Disziplin im Kindergottesdienst – Wenn Kids nicht wie du wollen

Disziplin im Kindergottesdienst – Wenn Kids nicht wie du wollen

 

Vorletzten Sonntag war es mal wieder soweit, ich hab ein Kind rausgeschickt: „Ab in den Gottesdienst zu deinen Eltern!“ Ganz ehrlich, ich hasse das. Ja – ein ganz schlimmes Wort, aber es ist so – für mich ist das „zu den Eltern schicken“ wirklich die letzte Lösung, aber manchmal hab ich das Gefühl, es geht nicht anders.

Bei uns ist es meist einer der älteren Jungs, der dann Schimpfwörter durch die Gegend schießt, der rülpst, der Furzgeräusche macht – wenn es um die Arche geht, die ganze Zeit Arsch sagt usw.

Man ejh.

Wenn ich dann unterbreche, zu ihm hingehe, meine Hände auf seine Schultern lege, passiert es manchmal dass er wirklich guckt und es dann wieder 10 Minuten geht. Aber manchmal eben nicht, dann guckt er nach oben und macht erst recht noch weiter.

Ich mag ihn. Wirklich. Er ist clever, das weiß ich. Ich hab schon tolle Gespräche mit ihm geführt. Aber er weiß, wie er von den anderen Kids – insbesondere den jüngeren Jungs – die Aufmerksamkeit bekommt und das genießt er.

Hey, jeder möchte Aufmerksamkeit, jeder möchte besonders sein. Aber ja, es ärgert besonders, wenn man weiß „Der hat das doch gar nicht nötig. Er könnte doch durch andere Sachen glänzen – besonders sein.“ Doch er hat verankert, dass diese Schiene funktioniert, um im Mittelpunkt zu stehen. Und ganz ehrlich wir als Kindergottesdienstmitarbeiter wissen auch, dass wir nicht diejenigen sind, die diesen Automatismus unterbrechen können. Vielleicht können wir so ein winziges Schräubchen stellen, vielleicht kleine lichte Momente schenken – aber jetzt in dem Moment… nicht wirklich.

Doch wie kann ich – wie kannst du – damit umgehen?

Finde heraus, warum es dich so ärgert

Du hast alles so gut vorbereitet. Du hast einen Zielgedanken, du hast meinen roten Faden und dann kommt dieses Kind und du kannst dein tolles Programm nicht durchziehen. Das ist doch Mist. Das kann doch jeder verstehen, dass es dich ärgert.

Manchmal geht es einfach nicht um dich und dein Konzept. Das kann toll sein doch, du arbeitest mit Menschen und da hat jeder sein eigenes Konzept. Du musst damit leben, dass du dein Konzept nicht durchziehen kannst.

Ich weiß, das ist hart. Es wirkt so unbefriedigend. Aber es ist nur so unbefriedigend, weil du für dich in deinem Konzept nur diesen einen Weg siehst.

Wer mit Menschen arbeitet, muss wissen, dass es immer viele Wege gibt.

Zumindest scheint es so. Du hast dir Zeit genommen. Du hast dir Mühe gegeben. Du investierst und nun soll das umsonst gewesen sein? Ärgerlich. Höchst ärgerlich.

Es war nicht umsonst. Ja – es kommen wahrscheinlich nicht die 100% an, die du dir beim Vorbereiten überlegt hast. Aber sorry, da müssen wir auch echt von wegkommen, dass alles genauso oder noch besser läuft, als wir es uns überlegt haben. Auch nicht mit Gott an deiner Seite. Gerade im Kindergottesdienst gibt es nicht nur schwarz weiß. Es war nicht alles Sch… Überlege dir, warum deine Vorbereitung nicht ganz umsonst war.

Die Nuancen im Kindergottesdienst sind es, die die Zeit bunt machen.

Das ist das, wo ich mich am meisten ärgere und ich frage mich oft, warum genau da – genau da, an dem Punkt, der mir am wichtigsten ist, ich gestört werde. Ich schaffe es sogar immer mal wieder die Kurve zu bekommen, aber innen drin, man ärgere ich mich da.

Und ganz ehrlich, weil es mich so getroffen hat, bin ich unbarmherziger. Wenn ich jetzt im Nachhinein raufgucke, weiß ich, dass ich nur so streng war, weil mein Höhepunkt gestört wurde.

Ich muss mir da immer sagen:

Mein Höhepunkt im Kindergottesdienst ist nicht für alle der Höhepunkt.

Das tut mir manchmal weh, aber so ist es. Für viele Kids ist das Basteln der Höhepunkt oder das Gespräch in der Kleingruppe oder das Singen.[Kennst du das? Du hast dir was ganz Tolles überlegt und dann machen die Kids nur Mist damit oder finden es langweilig.

So sind wir – so sind Menschen. Das, was ich toll finde, finden nicht alle toll. So komisch, dass wir das im Kindergottesdienst nicht akzeptieren. Letzten Sonntag war das nämlich genau der Punkt. Wir haben aus Pfeifenputzern Spinnen und Schildkröten gebastelt. Die Kids waren begeistert. Tja, nur ein Kind nicht. Grrrr … Warum ärgert mich das so? Alle Kids bis auf einen fanden es klasse.

80 ist die neue 100.

Das ist ein Satz, den ich für mich annehmen möchte, den ich inhalieren möchte, leben möchte. Ich glaube, dass ich dadurch glücklicher und zufriedener werde – denn ich bin ein 110% Mensch. Wenn du das nicht bist, ist 80 ist die neue 100 nicht dein Satz.Ist das so? Ist das nicht nur dein Blickwinkel? Sie werden doch nur gestört in dem, was du denkst wie es laufen soll. Ich kann das auch nur ganz schwer aushalten, aber wenn ich von außen auf die Situation gucke – die Kids haben gelacht, sie haben sich sogar ausgeschüttet. Einige haben in dem Pupskonzert mitgemacht. Sie hatten Spaß. Tja, aber es war nicht DEIN Spaß.

Ich frage dich (und mich) – eigentlich ist es doch der Punkt da oben: Ich würde in dem, was ich sagen wollte, gestört. Meine Ansicht, dass das was ich über Gott und Jesus erzählen wollte, ist doch viel wichtiger und anständiger als jetzt hier rumzurülpsen. Es passt nicht in unser Bild, wie der Kindergottesdienst abzulaufen hat.

Stimmt dein Bild?

Wer legt das fest? Ja, ich finde auf jeden Fall, dass auch ich mich wohlfühlen muss. Denn wenn ich mich im Kindergottesdienst nicht wohlfühle, im Setting, wie es läuft, wie die Lautstärke ist, wird meine Motivation sinken. Auch du bist Teil der Kinderkirche. Auch du darfst gut behandelt werden. Die Kids dürfen nicht auf dir und deinen Gefühlen rumtrampeln. Doch wie ist das mit dem „sich Wohlfühlen beim Vater“, dem „ein Leben mit Jesus macht Spaß“.

Ich versuche immer mehr anzunehmen, dass mein Spaß nicht unbedingt der Spaß der Kids ist und dazu möchte ich dich auch anregen.

Ist der Spaß der Kids wirklich so unpassend im Kindergottesdienst? Wer legt das fest, was ok ist und was nicht ok ist?

Was danach geschah

Nach dem Kindergottesdienst bin ich zu dem Jungen hingegangen und habe das Gespräch gesucht. Ich finde das wichtig, das Gespräch mit den Menschen, mit denen es nicht so gut läuft, zu suchen. Warum sollte ich das nur mit Erwachsenen machen. Und ich habe von mir erzählt, dass ich mir Mühe gegeben habe. Ich habe ihn um Rat gefragt, was ich tun kann, damit es ihm mehr Spaß macht.

Nein – es kamen da keine glorreichen Ideen, aber ich glaube, er hat gemerkt, dass ich ihn ernst nehme und ihn nicht runtermache und beschimpfe und ich hoffe, dass das der richtige Weg ist.

Ebenso habe ich das Gespräch mit seiner Mutter gesucht. Ich habe ihr gesagt, dass ich mit ihrem Sohn gesprochen habe, dass es leider nicht so optimal lief, aber dass ich mich freue, wenn er da ist. Und ich habe sie gefragt, ob sie Lösungsvorschläge hat. Ich habe die Erleichterung gespürt, dass es keine Meckerei auf ihren Sohn gab. Auch das ist für mich mein Auftrag – zusammen mit den Eltern zu arbeiten. Niemandem bringt es etwas, wenn ich mich über die Kids aufrege. Denn wir haben das gleiche Ziel, dass unsere Kids gerne in die Gemeinde kommen und das sie Jesus als Freund und Gott als tollen Vater erleben.

Weihnachten im Kindergottesdienst – ein Stationsspiel

Weihnachten im Kindergottesdienst – ein Stationsspiel

Jedes Jahr auf’s Neue müssen sich die Mitarbeiter etwas Neues für den Kindergottesdienst für Weihnachten überlegen. Auch mir geht es so.

Dieses Jahr gibt es als Abschluss -Kindergottesdienst ein Stationsspiel.

Ziel:

  • den Kids einen tollen Abschluss-Weihnachtskindergottesdienst bescheren
  • Stationen, wo für alle Kids etwas dabei ist

Die Stationen spiegeln, worum es oft nur an Weihnachten geht.

  • Weihnachtslieder,
  • Spiele,
  • Baum besorgen und schmücken,
  • Familie besuchen, gerade an Weihnachten darf man nichts falsch machen, weil sonst der Haussegen schief hängt,
  • Geschenke,
  • Weihnachtsmarkt,
  • basteln.

Weihnachten bastelnDaran ist natürlich nichts auszusetzen, deswegen wollen wir in den Stationen bewusst das Augemmerk auf diese Dinge richten.
Höhepunkt erreicht aber unser Kindergottesdienst im gemeinsamen Abschlussplenum.
Wir wollen mit den Kids darüber sprechen, was sie die letzte Stunde alles erlebt haben und herausfinden, was sie alles so an Weihnachten freut.
Doch dann möchten wir auf das lenken, worum es eigentlich geht – um Jesus.
Darum, dass er auf die Erde kam, als Baby. Er sich klein macht für uns.

Wir haben diese Adventszeit mit vielen Dingen gefüllt, auch die Kids merken das und oft geht es um alles mögliche, doch nicht um Jesus.
Da wir die Weihnachtsgeschichte an den letzten Sonntagen schon kreativ erarbeitet haben, müssen wir das nicht noch einmal machen. Wir wollen aber 1 Minuten bewusst nutzen, um nun nach den Weihnachtsstationen zur Ruhe zu kommen. Stille tut gut. Auch Kindern. Wenn die Kids sich hinlegen wollen, lasst sie. Wir gestalten unseren Kindergottesdienst auf Teppichen, so ist das gut möglich.

Wir werden dazu vielleicht von Tom Klein das Lied „Jesus, Wunder von Weihnachten“ abspielen.

Ganz bewusst haben wir, keinen Laufzettel gemacht, wo man alle Stationen absolvieren muss, sondern es als Wunschzettel formuliert – so dass jeder das machen kann, wozu er Lust hat.

Welche Stationen gibt es (natürlich könnt ihr sie auch anders füllen, ich habe die Titel flexibel gestaltet):
  1. Das große Naschen (es gibt wohl keine Zeit, wo soviel genascht und gebacken wird, wie an Weihnachten – wir schnappen da nach Schokoladenbrezeln – einfach an eine Schnur – und los geht‘s
  2. Heute wird der Baum geschmückt. wir bekleben Weihnachtskugeln mit Transparentpapier und haben Styroporkugeln, um sie mit Pailletten zu bestücken.
  3. Bloß nix falsch machen – an Weihnachten haben viele Angst, wenn man zusammen trifft und man darf nix falsch machen – auch den Kids wird gesagt, dass sie sich nehmen sollen – wir lesen dort die Weihnachtsgeschichte vor und bauen Fehler ein. Wer wohl alle herausfindet?
  4. Spiele – bei uns wird an Weihnachten immer gespielt, Kinder wünschen sich Spiele – bei uns ist dort die Krabbelecke für die Kleinen.
  5. Wer hat die meisten Geschenke – wir haben dort viele Geschenke und man muss auf Zeit die Geschenke stapeln. Wer schafft es am schnellsten?
  6. Weihnachtslieder – dort singt ein Mitarbeiter Weihnachtslieder, Noten liegen aus. Eventuell kommt ein Cello dazu und es kann mitgesungen werden.
  7. Weihnachtsmarkt – dort gibt es Kinderpunsch.
  8. Der perfekte Weihnachtsbaum – puh, was es da für Geschichten gibt, wie der Baum aussehen muss, wie groß er ist … – wir haben dort ein Memory mit verschiedenen Weihnachtsbäumen erstellt.
  9. Still sein vor der Bescherung – da bei uns parallel der Gottesdienst ist, gibt es einen Raum, wo die Kids oft durch müssen, um überall hinzukommen, der aber direkt am Gottesdienstraum liegt – dort dürfen sie nicht reden :).
  10. Familienfoto – auch der Klassiker – wir haben dort Hüte und es dürfen Fotos zusammen gemacht werden.
  11. Ich muss mich noch schön machen – auch oft nervig, weil man in den schönsten Klamotten am Weihnachtsbaum sitzen muss, Leute Besuchen darf und nie bequeme Sachen an hat. Bei uns ist dort eine Schminkstation.
  12. Unser Haus wird dekoriert – dort basteln wir grosse Sterne, z.B. aus Butterbrottüten.

Vielleicht inspiriert euch ja unser Weihnachtsstationslauf – unser Stationsspiel.

 

"Stationsspiel Wunschzettel"

Hier kannst du ein A4 Blatt mit 2 A5 Wunschzettel für den Stationslauf downloaden.

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"Stationsspiel Erklärung"

Hier kannst du den Text der oben steht, mit den Stationslauf – Erklärungen und dem Ziel als A4 Zettel herunterladen.

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"Stationsspiel - Plakate"

Hier kannst du im
A3 Format Plakate für den Stationslauf downloaden. Jede Station ein Plakat und eine A3 Seite mit allen Stationen als Übersicht.

Euer passendes Konzept für den Kindergottesdienst – Teil 4 – WAS

Euer passendes Konzept für den Kindergottesdienst – Teil 4 – WAS

Jetzt kommt der spannende Moment. Jetzt ist er endlich da.

Jetzt ist der Moment, wo die meisten eigentlich schon durch sind, schon alles erledigt haben, obwohl noch gar nicht klar war, wer das WER war und was das WARUM war und ob das WIE optimal ist. Es geht um das WAS.

Du weißt nicht, was mit Wer, Warum und Wie gemeint ist – dann lies erst diese Artikel:

Es geht um das: „Was machen wir heute konkret im Kindergottesdienst?“

Vieles bei dem „Was“ hängt davon ab, wie ihr Kindergottesdienste plant. Ich unterscheide einfach mal grob in 2 Richtungen.

  1. Ihr habt einen Plan und geht nach einem Heft oder Buch und du bist mit einer bestimmten Lektion dran
  2. Ihr sitzt alle paar Wochen zusammen oder du allein mit dir und überlegt, was denn so die nächsten Male oder das nächste Mal im Kigo laufen kann.

Hier ist natürlich der Vorteil, dass meist sehr kreative und auch kompetente Menschen vorgedacht haben. Doch so ein vorgefertigter Plan verleitet auch, nicht so tief in die Materie einzutauchen und natürlich ist es auch Quatsch alles neu zu erfinden. Dennoch, schau, ob das Warum wirklich für dich passt, denn wenn du den Zielgedanken um wirfst, passt meist der ganze Rest auch nicht mehr und du darfst dich auf das „Was mache ich denn nun wirklich im Kindergottesdienst stürzen.

Mir persönlich fällt es schwer nach einem Plan, den sich wer anderes überlegt hat, zu arbeiten. Aber ich genieße die vielen Sachen im INternet oder auch in Büchern, die es gibt, um mich inspirieren zu lassen. Doch das frisst oft sehr viel Zeit.

Doch wie gehst du nun am besten vor, wenn du schon ein vorgefertigtes Programm hast?  

1. Schau, inwieweit für dich die biblische Geschichte mit dem Zielgedanken übereinstimmt.

  • Was hat der Schreiber sich dabei gedacht?
  • Wo genau kommt denn in der Geschichte der Zielgedanke vor?
  • Erzähl nicht einfach die Geschichte, sondern fühl dich rein in das Warum. Erst, wenn du das hast, dann mach weiter.
  • Solltest du den Zusammenhang zwischen der Geschichte und dem Zielgedanken nicht finden, dann such dir entweder eine andere Geschichte oder einen Zielgedanken, der zur Geschichte passt und der deine Kindergottesdienst-Kinder trifft.

Mir ist es so wichtig, dass wir davon wegkommen, als höchstes Ziel in der Kinderkirche das „Kindersollen Geschichten der Bibel kennenlernen“, zu haben. Gott ist ein persönlicher Gott. Also lasst uns die Geschichten persönlich werden lassen. Das geht nur, wenn der Zielgedanke klar ist.

2. Zielgedanke und Geschichte passt?

Super. Weiter geht’s mit den nächsten vorgeschlagenen Programmpunkten.

  • Sind sie zielgedanken-passend?
  • Kannst du damit was anfangen? Nutze sie.
  • Etwas passt nicht? Schmeiß es raus.

3. Orientiere dich an deinem „Wie-Ablauf“ und setze die Bausteine, die du hast zusammen.

Was du dann noch tun kannst, um dir dein eigenes Ding zu erarbeiten erfährst du unter „Kindergottesdienstplanung zusammen im Team“.

Ich liebe es im Team zusammen zu überlegen, was denn so als nächstes für die Kids und uns dran ist. Dabei starte ich gern, dass ich davor schon mit Mitarbeitern ins Gespräch komme. Auch durch die Gespräche mit den Eltern kommen Ideen, was denn so „dran“ ist. So ist uns meistens, wenn wir uns treffen schon klar, was so das Oberthema sein wird. Derzeit ist das bei uns das Thema „Freundschaft“. Eltern kamen zu mir und sagten, dass ihre Kids nicht wirklich Freunde haben, sie deswegen nicht so gerne kommen.

Und jetzt wieder – an dem Punkt startet man oft, was für Geschichten kennen wir denn aus der Bibel zum Thema Freundschaft. Doch da heißt es auszuhalten und erst zu überlegen, was wollen wir denn den Kids sagen. Und so formulieren wir erst die „Warums“ die Zielgedanken. Wir legen da einen roten Faden von Zielgedanken, der in sich schlüssig ist. Beim Thema Freundschaft war uns klar, dass es halt erst einmal darum geht, sich selbst anzunehmen, denn nur wenn ich mich selbst mag, kann ich auch drauf vertrauen, dass andere mich mögen und so bin ich für Freundschaften offener.

Wir sind dann auch erst einmal in einen Austausch eingestiegen.

  • Wie kann man denn in der Gemeinde überhaupt Freundschaften pflegen?
  • Wie können wir im Kindergottesdienst da unterstützen?
  • Wie entstehen überhaupt Freundschaften?

Du siehst, alles noch gar nichts zum Thema des „WAS“. Klar hätte man auch schnell bei David und Jonathan landen können, doch dann wäre das „wie“ vor dem „warum“ und schon bist du nicht mehr bei den Kids – dem „wer“.

Wenn dein Zielgedanken-roter-Faden fertig ist, dann starten wir mit dem Brainstorming.

Alles ohne Wertung. Alles darf genannt werden. 

  • Geschichten die einfallen,
  • Spiele,
  • Bastelsachen,
  • Lieder,
  • andere Kreativideen.

Manchmal kristallisiert sich dann heraus, ob es z.B. eine Sache gibt, die sich durch die Themenreihe durchzieht. Z.B. beim Thema Freundschaft ist uns schnell klar geworden, dass wir mit jeder Gruppe irgendwie ein Haus bauen/basteln wollen, welches von Woche zu Woche mit den Themen vervollständigt wird – das Fundament, was sind die Stützen, wer ist in dem Haus, welche Räume usw.

Und dann geht es an den Feinschliff – wie soll welcher Kindergottesdienst konkret aussehen. Auch da haben wir immer das „wer“ im Blick. Wir haben z.B. 3 Teens die jeweils einen Charakter als Handpuppe spielen. Doch was bringt es, sich da eine Idee zusammenzuwurschteln, was den Zielgedanken trifft, wenn diese Person nicht da ist?

In dem Brainstorming kam bei uns heraus, dass wir uns näher mit den Jüngern beschäftigen wollen. Ich muss gestehen, davor habe ich null daran gedacht, aber das ist das, was sich dann im Brainstorming ergeben hat.

  • Sie waren unterschiedlich – wie wir.
  • Sie hatten ein Ziel – warum sind wir eigentlich hier.
  • Sie waren alle auf ihre Art und Weise liebenswert.
  • Sie haben gestritten, sie haben sich versöhnt.
  • Jesus nahm sie an.

Fundament im KindergottesdienstBei uns schreibt jeder mit. Dennoch ist es mir wichtig, dass das Ganze, was erzählt worden ist, in eine Form zu bringen. Ich nenne es Bausteine für den Kindergottesdienst.

Dabei:

  • surre ich den Zielgedanken noch einmal fest.
  • Benenne die Fokusworte.
  • Sammle die Liedvorschläge und gebe Impulse, wie man sie einleiten kann.
  • Zähle Spielmöglichkeiten, Interaktionsmöglichkeiten, Bastelmöglichkeiten auf, die auf den Zielgedanken zugeschnitten sind.
  • Erstelle einen Leitfaden für das Gespräch mit den Kids.
  • Schlage ein Startspiel vor und schließe mit einem Ende ab.

Natürlich klappt nicht alles immer so, wie man sich das vorstellt.

  • Es fallen Leute aus, auf einmal ist etwas länger oder kürzer als man dachte.
  • Jemand hat etwas vergessen, es kommen zu viele oder zu wenig Kids.
  • Der Gottesdienst geht kürzer als erwartet und Eltern stürmen rein.
  • Irgendwer hat einfach ’nen schlechten Tag.
  • Du hattest nicht so viel Zeit etwas vorzubereiten, wie du eigentlich wolltest.

So ist das nun mal, aber wir haben das für uns beste gegeben, um den Kids ganz nah zu sein, um sie für Gott zu begeistern.

Es geht nicht um das „was“ es geht um das „warum“. Doch wenn du das Warum vor Augen hast, dann ist das „was“ gar nicht mehr so schwer. Ich versprech’s dir :).

Du möchtest davon berichten, wo ihr mal ein ganz tolles „Was“ hattet? Dann immer ran und kommentiere unten. Ich freu mich.

 

Du und dein Kindergottesdienst profitierst von den Sachen die ich schreibe? Du möchtest, dass es weiter Artikel gibt von deinem Kindergottesdienst-Coach? Dann spende. Wieviel, ist ganz dir überlassen.

DANKE sagt Katrin Schneller, dein Kindergottesdienst-Coach

 

Euer passendes Konzept für den Kindergottesdienst – Teil 3 – WIE

Euer passendes Konzept für den Kindergottesdienst – Teil 3 – WIE

Nein, es geht immer noch nicht um die Inhalte. Ich weiß, du wartest darauf – auf diese „Wann kann ich endlich meiner kreativen Ader freien Lauf lassen. Doch nach dem WER und dem WARUM kommt erst noch das WIE. Klick auf die Wörter, um die jeweiligen Artiekl dazu zu lesen.

Doch keine Sorge, das „WIE“ muss nicht jeden Sonntag auf’s Neue großartig durchgekaut werden, aber es lohnt sich, da immer mal wieder genauer hinzuschauen.

Bei dem WIE geht es um den Ablauf.

Habt ihr einen bestimmten Ablauf? Wann habt ihr das letzte Mal darüber nachgedacht, ob diese Abfolge noch sinnvoll ist? Wenn es bei dir in der Kinderkirche nicht so läuft, wie du es dir vorstellst, kann es an dem „Wie“ liegen.

Wie sitzen die Kinder?

  • Hat jedes Kind genug Platz.
  • Sitzen sie bequem, aber nicht zu bequem.
  • Sind Störelemente entfernt – Jacken, Taschen usw. müssen nicht bei den Kids liegen.
  • Ist es hell genug und nicht zu warm oder kalt.
  • Kann jedes Kind gut sehen und auch hören.

Wie und wo sind die Mitarbeiter verteilt?

  • Haben sie Kontaktnähe zu den Kids. Manchmal reicht es aus, direkt hinter verhaltenskreativen Kindern zu sitzen. Die berühmte Hand auf der Schulter ist da manchmal Gold wert – aber die kann nur gelegt werden, wenn man da auch sitzt. Dann erst hinlaufen zu müssen oder aus der Entfernung „psst“ oder so machen zu müssen, stört meist noch mehr.
  • Sitzen sie gut verteilt.
  • Sitzen sie nicht privilegiert. Nichts ist ungerechter, wenn die Mitarbeiter auf Stühlen sitzen dürfen, nicht mitmachen, quatschen, sich anlehnen dürfen und Kids dürfen es nicht. Mitarbeiter die nur auf richtigen Stühlen sitzen können, auf Grund ihrer Gesundheit sind a natürlich ausgenommen.

Wie ist das Ankommen gestaltet?

  • Kids brauchen etwas zum Ankommen. Sei es ein Spiel oder ein Frage. Ich finde dabei wichtig, dass es etwas ist, wo man erst einmal mitmachen kann oder nicht. Auch wenn ein Kind erst einmal nicht mitsingt, ist das nicht schlimm. Lass es ankommen. Ich persönlich brauche das auch. Ich stehe bei der Ankommensphase auf ein Spiel. Meist von Vorne oder in 2 Gruppen, wo man mitmachen kann oder nicht. So einfache Spiele wie Montagsmaler, Jengaturm, Pantomime raten sind da ganz gute Richtwerte (und natürlich gleich in Verbindung zum Thema).

Wie ist die Abwechslung zwischen zur Ruhekommen und Austoben gestaltet?

  • Für mich kommt das Toben nicht zum Schluss, weil gerade die Jungs brauchen das mal. Dadurch entsteht leicht ein „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, das ist schade. Ich würde auch nie mit einem Spiel belohnen. Jeder Moment im Kindergottesdienst hat für die Kids einen Wert, wenn es in guter Balance ist. Wenn die Kids durch ein Lied z.B. richtig ausgepowert werden, dann freuen sie sich (und ich mich auch :)), wenn sie danach auch zur Ruhe kommen können. Meist mache ich das auch gleich im Lied. Ich ende nicht laut – ich ende leise. Aber davor ging es karachomäßig ab.
  • Auch in einer biblischen Geschichte kann es turbulent zugehen und ehrlich gesagt sind die meisten biblischen Geschichten sehr dramatisch. Koste es aus, dieses Austoben und zur Ruhekommen. Und wer dabei was macht – das habt ihr ja schon beim „WER“ geklärt.

Wie kann es persönlich werden?

  • Dabei geht es nicht nur um die Kids, sondern auch um dich. Für mich sind das die heiligen Momente, wo es zwischen mir und den Kids privat wird. Ich schaue, immer, wo ist dieser Augenblick, wo irgendjemand von uns Mitarbeitern etwas von sich erzählen kann, was die Kids verstehen. Ich finde das wichtig, um den Kids zu signalisieren, ich bin wie du. Dabei geht es nicht um eine globale Aussage wie „ich hab auch manchmal Angst“, sondern denk nach, wo hast du genau das gefühlt, was der Zielgedanke (das Warum) aussagt.
  • Wenn du konkret und ehrlich von dir erzählst, werden die Kinder das auch tun. Als wir z.B. über das Thema lügen erzählt haben, haben unsere Kids am Anfang erzählt „ich lüge nie.“ Ah ja. Es ist halt das, was uns vermittelt wird, dass es richtig ist. Als ich dann von einer Lüge erzählt hab – von mir, wurde es still und dieser heilige Moment entstand, wo auch die Kids ehrlich von sich erzählt haben. Und dann wird nicht gewertet. Denn darum geht es nicht. Sondern wir nehmen wahr – vor Gott und hier können wir ehrlich sein.

Wie findet Interaktion statt?

  • Interaktion zwischen den Kids und Interaktion zwischen dir als Mitarbeiter und den Kindern. Dabei geht es nicht nur um das Gespräch. Wenn du bastelst, wenn ihr spielt, findet Interaktion statt. Doch die Frage liegt bei dir, wie diese Interaktion stattfindet.
  • Du kannst dein „Einfach spitze Lied“ von Vorne einfach runterrasseln, oder du kannst das interaktiv gestalten, indem du fragst: „Was wollen wir jetzt einsetzen? Was für eine Bewegung machen wir? Heute nehmen wir mal ganz andere Sachen als klatschen, stampfen, schnipsen, drehen und tanzen. Heute nehmen wir mal Sachen, die zum Aufstehen passen, denn da bin ich oft gar nicht liebenswert (wenn der Zielgedanke z.B. ich bin liebenswert ist).“ Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir denken, ach das läuft schon irgendwie, aber schau dir dein Programm an und realisiere wieviel Interaktion wirklich läuft. Die meisten Kids lieben Interkation

Wie kann das Kind positiv nach Hause gehen?

  • Das ist mein Anspruch, dass die Kids nicht mit der Moralkeule nach Hause gehen, so diese „Was du nun daraus lernen“ sollst, sondern mit freudigen Herzen.
  • Schau dabei nochmal auf deinen Zielgedanken. Ist er positiv formuliert? Manchmal machen da kleine Wortaustauschungen schon richtig viel aus. Es ist ein Unterschied ob ein Kind nach Hause geht mit „Du darfst ehrlich sein“ oder im Hirn mit „Du musst ehrlich sein.“
  • Endet ihr mit einem Spiel, gibt es vielleicht Gewinner und Verlierer. Manchmal kann das ein echt schlechter Abschluss sein. Macht den Sack zu am Ende.

Wie finden der Auf- und der Abbau statt und ist Zeit zum kurzen Austausch, Feedback.

  • Ja, auch das gehört dazu. Es ist ärgerlich, wenn es immer die gleichen sind und nicht darüber gesprochen wurde. Für mich z.B. ist es klar, dass ich eine Stunde vorher da bin. Ich brauch das, um mich zu finden, mir macht das nichts aus, aber das wurde vorher so abgesprochen. Ich freu mich, wenn die Teens dann ne halbe Stunde länger schlafen durften. Manche vertreten, dass gerade junge Mitarbeiter genauso das mitmachen müssen. Ja – aber es muss drüber geredet werden. Ich merke, ich habe mehr davon, es nicht so zu tun und freue mich über tatkräftige Unterstützung beim Abbau.

Des Weiteren darfst dich natürlich auch fragen:

  • Wie erfahren die Eltern heute, was wir im Kindergottesdienst erlebt haben?
  • Wie muss am günstigsten der Raum gestellt werden?
  • Wie setze ich unser Budget am vorteilhaftesten ein?
  • Wie erreiche ich die älteren Kids, wenn die Kleinen mal nicht hinterherkommen?
  • Wie verbessere ich meine kindgerechte Sprache?
  • Wie bekomme ich Emotionen rüber, dass die Geschichten lebendig werden?
  • Wie erkläre ich ein Spiel?
  • Wie integriere ich die Lieder, dass es passt und dass sie nicht ständig sich hinstellen und wieder hinsetzen müssen?
  • Und und und…

Doch du siehst schon, dass sind dann ganz konkrete Sachen, wo sich eine Schulung dann auch lohnt. Wann hattet ihr die? Schulungen sind wichtig. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, auch nicht im Kindergottesdienst.

 

Euer passendes Konzept für den Kindergottesdienst – Teil 2 – WARUM

Euer passendes Konzept für den Kindergottesdienst – Teil 2 – WARUM

Im letzten Artikel ging es um das „WER“. Ich habe euch erzählt, dass wir zwar ein tolles Konzept hatten, welches auch am Anfang funktioniert hat, aber dann aufgrund der Veränderungen nicht mehr. Also ging es darum die Struktur zu verändern und genau hinzuschauen, wer ist denn da als Mitarbeiter.

Doch um gemeinsam am gleichen Strang zu ziehen reicht es ja nun nicht zu wissen, wen wir als Mitarbeiter haben und zu wissen, was jeder gut kann.
Und jetzt kommt der wichtige Knackpunkt, der meines Erachtens nach viel zu oft falsch gemacht wird.
Das, was du jetzt liest, sollte, nachdem du weißt, wer denn als Mitarbeiter dabei ist, die allererste Frage sein, wenn die Kindergottesdienstplanung losgeht.

Es ist die Frage nach dem Warum – warum mache ich heute – und nächsten Sonntag den Kindergottesdienst. Diese Frage muss dein Konzept im Kindergottesdienstdienst beantworten können.

Dabei geht es hier nicht um deine Motivation als Kindergottesdienstmitarbeiter, dazu habe ich HIER schon einen Artikel geschrieben. Lies ihn, wenn du dir gar nicht sicher bist, ob du am richtigen Platz bist. Sondern es geht um das, warum mache ich jetzt am Sonntag Kindergottesdienst, warum müssen die Kids genau das hören sollen.

Tja und vielleicht merkst du jetzt schon, dass es nicht reicht, dass du weißt „Wer gestaltet den Kindergottesdienst?“ oder „Wer sitzt denn da?“. Sondern es geht um mein Lieblingsthema den Zielgedanken. Erst wenn du den hast, dann wirst du es schaffen klaren, strukturierten, Kindergottesdienst zu gestalten.

Die meisten Kindergottesdienste laufen so ab, dass es bestimmte Abläufe und Rituale gibt. Super. Dieser Ablauf beinhaltet in unterschiedlicher Abfolge:

  • Lieder
  • Gebet
  • Biblische Geschichte
  • Basteln
  • eventuell noch Spiel, Gespräch, Handpuppenstück

Alles gut – doch die Frage ist, richten sich ALLE diese Dinge aus nach dem „Warum“?

Wenn nicht, hast du sicher dennoch ein buntes tolles Programm:

  • das Basteln hat etwas mit der Geschichte zu tun,
  • die Lieder singt man, weil sie Spaß machen, auflockern, gute Botschaften haben
  • das Beten gehört halt dazu und ich kann noch kurz was zur Geschichte sagen, was ich davor nicht rüberbringen konnte
  • die Handpuppe – weil es toll ist, die Kids sich freuen und wir ja so kreativ sind
  • das Spiel – naja was Auflockerndes gehört dazu, die Jungs brauchen das, damit sie sich austoben können.

Doch vielleicht sehnst du dich nach mehr? Ich tu das. Mir ist das so zu langweilig, auch wenn es ein guter Weg ist. Ich sehne mich danach die Kids tiefer zu erreichen und ich habe für mich gemerkt, dass ich dann um die „Warum“-Frage nicht drum rum komme.

In vielen kreativen Ausführungen, die es in Büchern oder als pdfs gibt, wird das auch so getan. Ganz am Anfang steht immer ein Zielgedanke. Aber die Frage ist, hast du diesen Zielgedanken im Blick? Dieser Zielgedanke ist das, womit du die Woche vorher „schwanger gehen“ sollst. Und wenn der Zielgedanke in deinem Arbeitsmaterial für dich nicht passt, für deine Kids nicht passt – ja dann überlege dir DEINEN Zielgedanken. Wenn du mehr zum Thema Zielgedanken lesen möchtest, findest du hier in diesem Artikel etwas dazu.

Tja und dann geht es los. Automatisch wirst du z.B. wenn der Zachäus dran ist nicht mehr den Baum basteln, wo der Zachäus drin sitzt, sondern dir wird es wichtiger sein deinen Zielgedanken zu vertiefen. Bei uns war Sonntag Zachäus dran und der Zielgedanke war: Ich bin liebenswert! Sorry, was passt da eine Bastelei von Zachäus im Baum. Klar, kann man auch sagen, wenn ihr ihn seht, dann wisst ihr, dass Jesus ihn lieb gehabt hat… aber ich möchte so gern tiefer gehen. Und so ist die Postkarte entstanden.

Jedes Kind hat sie bekommen und wir sind im Gespräch all diese Eigenschaften durchgegangen und die Kids haben ihre Karte angekreuzt. Ich hatte die 7-9-Jährigen Mädels und bei den Begriffen „wundervoll“ wollte ein Kind den Smiley nicht ausmalen. Und ich fragte: „Wieso malst du den nicht aus?“ „Ja, bin ich das denn?“ „Natürlich!“ antwortete ich aus voller Überzeugung. „Ehrlich?“ „Aber sowas von.“ Und ein Strahlen ging über das Gesicht des Mädchens.

Wenn dir das Warum – der Zielgedanke im Herzen und im Hirn ist, dann wirst du versuchen deine gesamte Stundenplanung danach auszurichten.

Ebenso haben wir das Lied „Spar dir deine Sorgen“ von Mike Müllerbauer gesungen. Ja – ein cooles Lied, doch ich erzählte davor, dass ich mich gar nicht liebenswert gefühlt habe, als ich so 10 Jahre alt war, weil ein bestimmtes Mädchen aus meiner Klasse nicht meine Freundin sein wollte. Eine Stille im Raum der Kids „Kennt ihr das?“ Nicken im Raum. Spannung.
Warum? Ich erzähle von ihnen. Die Kids trifft mein „Warum“ mitten ins Herz. Das passiert leichter, wenn mein „Warum“ für mich klar formuliert ist. Und das kann ich nur, wenn ich weiß, „WER“ vor mir sitzt und was sie brauchen.

Im Übrigen werden bei uns bei der Planung erst die Zielgedanken gesucht und dann wird geschaut welche Geschichte genommen wird – aber ich weiß, dass das in den meisten Gemeinden nicht möglich ist, weil man nach einen bestimmten Plan arbeitet.

Die Frage nach dem Warum ist die, für die ich mir am meisten Zeit nehme bei der Vorbereitung des Kindergottesdienstes. Diesen Zielgedanken kurz, bündig und kindgerecht zu formulieren, ist für mich eine Kunst. Aber wenn ich ihn habe, dieses „Warum werde ich am Sonntag Zeit mir den Kids verbringen“, dann geht mir die Planung von Geschichte, welche Lieder wir singen, was gespielt und gebastelt wird viel leichter von der Hand und irgendwie macht das alles für mich dann viel mehr Sinn.

Probier es aus.

Euer passendes Konzept für den Kindergottesdienst – Teil 1 – WER

Euer passendes Konzept für den Kindergottesdienst – Teil 1 – WER

Irgendwie hat da was nicht hingehauen. Im Januar 2017 haben wir mit einem neuen Konzept im Kindergottesdienst gestartet. Ich fand’s super durchdacht und versprach mir, dass die Gemeinde sicher nun mitbekommt, wie toll die Kindergottesdienste sind und was sich alles verändert und wie er wächst und auch wie die Mitarbeiterschar wächst.

  • Die Kindergottesdienste sind toll – natürlich, es geht immer optimierter.
  • Es kommen immer mehr Kids.
  • Es kommt gutes Elternfeedback.

Doch es kamen nicht die Mitarbeiter, die ich mir gewünscht habe und die brauche ich als Kindergottesdienstleiterin, damit das Konzept funktioniert.

Mein Wunsch-Kindergottesdienstmitarbeiter ist nämlich folgender:

Jan, Paul und Steffen – 3 Mitarbeiter auf unserer Freizeit – Wunschmitarbeiter 🙂

  • 20-30-Jährige,
  • der Zeit hat,
  • keinen Partner,
  • keine Kinder hat,
  • natürlich super Erfahrung hat im Kinderbereich,
  • ein sprühendes Herz für Kinder hat. Und davon sollten sich dann, weil der Kindergottesdienst ja so toll ist (das ist er!) automatisch 3-5 Leute finden.

Nach wie vor bin ich davon überzeugt, wenn es solche Leute in unserer Gemeinde geben würde, dann wären sie bei uns im Kindergottesdienst. Aber sie gibt es nicht. Und wenn es sie gibt, bekommen sie nichts vom Kindergottesdienst mit, also auch nicht, wie toll es da ist. Also können sie auch nicht automatisch zu uns stoßen. Des Weiteren verließen uns jetzt sogar die alten Hasen. (PS: natürlich gibt es auch 15-Jährige oder 60-Jährige die einen hervorragenden Job im Kigo machen)

Selbst Schuld Katrin, kann ich mir jetzt sagen, denn ich vertrete die Meinung: „Arbeite dort mit, wo dein Herz schlägt.“ Und diese Leute, hatten mitgearbeitet, weil ihre Kinder dort sind und sie wollen, dass sie Kindergottesdienst haben, oder weil es ja sonst keiner macht. Ja durchaus mit Herz, aber halt nicht ganz.

Doch es starteten Teens als Mitarbeiter.

Tja, aber unser Konzept in dieser Altersgruppe sah vor:

  • Plenum mit Spiel, Musik, Geschichte und danach
  • Kleingruppe mit Gespräch, Vertiefung, Spiel dazu, Basteln, je nachdem, was einem liegt.

Wir haben auch die Räume dazu. Doch was ich weiß, ist, dass selbst unsere gestandenen Mitarbeiter es nicht so einfach hatten in ihrer Kleingruppe. Es gibt einfach sehr besondere Kids und junge neue unerfahrene Mitarbeiter in so eine Kleingruppe zu stecken, das würde niemanden glücklich machen. Trotz guten Materials finde ich es verantwortungslos, denn es braucht Schulung, Erfahrung und auch pädagogisches Verständnis, um eine glückliche Kleingruppenzeit zu haben.

Was ich dir sagen möchte:

Ein noch so gutes Konzept funktioniert nicht, wenn es nicht die passenden Mitarbeiter dafür gibt.

Deswegen schaut zuerst auf das:

  • WER ist denn bei uns im Team?
  • Wen haben wir als Mitarbeiter, um einen für uns passenden Kindergottesdienst zu gestalten?

Ich sage auch gern – Mut zur Lücke. Wenn niemand da ist, der mit den Kindern Musik macht, ihr aber dafür jemand habt, der sich tolle Spiele ausdenken kann, dabei die Kids motiviert und sogar noch das Thema da mit reinflechtet, dann spielt lieber mehr. Es gibt kein richtig und falsch in der Kindergottesdienstgestaltung.

Ich möchte euch in den nächsten Wochen ein Schaubild vorstellen, wo ich gemerkt habe, dass das genau das ist, wie ich meine Arbeit mit Kindern lebe.

Konzept-Zirkel für den Kindergottesdienst „Wer“

Hier in dem Artikel starten wir mit dem „WER“ im Schaubild.
Das ist das, wo wir als erstes schauen müssen: Wen haben wir denn in unserem Team und wie sind die Fähigkeiten, die Vorlieben, bzw. wie wir in unserer christlichen Welt gern sagen: was sind die Gaben.

Für die ganz Neugierigen unter euch hier nun, wie es bei uns im Kindergottesdienst weiter?

  • Wir haben nun die Kleingruppenphase in unterschiedlichen Räumen mit den unterschiedlichen Programm punkten gekippt.
  • Wir bleiben in EINEM Raum, und jeder Teenie bekommt jeweils auf einem Teppich sitzend eine Kleingruppe. Dort findet das Gespräch statt. Die Teens bekommen von mir vorbereitete Fragen und ich frage sie vorher, ob sie damit klarkommen. Dadurch sind die Kleingruppen kleiner – meist nur 4-6 Kids.
  • Sie bekommen immer eine Kreativmöglichkeit von mir mit, um das Gespräch innovativ zu gestalten. Meist greife ich dabei auf Utensilien aus dem Kleingruppengesprächskoffer zurück.
  • Diese Zeit geht dann nur 10 Minuten.
  • Danach kommen wir wieder zusammen, und es wird nochmal das Thema aufgegriffen. Was habt ihr herausgefunden? Es wird gemeinsam eine Schatzkiste geöffnet, die einen Hinweis dazugibt, wie es nun weitergeht. Gemeinsam wird dann noch etwas gespielt oder gebastelt.

Der Vorteil dabei ist nun, ich habe den Blick auf alle Kids. Unsere besonderen Pappenheimer, tanzen den Teens nicht auf der Nase rum und wenn was ist, bin ich direkt da.

Wichtig finde ich, dass wir danach noch kurz als Mitarbeiter zusammen sitzen. Wie war’s? Was hat funktioniert und was nicht? Warum, hat es nicht funktioniert. Und so habe ich die Möglichkeit, Stück für Stück kleine Impulse zu setzen, dass sie selbst Dinge entdecken und lernen und meine Hoffnung ist, dass wir dann in ein paar Jahren viele 20-30-Jährigen Kindergottesdienstmitarbeiter haben.

Doppeltes PS: Ich finde alle anderen Mitarbeiter, seien es Mamas oder Papas, ältere Leute, Leute im Mittelalter, die im Kindergottesdienst mit dabei sind super! Danke für euer Engagement. Ihr seid genauso wertvoll.

Und hier die Artikel die zu dieser Reihe noch dazugehören.

10 Tipps, damit sich Kinder im Kindergottesdienst wohlfühlen

10 Tipps, damit sich Kinder im Kindergottesdienst wohlfühlen

Ab und zu passiert es, dass ein Vater oder eine Mutter zu mir kommt und sagt, dass sich ihr Sohn oder ihre Tochter im Kindergottesdienst nicht so wohlfühlt. Sie waren noch nicht so oft da und das Kind traut sich nicht wirklich rein.

Das ist natürlich Mist für alle und gemeinsam schauen wir dann, woran es liegt und was wir tun können, damit sich da etwas ändert.

Heute möchte ich euch 10 Tipps geben, damit sich deine Kids – insbesondere neue Kids – in der Kinderkirche wohlfühlen.

Tipp 1 – Das Tempo des Kindes

Jedes Kind ist anders. Jedes Kind braucht etwas anderes. Ganz bewusst haben wir in meiner Gemeinde z.B. den Wechsel der Kindergottesdienstgruppe – wo das Kind mit einem Elternteil ist – zu der Gruppe ohne Elternteil, flexibel gestaltet. Wir haben eine Gruppe für die 0 bis ca. 4- bis 5-Jährigen und die nächste Gruppe startet dann für die ca. 4- bis-Jährigen. Manche Kinder freuen sich einfach darauf und genießen es „groß“ zu sein und allein in eine Gruppe zu gehen. Andere Kids wiederum genießen die Zeit gemeinsam den Kindergottesdienst mit Mama oder Papa zu genießen. Beides sind total berechtigte Dinge. Erzwingt nichts. Weder du, noch die Eltern. Davon hat niemand etwas.

 

Tipp 2 – Nicht persönlich nehmen

Natürlich kenne ich dich nicht, aber tendenziell sage ich dir, es hat nichts mit dir zu tun, wenn es am Anfang Tränen gibt, weil das Kind nicht im Kindergottesdienst bleiben möchte. Es gibt viele verschiedene Gründe, warum Kinder am Anfang nicht die glücklichsten sind, wenn sie in den Kindergottesdienst gehen sollen und die Eltern sie dort lassen.

Tipp 3 – Nimm dir Zeit für die Eltern

Gerade weil du es nicht persönlich nehmen darfst, sondern jedes Kind individuell ist, ist es umso wichtiger, dass du das Gespräch mit den Eltern suchst. Sie kennen ihr Kind, sie wissen, was es braucht. Dort gilt es eine vertrauensvolle Basis, eine gleichberechtigte Basis zu bauen. Hab wirkliches Interesse daran, was sie zu sagen haben. Rede dabei positiv von dem Kind. Ihr seid keine Konkurrenten, sondern wir wollen doch alle das gleiche – das das Kind eine gute Zeit in der Kinderkirche hat und du auch. Und die Eltern können sicher auch ihren Gottesdienst besser genießen, wenn sie wissen, ihr Kind ist glücklich im Kindergottesdienst.

Beim Zeit nehmen für die Eltern spielt ebenso mit rein, dass es viele Eltern wirklich interessiert, was ihr Kind macht. Ja, ich weiß, wir als Kindergottesdienstmitarbeiter haben oft das Gefühl, dass die Eltern einfach nur froh sind, dass sie ihr Kind mal eine Stunde abgeben können. Aber ganz ehrlich, glaubst du das wirklich?

 

 

Kurzer Impuls für dich zum Drübernachdenken

 

  • Was strahlst du aus?
  • Gehst du positiv offensiv auf die Eltern zu?
  • Müssen die Eltern „Angst“ haben, dass, wenn du mit ihnen redest es eh nur darum geht, dass du Hilfe brauchst oder was ihr Kind „verbrochen“ hat.

 

Tipp 4 – Nimm dir Zeit für ein neues Kind

Ich hoffe, du bekommst es mit, wenn ein neues Kind kommt. Wir haben uns angewöhnt, dass am Start ein Mitarbeiter nur für die Begrüßung an der Tür zuständig ist. Oft ist das auch ein Teenie-Mitarbeiter, die machen das echt gern. Sie suchen bewusst den Kontakt zu dem neuen Kind.

  • Hallo, wie heißt du?
  • Guck mal hier, sind unsere Teppiche, wo die 2 unterschiedlichen Gruppen drauf sind. Wie alt bist du? Dann darfst du hier auf diesem Teppich sitzen.

Einfache Smalltalkfragen oder auch Dinge zum Erklären. Wenn Eltern frage, ob sie am Anfang mit drin bleiben können sagen wir „ja“. Denn es ist nicht nur für das Kind wichtig, dass es weiß, was abgeht, sondern auch Eltern brauchen eine Sicherheit, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.

 

Tipp 5 – Fördere Kontakt zu Gleichaltrigen

In vielen Kindergottesdienstgruppen sind Kids aus verschiedenen Altersgruppen in einer Gruppe. Du hast es gerade schon gelesen: bei uns gibt es Teppiche, wo die Kids altersmäßig drauf sitzen. Später gibt es nochmal alterspezifischere Kleingruppen. Wenn du deine Kids kennst, dann weißt du auch, welches Kind dafür offen ist, schnell Kontakt zu neuen Kids aufzubauen. Wenn du mit dem neuen Kind hingeht und sagt: „Guck mal, das ist die Lena, sie ist neu hier.“ finden Kids da sehr schnell eine gemeinsame Basis. Kinder sind offen für neue Kinder. Wenn du das „richtige“ Kind rauspickst, fängt es gleich an mit dem neuen Kind zu quatschen. Doch meist musst du den kleinen Anstoß geben.

Manche meinen, dass man ältere Kids dafür nehmen sollte. Ja, das geht auch, ich persönlich finde gleiches Alter besser. Denn auch 5-Jährige haben es super drauf und sind total schnell Freunde. Und genau darum geht es doch bei uns allen. Ich fühle mich dort wohl, wo ich meine Freunde habe. Ja, es gibt Mädchen, die dann gern auf so kleine Kinder aufpassen, sie betüdeln und an die Hand nehmen, doch manche Kinder wollen das gar nicht und was ist mit denen? Doch Freunde haben, das tut jedem gut und ist meist die Grundlage des Wohlfühlens.

 

Tipp 6 – Kenne den Namen des Kindes

Ja, ich weiß, manche von euch sehen die Kids vielleicht nur einmal im Monat. Ja ich weiß, du hast ein sauschlechtes Namensgedächtnis. Egal. Was du verändern kannst in dem Herzen eines Kindes, wenn du den Namen weißt und es mit Namen ansprechen kannst – Hammer. Ich weiß nicht, wie groß deine Kindergottesdienstgruppe ist. Egal. Genau aus dem Grund gibt es bei uns fast immer eine unterschiedliche Art und Weise der Anwesenheitsliste. Sie es dass jedes Kind etwas zum Thema sagt und dabei seinen Namen. Wir machen am Start ein Spiel, wo das Kind seinen Namen sagen darf, so lernen auch gleich neue Kinder die Namen der anderen Kinder. Wir nutzen dafür intensiv auch den Kleingruppengesprächskoffer.

Wenn der Kindergottesdienst vorbei ist, gehe ich innerlich noch einmal den Kreis durch, wer da saß, wie das Kind hieß, um die Namen zu verinnerlichen. Diese 5 Minuten nehme ich mir

 

Tipp 7 – Das Kind zu den Eltern bringen

Ich habe ja schon geschrieben, dass wir dort mehrere Gruppen haben – uns auch ganz bewusst für eine Gruppe mit Elternteil entschieden haben. Doch ich weiß, das ist nicht überall so. Wenn das Kind nicht aufhört zu weinen, dann bringe es zu den Eltern. Niemand hat etwas davon, wenn das Kind am Heulen ist.

  • Das Kind: es wird es nur umso schwerer haben, Kindergottesdienst irgendwann doch positiv zu verankern. Obwohl es vielleicht 2-3 Monate soweit wäre
  • Die anderen Kinder: natürlich macht es auch etwas mit den anderen Kindern. Außerdem ist die Aufmerksamkeit nur auf diesem einen Kind. Du wirst das, was du eigentlich machen möchtest nicht machen können
  • Du, der Mitarbeiter: nochmal, in den wenigsten Fällen liegt es an dir. Kläre vorher, denn du bekommst ja mit, dass das Kind weint, wenn die Eltern es bringen, wie der Vorgang sein soll. Schlage den Eltern etwas vor, wie z.B. wenn er in 10 Minuten noch weint, bringen wir ihn selbstverständlich zu euch. Das sollte nicht drohend kommen, sondern einfach dem Kind zugewandt.
  • Die Eltern: sie sind dankbar, wenn sie wissen, unser Kind wird hier nicht heulend vergammeln. Jeder hat etwas davon, wenn klar ist, was passiert, wenn das Kind sich nicht beruhigt.

Für das Kind ist es wichtig, die Erfahrung zu machen, dass die Eltern in der Nähe sind.

 

Tipp 8 – Eltern dürfen beim ersten Mal dabei sein

Das hat nichts mit Kontrolle zu tun, sondern mit Sicherheit. Sicherheit für das Kind und für die Eltern. Es hat auch etwas mit Vertrauen zu tun. Du vertraust, wenn die Eltern fragen, ob sie am Anfang mit drin bleiben dürfen, dass sie ihr Kind am besten kennen. Es ist immer ein viel besserer Start, wenn du auf diese Frage mit einem „na klar“ antwortest, als wenn du sagst „naja eigentlich nicht“ oder ähnliches. Euer Startschuss wird ein besserer sein, denn du signalisierst Wohlwollen.

 

Tipp 9 – Sei nicht so streng

Ich sage das immer wieder in meinen Schulungen. Es geht darum, dass die Kids sich bei uns in der Gemeinde wohlfühlen. Es herrscht schon genug Leistungszwang und Druck. „Stell dich nicht so an“ oder „Die anderen weinen doch auch nicht“ oder „nimm dir ein Beispiel an …“ haben für mich im Kindergottesdienst nichts zu suchen. Das heißt nicht, dass du nicht konsequent sein musst. Damit der Kindergottesdienst funktioniert, ist konsequentes Auftreten das Fundament – immer mehr, wie ich finde. Das gibt den Kids klare Orientierung.

 

Tipp 10 – Lache viel

Was gibt es Schöneres, als an einem Ort zu sein, wo man Freunde hat und wo man lacht. Ich kenne keinen. Und genau so einen Ort wünsche ich mir, soll der Kindergottesdienst sein. Kinder kommen gerne, wenn sie wissen, dort geht es fröhlich zu, dort ist es spannend. Ich merke immer wieder, gerade wenn ich über mich selbst lache, weil ich z.B. in der Geschichte, die ich erzähle etwa versemmel, dann lockert das ungemein die Stimmung auf. Kinder lachen viel mehr als Erwachsene und da sollten wir uns ihnen annähern.

 Anton Tschechow hat mal gesagt:

„Am liebsten erinnern sich die Frauen an die Männer, mit denen sie lachen konnten.“

Ich glaube, bei Kinder ist das auch so. Also lasst uns lachen und uns so in unseren Kindergottesdiensten wohlfühlen.

Der Kindergottesdienst-Kleingruppen-Gesprächs-Koffer

Der Kindergottesdienst-Kleingruppen-Gesprächs-Koffer

Ich liebe es Dinge zu optimieren, Sachen zu erstellen, die wirklich sinnvoll sind und funktionieren. Und ich habe lange überlegt, was hilft dir als Kinergottesdienst-Mitarbeiter, um deinen Kindergottesdienst noch innovativer zu gestalten.

Im Gespräch mit meinen Kindergottesdienst-Mitarbeitern kam heraus, dass sie sich nach etwas sehnen, was ihnen hilft besser mit den Kids ins Gespräch zu kommen, Themen zu vertiefen. Immer mal wieder was Neues, aber Einfaches. Etwas, was nicht lange Vorbereitung benötigt. Etwas, was da ist, was nicht neu erstellt werden muss.

So entstand die Idee des

Kindergottesdienst – Kleingruppen – Gesprächskoffer

Dieser Artikel ist eine Serie. Nach und nach werde ich Videos hochladen, die dir zeigen, wie dieser Koffer bestückt ist und wie du mit diesem Koffer arbeiten kannst. Das ist wie ein Bausteinkasten. Du nimmst dir einfach das, was für dich sinnvoll erscheint. Vielleicht setzt du dich auch mit deinem Team zusammen und überlegt gemeinsam, was in euren Koffer, eure Kiste hineinkann.

Der Kindergottesdienst – Kleingruppen – Gesprächskoffer kann dir helfen, spontan besser zu reagieren. Ca. alle 14 Tage kommt ein Utensil, welches in unseren Koffer ist, als Video-Vorstellung dazu. Gestartet wurde im Januar 2017 – sprich du darfst gespannt sein, was ich noch so aus dem Koffer herauszaubere.

Doch jetzt möchte ich dich nicht länger auf die Folter spannen.

Los geht’s:

 

Zum Starten der Videos einfach auf das Bild klicken.

Ich wünsche dir, dass du mit deinen Kids ins Gespräch kommst.

Ich wünsche dir, dass dieser Inhalt dir dabei hilft und dich inspiriert deinen eigenen Koffer zusammenzustellen. Ein Koffer, der für dich und deine Kids passt. Solltest du noch Ideen haben, freue ich mich, wenn du unten kommentierst, so dass auch andere von deiner Kreativität profitieren können.

Kindergottesdienst, Kinderkirche ist nicht nur Geschichte erzählen, basteln, singen, spielen. Kindergottesdienst ist unseren großartigen Gott den Kids nahe zubringen und dabei ist das Gespräch ein wichtiger Baustein. Kinder lieben es zu erzählen, doch sie lieben es auch, wenn immer mal wieder zu dem normalen Ablauf kleine Überraschungen auftauchen und das gilt es gekonnt zu nutzen.

Ich wünsche dir Gottes reichen Segen dabei.

Gott, der Vater – ein Liebesbrief an sein Kind

Gott, der Vater – ein Liebesbrief an sein Kind

Kennst du das? Du möchtest es richtig machen. Ich habe im Laufe meines Christseins viele Phasen durchlebt. Meine Gottesbilder haben sich verändert, obwohl Gott immer der Selbe ist. Und manchmal beschleicht mich die Angst:

Was ist, wenn ich den Kids ein falsches Bild von unserem großartigen Gott vermittle?

Ich habe heute eine Zusammenstellung von Bibelstellen gefunden, die ich dir gerne weitergeben möchte.

Es sind Bibelstellen, die erzählen,

  • wie Gott ist
  • was Gott sich für seine Kinder vorgestellt hat
  • wie er liebt
  • was er sich für seine Kinder wünscht
  • worauf wir vertrauen können
  • usw.

Mir ist bewusst geworden, wenn ich mir immer wieder vor Augen führe, was die Bibel über Gott in Bezug auf seine Kinder sagt, brauche ich keine Angst haben.

Die Bibel ein Liebesbrief Gottes. Gott liebt uns. Jeden Menschen.

Ich möchte das nicht als Selbstverständlichkeit sehen, sondern mir diese Großartigkeit immer wieder neu vor Augen führen. Ich muss ihn dafür nicht ganz begreifen, ich darf es einfach annehmen.

Gott kann jedem Menschen anders begegnen, und er begegnet auch den Kids in deinem Kindergottesdienst auf unterschiedliche Art und Weise. Und du darfst da dabei sein und Hilfestellung geben. Doch dafür ist es wichtig, was du für ein Bild von Gott hast. Ist er

  • heilig
  • mächtig
  • distanziert
  • liebevoll
  • gerecht
  • weit weg
  • ganz nah
  • voller Zorn
  • voller Liebe
  • geduldig
  • wie eine Mutter, ein Fels, eine Burg?

Ja. Ja, das alles ist er. Und so können wir ihn in uns entdecken. Du Frage ist, was möchtest du, dass die Kids in dir entdecken und somit Gott?

Ich möchte dich heute ermutigen, darüber nachzudenken, wie und wer Gott für DICH ist. Und dann gehe in den Sonntag zu deinen Kids und erzähle von IHM, was und wer ER für dich ist.

Denn so kommt ER dir und den Kids ganz nah.

Der Liebesbrief Gottes in Bibelstellen

Mein Kind,

Ich kenne dich durch und durch (Psalm 139,1)
Ich weiß, wann du dich hinsetzt und wann du aufstehst. (Psalm 139,2)
Dein ganzes Leben ist mir vertraut. (Psalm 139,3)
Selbst die Haare auf deinem Kopf sind alle gezählt. (Matthäus 10,29-31)
Du bist als mein Ebenbild geschaffen. (1. Mose 1,27)
Durch mich allein lebst und handelst du, ja, mir verdankst du alles, was du bist. (Apostelgeschichte 17,28)

Ich habe dich schon gekannt, ehe ich dich im Mutterleib bildete. (Jeremia 1,4-5)
Ich habe dich bereits im Augenblick der Schöpfung erwählt. (Epheser 1,11-12)
Du bist kein Zufallsprodukt. (Psalm 139,15)
Alle Tage deines Lebens habe ich in mein Buch geschrieben. (Psalm 139,16)
Ich habe bestimmt, wie lange und wo du leben sollst. (Apostelgeschichte 17,26)
Ich habe dich wunderbar geschaffen. (Psalm 139,14)
Ich habe dich im Leib deiner Mutter gebildet. (Psalm 139,13)
Von Geburt an bin ich dein Halt. (Psalm 71,6)


Mein Bild wurde durch Menschen verunstaltet, die mich nicht kennen. (Johannes 8,41-44)
Ich bin kein ferner und kein zorniger Gott. Ich bin die Liebe in Person. (1. Johannes 4,16)
Ich will dich mit meiner Vaterliebe beschenken. (1. Johannes 3,1)
Einfach, weil du mein Kind bist und ich dein Vater bin. (1. Johannes 3,1)
Ich gebe dir mehr, als dir dein irdischer Vater je geben könnte. (Matthäus 7,11)
Denn ich bin der vollkommene Vater. (Matthäus 5,48)
Alles Gute, was du empfängst, kommt eigentlich von mir. (Jakobus 1,17)
Denn ich sorge für alle deine Bedürfnisse. (Matthäus 6,31-33)
Ich meine es gut mit dir und gebe dir Hoffnung und Zukunft. (Jeremia 29,11)
Weil ich dich schon immer geliebt habe. (Jeremia 31,3)


Meine Gedanken über dich sind zahlreicher als der Sand am Meer. (Psalm 139,17-18)
Wenn ich an dich denke, dann juble ich. (Zefanja 3,17)
Ich werde nie aufhören, dir Gutes zu tun. (Jeremia 32,40)
Du bist in besonderer Weise mein Eigentum. (2. Mose 19,5)
Ich will dir mein Land geben und alles, was darin ist. (Jeremia 32,41)
Ich will dir große und geheimnisvolle Dinge zeigen. (Jeremia 33,3)


Wenn du mich von ganzem Herzen suchst, wirst du mich finden. (5. Mose 4,29)
Freue dich über mich; ich werde dir alles geben, was du dir von Herzen wünschst. (Psalm 37,4)
Denn ich bin es, der beides in dir bewirkt: den Willen und die Kraft, zu tun, was mir gefällt. (Philipper 2,13)
Ich kann viel mehr tun, als du dir vorstellen kannst. (Epheser 3,20)
Ich tröste und ermutige dich, und ich gebe dir Kraft. (2. Thessalonicher 2,16-17)
Meine Barmherzigkeit ist grenzenlos.(2. Korinther 1,3)


Wenn du mich rufst, höre ich dich und rette dich aus jeder Not. (Psalm 34,18)
Wie ein Hirte für seine Schafe sorgt, so sorge ich für dich und leite dich. (Jesaja 40,11)
Eines Tages werde ich alle deine Tränen trocknen. (Offenbarung 21,3-4)
Ich werde jeden Schmerz wegnehmen, den du auf dieser Erde erlitten hast. (Offenbarung 21,4)


Ich bin dein Vater und ich liebe dich genauso, wie meinen Sohn Jesus. (Johannes 17,23)
Meine Liebe zu dir zeigt sich in Jesus. (Johannes 17,26)
Er ist ganz und gar mein Ebenbild. (Hebräer 1,3)
Er ist gekommen, um zu zeigen, dass ich für dich bin und nicht gegen dich. (Römer 8,31)
Und um dir zu sagen, dass ich dir deine Sünden nicht länger anrechne. (2. Korinther 5,18-19)
Jesus ist gestorben, damit du und ich versöhnt werden können. (2. Korinther 5,18-19)
Sein Tod ist der höchste Ausdruck meiner Liebe zu dir. (1. Johannes 4,10)
Ich habe alles aufgegeben, was ich liebe, um deine Liebe zu gewinnen. (Römer 8,32)
Wenn du meinen Sohn Jesus annimmst, nimmst du mich an. (1. Johannes 2,23)
Nichts kann dich von meiner Liebe trennen (Römer 8,38-39)


Komm nach Hause, und ich werde das größte Freudenfest ausrichten, das du je gesehen hast. (Lukas 15,7)
Ich bin immer dein Vater gewesen und werde immer dein Vater sein. (Epheser 3,14-15)
Ich frage dich: „Willst du mein Kind sein?“ (Johannes 1,12-13)
Ich erwarte dich. (Lukas 15,11-32)

In Liebe, dein Vater,

der allmächtige Gott

 

Weihnachten im Kindergottesdienst – Ideen, Links und Krippenspiele

Weihnachten im Kindergottesdienst – Ideen, Links und Krippenspiele

Ich liebe Weihnachten.

Weihnachten KindergottesdienstIn den Keller zu flitzen und die ganze Deko zu holen und die Wohnung damit zu schmücken.
Endlich wieder offiziell Weihnachtslieder hören – ich gebe zu, manchmal reißt es mich und ich schummel auch mal im Juli eine Weihnachts-CD in den CD-Player bei einer Autofahrt. Lebkuchen essen. Über den Weihnachtsmarkt schlendern und vieles andere mehr.

Doch wie sieht es im Kindergottesdienst mit Weihnachten aus? Liebst du dieses „Alle Jahre wieder“ – Feeling? Oder quält dich schon im September, wenn der Einschulzirkus vorbei ist, die Frage: „Bald nun ist Weihnachtszeit – was machen wir bloß?“

Ich habe das Netz breit durchforstet und für dich hier und heute eine Seite zusammengestellt, mit allen Dingen, die mir für die Kinderkirche zu Weihnachten sinnvoll erschienen.Es gibt tolle Krippen.

Krippe_eckigWir werden uns dieses Jahr bei den 1.-3.-Klässlern an folgende Krippe zum Basteln heranwagen. Dazu gibt es hier von mylittlehouse.org kostenlose Bastelbögen und auch eine Instruktion, wie man was zusammen klebt. krippe_eckig2

Ihr habt also die Möglichkeit, selbst schon etwas vorzubasteln oder auch die Kids jede Woche weiter basteln zu lassen. Toll finde ich hier die Vielfalt.

eckigEs sind nicht nur Maria, Josef, die Hirten und die Weisen, sondern es gibt verschiedene Tiere, ein Haus ist dabei, eine Palme, ein Lagerfeuer. Wie oft ihr davon dann etwas bastelt, ist natürlich euch überlassen.

Krippe KinderkircheIm Zwergennetz habe ich diese Krippe gefunden. Auch dort gibt es Vorlagen zum Runterladen. Einmal in Farbe und auch zum Ausmalen für die Kids. bei mir dauert es manchmal ziemlich lange, bis sich die Seite öffnet. Also besser ein wenig Geduld haben :).

krippe Weihnachten bastelnEbenso bei littlehouse gibt es noch eine einfachere Krippe zum Basteln. Ich finde, diese Krippe eignet sich auch gut dafür, dass jedes Kind sie basteln kann in der Adventszeit, um bei sich slebst zu Hause die Krippe aufzustellen. Die Vorlage dazu findest du hier. Auf dem pdf-Bogen sind noch andere Sachen drauf, die dann aber Geld kosten. Super, dass genau die Weihnachtsgeschichte kostenlos zum Donwloaden zur Verfügung steht.

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Die Weihnachtsgeschichte zu erzählen, gehört einfach zum Kindergottesdienst dazu. Jedes Jahr sind wir auf der Suche nach neuen Ideen.

Masken WeihnachtenIch habe etwas Witziges bei den Datingdivas gefunden. Masken, die du mit deinen Mitarbeitern zum Erzählen benutzen kannst. Dafür gibt es hier schon bunte Vorlagen. Oder auch die Masken in schwarz/weiß. So könnt ihr sie mit den Kids zusammen basteln und anmalen und danach die Geschichte zusammen spielen.

Fingerpuppen WeihnachtenIch mag Fingerpuppen. Es gibt da ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Die eine ist, dass du Papierbilder hast und 2 Finger durchsteckst, welche dann die Füße darstellen sollen.

Echt süße  – für Kindergartenkids geeignete – Fingerpuppen habe ich bei christianpreschoolprintables gefunden. Auch dort findest du, wenn du auf „View ressources“ klickst, eine Vorlage zum Ausdrucken.

Solltest du den Kindergartenkindern die Weihachtsgeschichte lieber mit Bilder erzählen, findest du auf der gleichen Seite auch kleine Bilder zum Erzählen. Du kannst sie auch für jedes Kind ausdrucken, ausschneiden und dann jedem Kind in einer Streichholzschachtel mitgeben.

Auf Danielles places findest du immer wieder schöne kreatvie Sachen. Es ist eine englischsprachige Seite, aber gerade für Bastelideen total egal. Hier diese Eisstielfiguren sind zwar nicht explizit für Weihnachten, aber es gibt dort eine Vorlage für männliche Eisstielfiguren und weibliche Eisstielfiguren. Sie sind in schwarz weiß, so dass du sie unterschiedlich anmalen kannst und dann dementsprechend zum Erzählen der Weihnachtsgeschichte nutzen kannst. Leider darf ich davon kein Bild hier auf der Homepage veröffentlichen – von daher klicke einfach hier und du komst wenn du ein wenig runterscrollst zu den Figuren, wie das aussehen kann.

Auf Youtube habe noch ein Video gefunden, wie die Weihnachtsgeschichte mit Legos erzählt wird. Vielleicht inspiriert es dich ja, die Legos herauszuholen und mit den Kids zusammen die Geschichte zu bauen und zu erzählen.

Lego WeihnachtenWenn du nur die Bilder möchtest mit Legofiguren – dann schau beim Bricktestament vorbei. Dort gibt es übrigens auch sehr viele andere Geschichten aus der Bibel zum Erzählen. Einige Bilder haben Sprechblasen, aber die kannst du dann ja einfach weglassen oder selbst füllen. Ich schneide diese Bilder übrigens immer mit Snipping Tool aus. Das hast du sicher auch auf deinem PC. Such es mal bei deinen Programmen. Einfach öffnen, dann kannst du das, was du als Bild haben möchtest markieren und dann abspeichern und schon kannst du dir mit den Bildern deine eigene Powerpoint oder was auch immer erstellen.

Fingerpuppen KindergartenHier bei craftaholicsanonymous noch einmal Fingerhandpuppen auf ganz einfache Art und Weise. Auch dort findest du eine Vorlage zum Asudrucken, die die Kids dann anmalen können und selbst die Weihnachtsgeschichte erzählen können.

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MerkenBastelideen für Weihnachten im Kindergottesdienst

Basteln gehört zu Weihnachten einfach dazu.

Ich persönlich mag es ja, wenn man sich auf eine Sache fokussiert. Was wollen wir dieses Jahr den Kindern nahebringen. Weihnachten kommt immer wieder – wie gut, aber um so größer ist die Möglichkeit, sich genau zu überlegen, was wollen wir dieses Jahr den Kids sagen. Gerade bei den älteren Kids ist es so, dass sie eher gelangweitl sein werden, wenn wir jedes Jahr das gleiche machen.

Kamele basteln an WeihnachtenBei Red Ted Art habe ich eine witzige Idee gefunden, wie man das Kamel basteln kann. Warum nicht einmal einen Schwerpunkt auf die Weisen legen? Oder waren es Könige? Oder Sterndeuter? Woher kamen sie? Weißt du es? Wenn nicht, eine großartige Möglichkeit dich selbst weiterzubilden und mit den Kids auf eine Entdeckungsreise zu gehen.

Sterne an Weihnachten

Sterne bastelnWas gibt es nicht für großartige Sternbasteleien. Aber auch da gilt für mich, wir basteln nicht nur einfach Sterne. Ein Stern stand über der Krippe in Bethlehem. Was für ein Stern war das? Kann man ihn „erklären“. Auch dort wieder, die älteren Kids finden das total spannend mehr zu erfahren. Einer der einfachsten aber auch pompösesten Sternbasteleien findest du auf Wikihow. Ich mag es weil es so groß ist. Du kannst damit klasse schnell, effektiv und großflächig euren Kindergottesdienstraum gestalten.

Engel

engel weihnachten bastelnAuch die Engel sind so ein wichtiger Bestandteil von Weihnachten. Dohc wer sind sie? Woher kommen sie? Sehen sie wirklich so aus, wie wir und das vorstellen? Warum nicht mal Weihnachten unter das Thema Engel stellen. Bei craftymorning habe ich einfache aber hübsche Engel aus Papptellern gefunden. Vielleicht ja eine einfache Bastelidee für euch.

Weihnachten in anderen Ländern

Ebenso könntet ihr Weihnachten mal unter dem Thema „andere Länder, andere Sitten“ beleuchten. Wichitg ist dabei, das Eigentliche, worum es an Weihnachten geht nicht aus den Augen zu verlieren.

Thematisch dazu habe ich etwas bei helles Köpfchen gefunden und auch im Lehrer-Web gibt es ein ausführliches pdf zum Herunterladen.

Eisstiele zu Weihnachten

Baumschmuck eisstieleBei deavita habe ich nette Ideen zum Basteln gefunden. Alles mit Eisstielen. Diese Baumschmücker sind nur eine kleine Auswahl von dem, was dud ort noch findest. Toll finde ich, dass es einfach aber effektiv ist.

Kerzen bastelnBei applesandabcs gibt es ebenso aus Eisstielen gebastelt diese Kerzen. Warum nicht mal jeden Adventsonntag bei den Kindergartenkids eine Kerze dazubasteln?

Krippe EisstieleBei something2offer habe ich diese einfache Krippe gefunden. Ebenso aus Eisstielen gebastelt. Am besten machen wir eine Eisstielgroßbestellung. Es gibt übrigens Eisstiele auch in bunt zu kaufen.

Malen an Weihnachten

Malen, dabei ein wenig Weihnachtsmusik hören. Für manche Kinder ist das immer ein toller Abschluss des Kindergottesdienstes.

Ausmalbilder zum Thema Weihnachten findest du hier – wieder die christianpreeschooler-Seite.
Dort gibt es alles – Krippe, Engel, Weisen, Mosaikbilder.

 

Krippenspiele, Gottesdienste, Stundenentwürfe zu Weihnachten

So und hier kommen die Links der üblichen Seiten, auf die du kommst, wenn du Weihnachten – Kindergottesdienst – Kinderkirche eingibst. Doch sie sollen hier nicht fehlen. Einfach draufklicken und schon gelangst du zur Seite.

Die Kinderkirche-Seite zu Weihnachten
Die Kindergottesdienst Österreich – Seite zu Weihnachten
Die Kigo-Tipps-Seite zum Thema Weihnachten
Die Kindergottesdienst-org Seite zu Weihnachten
Die Kindergottesdienst.de Seite zu Weihnachten

Die Sachen dort sind nach Bibelstellen sortiert. Aber da die Weihnachtsgeschichte ja immer am Anfang der Evangelien (nimm Matthäus und Lukas) steht, wirst du das leicht finden.

Spielen im KindergottesdienstNicht zu vergessen, das Weihnachtstabu, welches ich letztes Jahr erstellt habe. Auch ein kostenloser Download für dich.

Sicher ist das nur eine kleine Übersicht, aber Weihnachten ist jedes Jahr und darum hast du die Möglichkeit deine Ideen, Seitenlinks unten drunter als Kommentar zu posten. Es hilft, dass wir alle in der Arbeit mit Kids profitieren können. Danke, dass du dabei bist und nun auf in eine gesegnete Adventszeit. Jesus kommt zu uns – ist das nicht großartig?

 

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