicht Mitarbeiter suchen. Das ist zu unkonkret. Wenn ich wo mitmachen möchte, möchte ich auch genau wissen, was ich erwarten kann.

2. Mitarbeiter-Profil

Wenn ihr nun euren Kindergottesdienst mal analysiert habt, dann legt fest – ruhig schriftlich – was für unterschiedliche Mitarbeiter-Profile ihr denn bieten könnt. Wenn ihr nur 2-8 Kinder habt, könnt ihr dennoch unterschiedliche Profile erstellen, denn ihr dürft nicht davon ausgehen, dass ein neuer Mitarbeiter alles gern macht.

Und, by the way, das ist der Grund, warum oft händeringend Kindergottesdienst-Mitarbeiter gesucht werden: Weil sie alles machen müssen, was nicht gabenorientiert ist.
Das demotiviert total.

Wie geht es dir denn? Machst du alles gern? Oder machst du es, weil du musst? Du merkst schon: Schraube den Anspruch an den Kindergottesdienst-Mitarbeiter – den Allrounder – herunter und ich verspreche dir, dass du Mitarbeiter dazugewinnen wirst.
Die meisten haben Angst vor Überforderung.

Wir sind in Gemeinden ehrenamtlich unterwegs, also müssen wir die Leute auch das machen lassen, was sie gerne machen. Und ja – Teens besonders.

3. Anleitungs-Check

Wer soll den Teenie in die Mitarbeit führen, ihn begleiten? Du weißt schon, Beziehung ist wichtig. Das Fundament. Wer legt das? Bist du das? Macht das echt fest. Das ist eine neue Aufgabe und darf nicht nebenher laufen, sonst laufen sie – und zwar weg. Solltest du es noch nicht getan haben, lies dazu nochmal:

Teens als Kindergottesdienstmitarbeiter – dein Anleitungs-Check

und

Teens als Kindergottesdienstmitarbeiter – Anleitung durch Beziehung.

4. Schnupper-Kindergottesdienst

Je nachdem, wie es bei euch läuft, sprecht einen Teenie an oder eine Teenie-Gruppe von Freunden. Lasst den Teenie, wenn er möchte, 1-2 mal reinschnuppern. Die meisten Teens werden den Kindergottesdienst ja kennen, deswegen braucht es da nicht mehr als 1-2 Mal. Denn es geht hier nur darum, die andere Seite zu sehen: die Seite als Mitarbeiter.
Wenn sie nur zu zweit reinschauen wollen, dann lasst sie. Man muss da nichts trennen.

5. Das erste Feedback-Gespräch

Sogar daraus könnt ihr nun schon ein „Chill-Event“ machen. Die meisten Teens – egal wie cool sie sind – sind im Gespräch mit Erwachsenen nicht sehr kommunikativ. Dein Ziel ist es aber, herauszufinden, was dem Teenie Spaß gemacht hat, was er doof fand. Das wirst du meistens nicht erfahren, wenn der Kindergottesdienst vorbei ist und ihr im Türrahmen steht.

Die Standardfrage „Und wie fandst du’s?“ werden mit „ok“ oder „gut“ erwidert und „War’s ok für dich?“ kann der Teenie ja nur mit „Ja.“ oder „Nein.“ beantworten. Meistens wirst du wohl ein „Joar.“ bekommen. Klar gibt es auch die Strahle-Teens die sagen: „Oh, ganz toll! Die Kleinen sind ja so süß.“ Doch auch mit dieser Antwort kannst du nichts Konkretes anfangen, denn du möchtest ja herausfinden, wie es nun in der Mitarbeit weitergehen kann.

Deswegen kommen wir wieder zu den berühmten „W-Fragen“. Hier ein paar Inspirationen:

  • Was hat dir gefallen? Was am meisten?W-Fragen im Kindergottesdienst
  • Was hat dich gelangweilt?
  • Was ist dir aufgefallen?
  • Wo habe ich dich vielleicht überrascht?
  • Was würdest du vielleicht anders machen? Warum?
  • Was würdest du denn gerne mal ausprobieren?
  • Wann?
  • Wie lange möchtest du gern „nur“ schnuppern? (Zeit merken und dann 2. Feedback-Gespräch führen, nur so nimmst du den Teenie ernst)
  • Wie kann ich dich unterstützen, was wünschst du dir von mir?

Du merkst schon, das geht nicht zwischen Tür und Angel. Das Sofa muss her. Und ’ne Cola :).

6. Gib die Verantwortung ab

Das ist wohl der schwierigste Part für dich.

Schaffst du es loszulassen und das, was dein Teenie gerne machen möchte, ihm zu überlassen?

Wie du das machst und wie du dort einen guten Weg für dich und für deinen Teenie gehen kannst – darum wird es im nächsten Artikel gehen.

Die 6 Schritte, damit aus Teens motivierte Kindergottesdienst-Mitarbeiter werden:

Teens-Motivationsschritte

Teens als Kindergottesdienst-Mitarbeiter – Anleitung durch Beziehung

Teens als Kindergottesdienst-Mitarbeiter – Anleitung durch Beziehung

„Katrin, spielen wir noch ’ne Runde San Juan?“

Teens_Anleiten_Janni21Wie oft ich diesen Satz im Sommer 2011 von Janni gehört habe! Und immer war ich dabei. Brettspiele gehörten in meinem Mitarbeiterteam bei der Strandmission „kibi-Ferientreff“ des Bibellesebundes einfach dazu. Spielen, um sich kennen zu lernen, zum Lachen, zum Kämpfen, zum Entspannen, um Beziehung zu knüpfen.

Janni hab ich 2008 bei einer Kinderbibelwoche kennengelernt, damals war er 15 Jahre alt. Mittlerweile studiert er Mathe auf Lehramt. Gerade letzte Woche hab‘ ich eine Postkarte von ihm bekommen. Er ist wieder am Strand und macht Programm für die Kids.

„Ganz liebe Grüße von der Insel… kann ich wieder alles anwenden, was ich von dir gelernt habe 🙂 😛 … Ich wollt dich immer noch mal besuchen! Wir haben uns ja ewig nicht mehr gesehen 🙁 …“

Anleitung durch Beziehung.

Ich fahre nicht mehr an den Strand, um den Kids die Bibel nahezubringen. Aber Teens, die ich damals in meinem Team hatte, haben gesehen, wie mein Herz dafür schlägt und haben sich viele Sachen abgeschaut. Und nun fahren sie dorthin, auch ohne mich.

Die Geschichte mit Janni und mir ist echt so eine Bilderbuchgeschichte, aber ich glaube, dass genau das der Weg ist, wie es funktionieren kann und sollte.

Teens als Kindergottesdienst-Mitarbeiter anleiten durch Beziehung

Im Artikel „Teens als Kindergottesdienst-Mitarbeiter – dein Anleitungs-Check“ konntest du für dich herausfinden, ob dein Herz für Kids UND für Teens schlägt.

Nun ist die Frage: Wie kannst du Beziehung aufbauen?

Beziehungsbooster im Umgang mit Teens

Booster 1 – Mach’s chillig.

Teamsitzungen auf Stühlen sitzend an Tischen oder gar im Stuhlkreis im Gemeindehaus sind out.Teens_Anleiten_Janni24

  • Teens sind da nicht entspannt.
  • Sie fühlen sich unwohl.
  • Kreativ denken geht da gar nicht.

Wenn du möchtest, dass sie sagen, was sie denken, wenn du ihre Phantasie ankurbeln möchtest, ihre Ideen wissen möchtest, dann mach es chillig.

Triff dich mit ihnen bei dir zu Hause, lass sie auf’m Sofa lümmeln. Wenn nicht zu Hause, dann im Jugendraum auf den Sofas. Bestell Pizza.

Booster 2 – Das Team besteht aus Teenie-Freunden.

Es kann ja ganz nett mit dir sein, aber richtig entspannt und kreativ und frei fühlen sich Teens erst wenn sie ihre Freunde da haben. Die Mädels brauchen wen zum Tuscheln, zum Rumgiggern und zum Bestätigen. Und die Jungs brauchen wen zum Abhängen, zum Übertrumpfen, zum Coolsein. Ganz klar: Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber ich rede hier von den Teens, um die du dich nicht kümmern musst. Sprich die, die nicht allein sind und Anschluss suchen, die du nicht beschäftigen musst.

Freunde - chillig machenEs geht nicht darum EINEN Teenie in euer „altes“ Team zu integrieren. Es geht nicht darum, dass du ein gutes Werk vollbringst. Du und dein Kindergottesdienst-Team, ihr profitiert von den Teens, wenn du es schaffst ihr Potenzial herauszukitzeln.

Wenn du es schaffst einen chilligen Rahmen zu setzen und sich die Teenie-Clique wohlfühlt, dann wirst du mit den Ohren schlackern, was da für Ideen sprudeln. Wie du dann mit den Ideen umgehst, darum wird es im nächsten Artikel gehen. Schritt für Schritt. 😉

Und wenn sie Quatsch machen – genieße es. Schaffst du es mitzumachen, ohne albern zu wirken? Perfekt. Es macht Spaß, den Teenie in sich wieder zu entdecken.

Booster 3 – Sei persönlich.

Nun hängen sie da rum auf deinem Sofa und essen schmatzend Pizza. Vielleicht scheust du dich davor persönlich zu werden? Ich kann dir nichts anderes sagen als:

„Probier es aus!“

Wenn du dich persönlich mit in das Gespräch einbringst, von deinen Schwächen und Pannen im Leben erzählst, machst du dich nahbar. Du brauchst da keine Angst zu haben, denn so wie für die Kids die Teens das sind, was sie werden wollen, so bist du das, was die Teens mal werden wollen – der Erwachsene.

Auch wenn sie es nicht offensichtlich machen: Sie beobachten dich ganz genau. Der Unterschied zwischen Teens und Kindern ist, dass sie für sich abwägen, wie cool sie etwas finden. einer vo ihnenAber ein Wert, den alle Menschen haben, ist Ehrlichkeit. Und wenn du ehrlich bist, kannst du nur gewinnen.

Am Strand habe ich das immer wieder gemerkt. Wenn ich von meinen Schwächen geredet habe – was mir schwerfällt – wurde es ruhig und es war plötzlich ein intensives Zuhören da. Ich machte mich so zu einem von ihnen und stellte mich nicht über sie.

Booster 4 – Sei ein Leiter und nicht der große Macker.

Und genau das ist der Trick bei allem.

Stelle dich nicht über die anderen. Du hast eine Rolle, du bist der Leiter, aber du stehst nicht über ihnen.

Teens_Anleiten_Janni19In dem Kurzschulungs-Video „Was macht einen guten Leiter aus“  habe ich genau darüber gesprochen. Teens wollen Leitung, sie wollen jemanden, der ihnen zeigt, wie es geht. Aber derjenige darf nicht befehlen, bestimmen, der große Macker sein. Dann haben sie ganz schnell keinen Bock mehr.

  • Lass ihre Ideen zu.
  • Sage Ja zu ihren Ideen.
  • Hinterfrage durch „W-Fragen“, wie sie es meinen, um die Ideen besser zu verstehen, bzw. damit sie selbst anfangen ihre Ideen zu optimieren und machbar zu gestalten.

Ein fertiges Konzept von dir engt ein (nicht nur Teens) und schon hast du ihr Potenzial beschnitten.

Wenn du es schaffst ihre Ideen ernst zu nehmen und mit ihnen zusammen Ideen zur Entfaltung und Umsetzung zu bringen, dann entfachst du ihr Herz für den Kindergottesdienst. Denn nur so können sie etwas Eigenes entwickeln.

Beziehung zu Teens aufzubauen kann dein Leben prägen. Für immer. Sie können dich jahrzehntelang begleiten und es ist so ein Segen mitzuerleben, wie das, was du gesät hast, aufblüht. So wie bei Janni. Auch wenn ich mit vielen von „meinen“ Teens nur noch auf Facebook befreundet bin. Ich bin dankbar für die Beziehung, die tief im Inneren da ist und dafür, wie ich meine Spuren in ihrem Leben und in dem, was sie jetzt tun, sehen kann.

  1. Bist du bereit dazu Beziehung zu bauen? Hast du Lust darauf?
  2. Wenn ja, dann überlege dir, welche Teens das sein könnten?
  3. Wer ist miteinander befreundet? Sprich sie an!
  4. Und dann schaffe ein chilliges Umfeld, einfach zum Kennenlernen.

Du hast den Anleitungs-Check für Teens als Kindergottesdienst-Mitarbeiter gelesen?

Du weißt nun, wie wichtig Beziehung ist, um Teens zu gewinnen und kennst dich mit den Beziehungs-Boostern aus.

Viele Gemeinden praktizieren das „Minihelfer für den Kindergottesdienst“-Konzept. Dazu kannst du hier bei deinem Kindergottesdienst-Coach auch etwas lesen. Mini-Helfer sind out – meine Meinung ;):

In diesem nächsten Artikel geht es um dich und die Verantwortung, die du als Anleiter von Teenie-Mitarbeitern hast.

Doch bis dahin sage ich: