Kindergottesdienst – bist du da richtig? Was ist deine Motivation.

Kindergottesdienst – bist du da richtig? Was ist deine Motivation.

Gestern bin ich aus meinem Clan rausgeworfen worden.

Clan?

clash of ClansJa, ich oute mich mal – ich spiele „Clash of Clans„. Das ist ein Spiel auf’m Handy, bei dem man sein Städtchen ausbaut und schützt vor anderen Angreifern und natürlich auch selbst angreift. Man bildet mit (meist unbekannten) anderen Clashern (so heißen die Leute, die Clash of Clans spielen) einen Clan, um andere Clans anzugreifen und somit Gewinne einzustecken. Keine Sorge, ich spiele nicht viel und auch nicht für Geld, aber so für zwischendurch ist es ganz nett.

Jedenfalls bin ich gestern rausgeflogen. Schluck.

Das war hart. Das war verletzend.

Der Grund war folgender: Die anderen gewinnen sehr sehr gern. Ich auch. Aber es ist mir nicht so wichtig, als dass – wie die anderen mir den gleichen Kampf öfter angucke, um daraus zu lernen, wie ich es besser machen könnte. Dafür ist mir meine Zeit zu schade und dafür spiele ich dann doch einfach nur zum Spaß. Tja, aber dadurch haben wir öfter verloren, weil ich nicht so viele Punkte, bzw. Sterne geholt habe.

Also wurde ich gekickt.jemanden kicken

Innerlich habe ich die anderen als „doof“ bezeichnet:

  • Wie kann man mich aus so einem doofen Grund kicken?
  • Wie kann man das Spiel nur sooo wichtig nehmen?
  • Ich hab‘ mir immer Mühe gegeben.
  • Ich habe doch immer gut Truppen gespendet.
  • und, und, und…

Doch ich bin ja so veranlagt, dass ich aus allem gerne etwas Lehrreiches mitnehme und dann kam es mir:

Warum haben mich die anderen gekickt?

Weil ich sie in ihrem Ziel gestört habe.

Ihr Ziel ist es zu gewinnen. Dafür opfern sie Zeit und klügeln sich die beste Strategie aus. Mein Ziel war es Spaß in einem Clan zu haben.

Keines dieser Ziele ist falsch. Sie sind schlicht und ergreifend nur unterschiedlich.

Aber indem ich ihr Ziel nicht geteilt habe, habe ich die anderen grummelig gemacht und unzufrieden.“Warum erzähl‘ ich dir das?

Vielleicht kennst du das, dass auch du manchmal grummelig und unzufrieden bist im Kindergottesdienst.

Es kann dafür unterschiedliche Gründe geben:

  • Es kommen nicht genug Kinder.
  • Die Kinder machen nicht mit.
  • Du hast kein für dich zufriedenstellendes Kindergottesdienst-Material.
  • Du hattest nicht genügend Zeit zum Vorbereiten.
  • Du hast gerade Stress in der Familie, auf der Arbeit oder andere äußere Umstände lassen dich nicht abschalten.
  • Es klappt bei euch im Team nicht, z.B. weil jeder denkt, er macht es am besten und richtig oder weil euer Anspruch unterschiedlich ist.
  • Du hast keine Ahnung, ob das, was du tust, überhaupt irgendwo ankommt.

Die Liste kannst du weiterführen und deinen persönlichen Grund finden, warum du manchmal im Kindergottesdienst eine innere Unzufriedenheit spürst. Warum deine Motivation fehlt.

Doch wenn du dir diese Gründe anschaust, dann sind das alles keine Gründe, die den Grund dahinter aufdecken.

Was meine ich damit?

Um zufriedener zu werden, geht es nicht darum, die Fakten zusammenzutragen, sondern dahinterzuschauen.

Wie bei „Clash of Clans“. Fakt ist: Wir haben verloren.
Der Grund war, dass ich das Spiel nicht so ernst genommen habe, wie die anderen. Also war ich nicht so dabei.
Aber hinter diesem Grund verbarg sich die Ursache, nämlich:

Um mein Grummeln und meine Verletzung hinter mir zu lassen, war es wichtig, dass ich nicht bei meinen Gründen blieb, bei dem „Was“ – dem Rausschmiss. Sondern es war wichtig zu schauen, warum sie mich herausgeschmissen haben.

Dadurch, dass ich dieses „Warum“ herausgefunden hatte, konnte ich auch wieder viel gnädiger auf meinen Rausschmiss schauen. Ich hatte herausgefunden, worum es mir in dem Spiel geht und worum es den anderen in meinem Clan ging und dass das nicht identisch war.

Worum geht es dir, wenn du Kindergottesdienst machst?

Ich weiß, die Frage klingt total banal. Und vielleicht fragst du dich, was ich überhaupt von dir möchte, wenn ich dich das frage. Aber ich finde diese Frage existenziell für unsere Kindergottesdienste. Die Frage:

Warum machst du Kindergottesdienst?

  • Weil du irgendwann mal gefragt worden bist.
  • Weil es sonst niemand macht.
  • Weil du Kinder magst.
  • Weil du selbst Kids im Kigo hast und dann muss man schon auch seinen Beitrag leisten.
  • Weil du gern singst.
  • Weil du gern Geschichten erzählst oder bastelst.
  • Weil du gern mit Kids zusammen arbeitest und ihnen von Jesus erzählst.

Und jetzt kommt’s. All das ist ok. Keiner ist besser oder schlechter oder richtig oder falsch. Aber du solltest dir bewusst sein, was das Fundament deiner Mitarbeit ist.

So – du weißt warum du damals angefangen hast? Gut. Und nun frag‘ dich:

Ist das genug und Motivation genug?

Kindergottesdienst Motivation

Deine Ursache, dein Hauptgrund, warum du Kindergottesdienst machst, ist nicht 100% motivierend?

Dann wundere dich nicht, dass dein Unfrieden im Herzen immer mehr wird. Du wirst selten Kindergottesdienst haben, der einfach rund läuft. Und wenn dein Fundament dich nicht genug motiviert, wirst du vielleicht bald die Kinderkirchen-Meckerziege sein. Keiner will das und du sicher erst recht nicht. Also tu etwas dagegen.

Was ist nun zu tun, wenn deine Kindergottesdienst-Motivation nicht da ist, wo sie sein sollte

Möglichkeit 1

Du hast dein Fundament herausgefunden, warum du damals gestartet bist und du weißt, dass das für dich derzeit nicht genug Motivation ist. Sowas passiert und ist total in Ordnung. Die Frage ist:

Kannst du ein oder mehrere weitere Fundamente finden, um deinen Motivations-Pegel wieder zu erhöhen? Und zwar auf 100%.

Ja, ich weiß, dass jeder auch mal durch schwere Phasen durch muss. Aber dennoch ist es wichtig.

  1. auf dich zu achten. Gott liebt dich und möchte, dass du das, was ER dir schenkt, IHM zur Freude einsetzt – aber dass du das auch mit ganzem Herzen tun kannst.
  2. den Kids einen guten Kindergottesdienst zu schenken. Wenn du zu wenig Herz dabei hast, dann wird das nichts. Das gilt übrigens für jeden Bereich. Aber hier bist du mit Menschen zusammen, mit Kindern, die Teil unserer Gemeinde sind. Ich finde, sie sind es wert.

Also:

  • Findest du mehrere Motivationsgründe?
  • Suche sie ganz bewusst und speichere sie ab.
  • Und wenn eine Flaute über dich hereinbricht, dann hol dir dein Fundament hervor.
Möglichkeit 2

Ich weiß, dass das viele nicht hören wollen.

Aber wenn du keine wirkliche Freude am Kindergottesdienst hast und du schon einige Zeit gekämpft hast, dann überlege dir, was du wirklich möchtest:

  • Wofür schlägt dein Herz?
  • Was möchtest du eigentlich tun?

 

deine Kindergottesdienst Motivation

Vielleicht hast du Angst. Vielleicht denkst du: „Aber ich kann doch nicht…!“ Warum nicht?

Traust du Gott so wenig zu, dass er die Lücke, die du hinterlässt, nicht schließen kann?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass neue Menschen dazukommen, wenn Kindergottesdienst-Mitarbeiter ausstrahlen, wie cool das ist, was sie machen.

Aber wenn wir das nicht ausstrahlen, sondern es nur aus Pflichtbewusstsein tun, wie sollen wir dann die Freude rüberbringen?

Worum ich dich bitte:

Übernimm die Verantwortung für deine Mitarbeit. Ist es wirklich das, was Gott möchte, was du tust? Ist der Gewinn für die Kinder, die Eltern, die Gemeinde und dich wirklich höher, wenn du ohne richtiges Fundament deinen „Job“ weitermachst?

Wofür schlägt dein Herz?

Was motiviert dich, ganz konkret? Und auf dieses Fundament stelle die für dich richtige ehrenamtliche Arbeit. Nur so kannst du ausstrahlen, wie Gott dich beschenkt hat und seine Gaben 100% zur Entfaltung bringen.

Ich wünsche dir Gottes Segen dabei.

Liedersuche für den Kindergottesdienst

Liedersuche für den Kindergottesdienst

Alleinsein
Gott liebt dich
Wertschätzung
alle sind toll
Petrus
du bist begabt
Nachfolge
Du kannst so kommen, wie du bist.
Jesus
Wunder
Noah
Zachäus
Erntedank
geben

und und und…

Da sitzt du wieder.

Du hast das Thema des Kindergottesdienstes und nun fällt dir kein Lied dazu ein.

Es könnte doch mal ein anderes ein, aber dir kommen nur die Lieder ins Hirn, welche ihr immer singt.

Dein Gehirn ist wie leer gepustet. Die Liedersuche beginnt, doch wie?

Hilfe naht :).

Die Liederdatenbank

Die Liederdatenbank ist  eine Website,  die du auf unterschiedliche Art und Weise nutzen kannst. Sie enthält 64 Liederbücher der christlichen Musikszene.

Einerseits Liederbücher für die Gemeinde, wie das:

  • evangelische Gesangsbuch
  • Gemeindelieder
  • Glaubenslieder

Außerdem Liederbücher für Teen- und Jugendkreis:

  • Come to worship
  • Du bist Herr
  • Feiert Jesus
  • In love with Jesus
  • Wiedenester Jugendlieder

Auch diverse Interpreten sind enthalten, wie:

  • Albert Frey
  • Arne Kopfermann
  • Matt Redmann

Aber – und das ist für uns relevant – auch Kinderliederbücher, wie:

  • Du bist Herr Kids 1 + 2
  • Jungscharlieder
  • Kinder feiern Jesus
  • Meine Lieder deine Lieder
  • Mundorgel
  • Unser Kinderliederbuch

Als erstes kannst du ein:

Liederbuch eingeben.

Das finde ich praktisch, wenn ich nur ein bestimmtes Liederbuch zur Auswahl habe und daraus ein Lied suche.

Dann kannst du ein:

Schlagwort oder Themenbereich eingeben.

Da spuckt dir die Liederdatenbank alles Lieder zu dem Thema aus.

Außerdem kannst du einen:

Liedtitel eingeben.

Oft geht es uns doch so, dass wir ein Lied wissen, aber null Ahnung haben, wo dieses Lied denn nun zu finden ist.

Die Suchfunktion klappt hervorragend.

Du kannst Daniel Kallauch oder Mike Müllerbauer eingeben und die Liederdatenbank spuckt dir die Lieder von diesen Interpreten, die sich in der Liederdatenbank befinden einfach aus.

Leider ist die Liederdatenbank nicht mehr aktuell. Aber ich weiß, dass die meisten Kindergottesdienste noch mit genau diesen Liedern funktionieren, bzw. diese Lieder die Lieder sind, die bekannt sind. Sprich, die Lieder die du bei deiner Liedersuche findest, könntest du auch kennen. Und das finde ich erst einmal am wichtigsten.

Die Liedersuche bei der Liederdatenbank soll dich inspirieren.

Mir ist sie eine wichtige Unterstützung, wenn ich mal wieder in altbekannten Liedern rumstöbern möchte.

Anspiel im Kindergottesdienst – das geht auch allein

Anspiel im Kindergottesdienst – das geht auch allein

Und wieder gibt es eine biblische Geschichte, die super für ein Anspiel geeignet wäre. Tja – hätte – wäre – könnte… schließlich ist es so toll geeignet, weil Interaktion zwischen 2 Menschen stattfindet.

Doch du bist allein als Mitarbeiter im Kindergottesdienst.

Du spielst gern Theater?
Du liebst es, dich zu verkleiden und Anspiele zum Besten zu geben?
Doch wie soll das gehen, wenn du allein bist?!

Heute möchte ich dir in diesem Video ganz einfache Tricks zeigen, wie du allein ein Gespräch spielen kannst, ohne, dass du vorher sagen musst:

„Petrus sagte:… Daraufhin erwiderte Jesus: ..!“

In vielen biblischen Geschichten die für den Kindergottesdienst geeignet sind, spielen mehrere Personen mit und unterhalten sich:

  • Jona redete mit Gott
  • Abraham sprach mit Sarah
  • Daniel diskutierte mit dem Pharao
  • Gott beauftragte Noah
  • die Engel sangen und redeten zu den Hirten
  • Philippus erklärte die Schri ft dem Kämmerer aus dem Morgenland
  • Zachäus unterhielt sich mit Jesus
  • usw.

Du dachtest bisher immer, dass, wenn du wenn du allein bist, die biblischen Geschichten nur erzählen, aber nicht spielen kannst. Das ist nicht so.

Anspiel im Kindergottesdienst–  das geht auch allein

Schau das Video – einfach draufklicken.

Hier nochmal die Zusammenfassung der Punkte aus dem Video.

  1. ändere die Blickrichtung
  2. die Blickrichtung verstärkt die Rolle der Person
  3. ändere die Stimme
  4. eine bestimmte Gestik/Eigenart für jede Person

Und natürlich – üben, üben, üben 🙂 und dabei den Spaß nicht vergessen.

Allein Theaterstücke spielen im Kindergottesdienst bietet dir die großartige Möglichkeit

  • zu improvisieren
  • selbst zu entschieden, wie emotional du die Geschichte werden lässt
  • du kannst spontan ausschmücken, wie du es möchtest

Nutze die Chance im Allein-Spiel. All diese Gedanken von

  • richtiges Stichwort für den anderen
  • keine Textzeile vergessen

fallen weg, wenn du allein bist. Und das ist manchmal richtig super :).

Ich wünsche dir, dass du den Spaß dabei entdeckst, der es macht, allein Dialoge, Geschichten zu spielen.

 

Spiele im Kindergottesdienst – meine TOP 3 für Grundschulkinder

Spiele im Kindergottesdienst – meine TOP 3 für Grundschulkinder

„Kannst du mir nicht mal so ein richtig cooles Spiel sagen für den Kindergottesdienst?“

Diese Frage bekomme ich öfters zu hören, wenn ich auf Kinderbibelwoche oder Schulung bin. Meist frage ich Folgendes zurück:

„Spielen die Kinder die Spiele im Kindergottesdienst, die ihr macht, nicht gern?“

Die Antwort ist meistens:

„Doch, doch, aber wir können doch nicht immer das Gleiche spielen.“

Ja, wieso denn nicht?

Wenn es den Kindern Spaß ich bin der Checkermacht, und darum geht es doch beim Spielen, warum könnt ihr denn dann nicht immer das Gleiche spielen.

Merkst du? Du bist mit den Gedanken nicht bei den Kids, dabei, ob es ihnen Spaß macht, sondern du bist bei dir.

  • „Das ist doch langweilig.“
  • Was sollen die Eltern denken, wenn ihr Sohn jedes Mal erzählt, dass wir schon wieder…?
  • Ich habe den Anspruch, dass wir immer wieder etwas anderes spielen.
  • Ich habe Angst, dass auf einmal die Kinder meinen Kindergottesdienst langweilig finden und dann bin ich unten durch. Damit das nicht passiert, arbeite ich präventiv und mache lieber immer etwas Neues.

Egal, welche Begründung du für deinen Drang findest, immer etwas Neues spielen zu müssen, es sind die falschen Gründe.
Kinder lieben es immer wieder das Gleiche zu spielen. Und wenn sie so ein „Kindergottesdienst-Favoriten-Spiel“ haben, dann freu dich, denn dann hast du weniger Arbeit.

  • Es geht nicht um deinen Anspruch,
  • es geht nicht um deine Langeweile und
  • es geht auch nicht um irgendwelche Menschen, die irgendwie schlecht über dich denken könnten.

Diese Menschen sollen dankbar sein, dass du dir für ihre Kinder Zeit nimmst bzw. fragen, wenn sie Fragen haben. Es geht darum, dass durch Spiele

  1. ein Inhalt oder Zielgedanke vertieft wird oder
  2. ihr noch Zeit habt und Spaß miteinander haben wollt.

Doch in der Umfrage 5  habt ihr abgestimmt, dass ihr meine TOP 3 Spiele wissen wollt und deswegen möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Und, wie versprochen, es sind keine Zollstock-Spiele, die ihr ja schon in diesem Artikel finden könnt.

Schon mal als Vorab-Info:
Die Spiele sind alle nur für Schulkinder geeignet.

Spiele im Kindergottesdienst

Geh vor die Tür – Rätsel – Spiele

Ich liebe Spiele, bei denen eine Person aus dem Raum gehen und die anderen sich etwas überlegen müssen. Wenn die Gruppe fertig ist, wird das Kind wieder hereingerufen und muss dann herausfinden, worum es geht. Von diesen Spielen gibt es total viele – einige Muster möchte ich euch hier vorstellen.

  1. Was ist passiert?
Spiele im Kindergottesdienst Rätsel

Zwei oder drei Kids verlassen den Raum, ohne zu wissen, was passiert ist.
Der Kindergottesdienst-Mitarbeiter erzählt, wenn sie wieder hereinkommen: „Wie haben gerade über etwas Lustiges gesprochen, das letzte Woche passiert ist und mit euch zu tun hat. Ihr sollt nun durch Fragen herausfinden, um was es sich dabei gehandelt hat.

Der Kindergottesdienst-Mitarbeiter und die Kids, die dringeblieben sind, haben sich eine Taktik überlegt, als die anderen Kids draußen waren, wie sie auf die Fragen antworten.

Hier ein paar Ideen: 

  • Das Kind darf nur Fragen stellen, die mit ja oder nein beantwortet werden können. Endet das letzte Wort der Frage mit einem Konsonanten, antworten alle mit „ja“, endet es mit einem Vokal, ist die Antwort „nein“.
  • Man antwortet immer auf die Frage davor (die erste Frage wird mit Schulterzucken beantwortet).
  • Das Kind darf nur Fragen stellen, die mit ja oder nein beantwortet werden können. Wenn das Kind eine Frage mit „ich“ stellt („Habe ich…“), dann ist die Antwort „ja“, wenn die Frage etwas mit anderen Personen zu tun hat oder in der „Wir-Form“ ist, dann ist die Antwort „nein“.

Wenn das Kind die Taktik heraushat, kann das nächste Kind rausgehen und es wird sich eine neue Taktik überlegt.

  1. Grimassen – Memory
  • Ein Kind verlässt den Raum.
  • Der Rest der Gruppe bildet 2er Paare, welche sich

    jeweils eine Grimasse ausdenken. Es können auch Bewegungen sein.

    Spiele im Kindergottesidenst - Grimassenmemory
  • Die Spieler setzen sich hin, aber so, dass nicht die Kinder/Personen, welche eine Paar sind, nebeneinander sitzen.
  • Nun wird das Kind, welches den Raum verlassen hat, wieder herein gerufen.
    42
  • Das Kind beginnt, indem es jemandem auf die Schulter klopft, dieses Kind macht dann die abgesprochene Grimasse.
  • Das Spiel geht nun so weiter, wie ein normales Memory: die zusammengehörigen „Grimassen“-Paare müssen gefunden werden.

Natürlich kann man auch 2 Kinder herausschicken, die dann gegeneinander spielen. Wer die meisten Paare gefunden hat, hat gewonnen. Die geratenen Paare stellen sich dann hinter die Person, die das Pärchen gefunden hat. Wer mehr Personen hinter sich hat, wenn alle Paare gelöst worden sind, hat gewonnen.

  1. Ich nehme auf die Reise mit

Spiele - ReiseWieder wird ein Kind nach draußen geschickt. Und die anderen Kinder überlegen sich eine Taktik, auf welche Art sie die Frage beantworten, was sie auf die Reise mitnehmen. Wenn sie eine Taktik haben, wird das Kind hereingeholt und das Kind zeigt auf das Kind, welches sagen soll, was es mitnimmt. Am sinnvollsten ist es, reihum zu fragen.

 

Hier ein paar Taktik-Ideen:
Das Kind nimmt etwas mit,

  • was den Anfangsbuchstaben vom eigenen Vornamen hat (Anne nimmt einen Anorak, Ananas, Aldi-Tüte etc. mit)
  • was der rechte Nachbar anhat (oder der linke Nachbar oder der 3 Plätze weiter)
  • was mit dem Buchstaben anfängt, womit das Wort von der Antwort davor geendet hat (jemand nahm einen Hund mit, der nächste nimmt Datteln mit, der wieder ein Nudelholz…)
  • in der Reihenfolge der Artikel: 1. Wort: DER Löffel, 2. DIE Katze, 3. DAS Puppenhaus – aber natürlich wird der Artikel nicht genannt

Das Spiel endet, wenn das Kind die Regel erklären kann, nach der die Kinder etwas mitnehmen.

Spiele im Kindergottesdienst

Rennspiel/Schnelligkeits-Spiel
„Backbord – Steuerbord“

Davon gibt es ja viele, aber da ich Geschichten liebe, mag ich das Backbord – Steuerbord-Spiel am meisten. Beim Einführen dieses Spiels ist es wichtig, dass nach und nach Elemente dazu genommen werden. Startet mit 2-4 Elementen, wenn die Kids sie drauf haben, nehmt neue Sachen dazu.

Das Spiel geht wie folgt:Spiele im Kindergottedienst Rennspiel

  • Ein Kind oder der Mitarbeiter ist der Kapitän,
  • die anderen bilden die Besatzung.
  • Falls ein Besatzungsmitglied sich nicht an die Anweisungen hält, oder fehlerhaft ausführt, ist dieses Mitglied ausgeschieden.
  • Alternativ kann man auch einen Pfand abgeben lassen oder eine Aufgabe erfüllen müssen.
  • Lernverse kann man damit auch sehr gut wiederholen ;).
  • Des Weiteren kann man auch Quizaufgaben zur Geschichte beantworten müssen.
  • Aber natürlich geht das Spiel auch einfach dann, wenn der Gottesdienst mal wieder länger geht, als geplant ;).

Hier kommen mögliche Anweisungen. Vielleicht regen sie dich ja auch an, dir neue Sachen zu überlegen. Solche Sachen kannst du dann gern unten im Kommentar schreiben.

  • „Zum Schiff“ – Alle rennen zum Kapitän und stellen sich rechts von ihm auf.
  • „An Land“ – Alle rennen zum Kapitän und stellen sich links von ihm auf.
  • „Ducken an Deck“ – Alle liegen auf dem Bauch.
  • „Achtung an Deck“ – Alle sagen „Aye aye Kapitän“.
  • „Drei Mann ins Boot“ – Alle bilden Dreiergruppen.
  • „Schrubbt das Deck“ – Alle laufen kniend im Kreis herum.
  • „Mann über Bord“ – Jeder sucht sich einen Partner, der eine liegt auf dem Bauch, der andere stellt den Fuß auf das Hinterteil.
  • „Steuerbord“ – Alle rennen auf die rechte Seite des Tisches/Fenster/Wand.
  • „Backbord“ – Alle rennen auf die linke Seite des Tisches/Fenster/Wand.
  • „Achtern“ – Alle rennen zur Tür.
  • „Klar zur Wende“ – Alle rennen zum Fenster.
  • „Kranke Möwe“ – Jeder setzt sich auf den Hintern und rudert mit den Füssen und Händen wild in der Luft.
  • „Rudert“ – Jeder sucht sich einen Partner, beide sitzen sich gegenüber und halten sich die Hände und beginnen Ruderbewegungen.
  • „Ab in den Ausguck“ – Jeder steigt auf etwas Erhöhtes (zum Beispiel Stuhl) und macht mit seinen Händen ein Fernglas.

Spiele im Kindergottesdienst

Mädchen gegen Jungs

Ich liebe echt so Wettkampf-Spiele. Eins davon habe ich schon als 10-Jährige super gern gespielt. Es ist für die älteren Kids und braucht auch ordentlich viele Personen. Das Ganze funktioniert nach dem Prinzip „Mein rechter, rechter Platz ist leer.“

Parlament (10-30 Leute)

Gespielt wird Jungen gegen Mädchen. Die Mädchen müssen versuchen das Parlament nur mit Mädchen zu besetzen, die Jungen versuchen das gleiche mit Jungs.

  • Für das Spiel müssen es gleich viele Mädchen und Jungen sein, die im Kreis sitzen und es muss ein Platz leer bleiben.
  • Vier Plätze nebeneinander werden besonders gekennzeichnet und bilden das Parlament.
  • Dort sitzen zum Spielanfang zwei Jungen und zwei Mädchen. Sollte das Mädchen-Jungs-Verhältnis nicht passen, überlegt euch, wie die 2 Gruppen anders zusammngestellt werden können.
  • Jeder muss wissen, wer zu wem in die Gruppe gehört.

Dann schreibt jeder seinen Namen auf einen Zettel und wirft ihn in einen Hut. Aus den gemischten Zetteln zieht jeder einen Namen heraus.

  • Jetzt hört jeder nur noch auf den Namen, der auf seinem Zettel steht!
  • Der, der rechts vom freien Platz sitzt, darf nun einen Namen sagen.
  • Der Aufgerufene steht auf, setzt sich auf den freien Platz und tauscht seinen Zettel mit seinem rechten(!) Nachbarn.
  • Jetzt haben beide einen neuen Namen, auf den sie hören müssen.
  • Nun ist der dran, der rechts neben dem freigewordenen Platz sitzt.

Das Spiel ist zu Ende, sobald das Parlament gleichgeschlechtlich besetzt ist.
Dadurch, dass immer wieder die Zettel getauscht werden (immer der, der sich wen gewünscht hat, heißt dann auch so), wird ordentlich viel Gehirnschmalz benötigt, um das Parlament mit ihren Leuten zu füllen. Viel Spaß :).

Spiele im Kindergottesdienst

Noch 3 Bonus – Spiele für Grundschüler

Da ich mich nicht für nur 3 Spiele entscheiden konnte, kommen hier noch ein drei Bonus-Spiele.

Schuhsalat

Das Spiel finde ich einfach nur witzig.Schuh_Salat

Alle Kinder werfen ihre Schuhe in die Mitte. Jeder holt zwei Schuhe wieder heraus.

Aber:

  1. nicht die eigenen und
  2. zwei verschiedene.
    Dann zieht jeder diese fremden Schuhe an (ohne sie zu beschädigen!). Alle versuchen, sich so aufzustellen, dass die richtigen Schuhpaare wieder nebeneinander stehen (gelingt nicht immer).
Wer bin ich?

Das ist ein Klassiker, der auch in Teenie-Gruppen und Jugend-Gruppen immer wieder gern gespielt wird. Dort meistens mit Promis. Vereinfacht kann das Ganze mit den Namen der Kids, die da sind, gespielt werden.

Zur Vorbereitung: NamensspielDie Kids sollten bereits alle Namen kennen und einiges voneinander wissen. Benötigt werden Etiketten für Namen, ein Filzstift, Tesakrepp, ein Hut (oder eine Schachtel)

  1. Alle schreiben ihren Namen auf ein Etikett und legen es in den Hut.
  2. Alle bilden einen Kreis und ziehen einen Namen aus dem Hut, ohne den Namen

jemandem zu zeigen.

  1. Jeder heftet sein Etikett dem rechten Nachbarn auf den Rücken. Es darf aber nicht dessen richtiger Name sein. Wenn man den Namen des Nachbarn ziehen sollte, schmeißt man den Zettel wieder rein und zieht einen neuen Zettel.
  2. Jeder erhält die Aufgabe, durch geschicktes Fragen den Namen auf seinem eigenen Rücken herauszufinden, z. B. „Bin ich ein Junge?“, „Trage ich Jeans?“, „Mag ich gern…“.

Alle Kinder laufen im Raum herum und stellen gleichzeitig an die anderen Kids Fragen.

Wichtig sind dabei 2 Regeln:

  1. Es dürfen nur Fragen gestellt werden, die man mit ja oder nein beantworten kann.
  2. Der gleichen Person dürfen höchstens zwei Fragen gestellt werden. Danach geht man weiter zur nächsten Person.
  3. Hat jemand den Namen erraten, stellt er sich hinter die entsprechende Person,

deren Namen er ja auf dem Rücken trägt, fasst sie an den Hüften und folgt ihr. Bald werden sich verschiedene Schlangen bilden.

Schlump, Schlumpel, Schlumpelchen

Alle sitzen im Kreis auf ihrem Stuhl. Nur einer steht in der Mitte des Kreises (der Kreis muss geschlossen sein). Sobald die Person in der Mitte „ Schlump“ sagt, müssen alle einen Platz nach rechts rutschen und er muss versuchen, sich dabei einen Platz zu schnappen. Sagt die Person „ Schlumpel„, müssen alle einen Platz nach links rücken. Bei „Schlumpelchen“ müssen alle durcheinander die Plätze tauschen. Schafft die Person in der Mitte es, sich einen Platz zu schnappen, muss der oder die Übrigbleibende/r in die Mitte.

Welche Spiele spielen eure Kids im Kindergottesdienst am liebsten? Ich freu mich, wenn du dir die Zeit nimmst und uns alle an eurem Spiel teilhaben lässt.