Kinder verblüffen – mit einem Seiltrick

Kinder verblüffen – mit einem Seiltrick

Bei der Umfrage „Welches Weihnachts-Tool möchtest du gerne?“, haben diesen Monat ja zwei Antwort-Möglichkeiten „gewonnen“. Das erste Tool, für welches ihr euch entschieden habt, war das Weihnachtstabu.

Dein zweites Tool, bekommst du heute. Die Auflösung eines SeiltricksSpiel Weihnachten Kindergottesdienst

Als erstes das Video, in dem ich euch den Seiltrick vorführe.

Dort kannst du auch gleich sehen, wie du diesen Illusionstrick in mehrere biblische Themen einbauen kanst und somit kreativ eine biblische Geschichte erzählen kannst.

Das Video ist zu einer Adventskalender Aktion im Jahr 2014 entstanden.

 Das Video ist in einer Adventskalender-Aktion im Jahr 2014 von mir entstanden.

Angeschaut?
Dann bist du sicher gespannt, wie der Seiltrick funktioniert.
Da es DIE Regel ist, dass man Illusionstricks nicht einfach so veröffentlicht, tu ich das auch nicht.
Trage dich in das Formular ein und du bekommst, nachdem du noch einmal in deinem Mailordner bestätigst den Link zum Download.

Ich wünsche dir, dass der Gebrauch dieses Seiltricks Verblüffung in die Gesichter der Kids zaubert.

Klick hier um den Seiltrick zu erhalten.

Ich würde mich freuen, wenn du unten in einem Kommentar darüber berichtest, wie es gelaufen ist. Vielleicht hast du ja auch noch andere Ideen, wie dieser Seiltrick im Kindergottesdienst zu verwenden ist.
Dann lass uns teilhaben, damit wir zusammen ein anderes Level im Kindergottesdienst erreichen.

Spiele für den Kindergottesdienst zu Weihnachten

Spiele für den Kindergottesdienst zu Weihnachten

Was war das knapp diesen Monat bei der Umfrage „Welches Weihnachts-Tool möchtest du gerne?“.

Und dieses Mal hatten tatsächlich 2 Antworten gleich viele Stimmen.

Das erste Tool, welches du deswegen heute hier bekommen kannst ist das:

Weihnachtstabu

Tabu ist ein Kommunikationsspiel. Im pdf, welches ihr euch downloaden könnt, findet ihr Begriffe. Dabei gilt es den obersten Begriff den anderen zu erklären. Ihr könnt in 2 Gruppen spielen. Dabei hat eine Gruppe immer eine gewisse Zeit und versucht in der Zeit, so viele Begriffe wie möglich zu umschreiben. Die eigene Gruppe muss die Begriffe raten. Danach ist die andere Gruppe dran. Die Erklärer wechseln. Welche Gruppe am Ende die meisten Begriffe geraten hat, hat gewonnen. Man kann auch einfach aus Spaß spielen – einer erklärt, die anderen raten.

Nun gibt es verschiedene Varianten. Spiele Weihnachten
1. die Jüngsten erklären das oberste Wort und dürfen die unteren Worte benutzen
2. die Checker, dürfen die unteren Worte nicht benutzen (das bedeutet: Tabu ist der Stamm des Wortes, ebenso sind Teile aus dem Wort, welches erklärt wird, tabu)

Spiel Weihnachten KindergottesdienstWas passiert, wenn doch einen Begriff genannt wird, der vorkommt?
1. Nichts – es wird eine neue Karte genommen – die Karte fällt weg
2. Falls es zu oft passiert – die gegnerische Mannschaft bekommt die Karte
Ebenso überlegt, was ihr tut, wenn jemand die Karte nicht erklären kann.
Auch da empfehle ich, dass die gegnerische Mannschaft den Punkt (die Karte) bekommt.

Ich habe euch eine Rückseite erstellt – die könnt ihr für alle Karten benutzen, dort sind auch dünn Schnitt-Marker gekennzeichnet.
Natürlich könnt ihr auch eigene Rückseiten gestalten.
Auf jeder folgenden Seite sind jeweils 8 Begriffs-Karten.
Die letzte Seite ist eine Vorlage für eure eigenen Weihnachts-Begriffe. Sicher haben eure Kids Lust, noch eigen Karten zu erstellen.

 

Hol dir dein Weihnachtstabu und klick hier.

Wenn Kinder verweigern im Kindergottesdienst

Wenn Kinder verweigern im Kindergottesdienst

„So, wir spielen jetzt ein Spiel zu diesem Thema!“
Alle jubeln, springen auf: Nur Max sitzt mit verschränkten Armen auf seinem Stuhl und ist nicht fortzubewegen.

„Ich habe euch eine echte Maulbeere von dem Baum, auf dem Zachäus drauf war, mitgebracht. Kommt mal her, könnt ihr euch angucken.“
Alle kommen. Nur Hannah nicht. Sie dreht sich sogar noch extra in die andere Richtung.

„Erzählt doch mal, was war euer schönstes Erlebnis in dieser Woche.“
Alle plappern munter drauf los. Nur Lara presst die Lippen aufeinander.

„Lasst uns mal alle dazu klatschen.“
Alle haben Spaß daran mit ihren Knien zu klatschen. Nur Leon rührt sich kein Stück.

Kennst du das? Fühlst du dich manchmal überfordert, genervt, da es dieses eine Kind gibt, welches anscheinend nichts mitmachen möchte?

Es ist: Der Verweigerer

Erst einmal etwas Grundlegendes zum Verweigern:
Verweigerung ist in der Trotzphase (Alter 3-4) und in der Pubertät ein wichtiger Bestandteil in ihrer Entwicklung. Das „Nein-Sagen“ gehört im Leben dazu. Es ist wichtig, dass Kinder das lernen. Es hängt an uns, dieses Verweigern nicht auf uns zu beziehen, sondern es als Chance zu sehen. Ja, oft geht es voll an deine Grenzen und vielleicht spürst du innerlich eine Aggressivität. Doch ein Blick tiefer in die Individualität des Kinders kann dir helfen, damit besser umzugehen.

Kinder haben einen Grund, wenn sie nicht mitmachen.

Was könnten Gründe sein?

  • Angst sich zu blamieren
  • Wollen im Mittelpunkt stehen
  • Angst es nicht zu können
  • Schlechte Erfahrungen (Sie schaffen es nicht und werden ausgelacht.)

1. Grund – Manchmal verstehen sie nicht, was du von ihnen möchtest.

Zum einen, weil sie nicht zugehört haben. Was gibt es für herrlich zerstreute Kids, denen das Zuhören von Anfang bis zum Ende einfach schwerfällt. Das ist nicht Böswilligkeit. Also behandle sie auch nicht so, als ob sie das tun, weil sie deine Stunde zerstören wollen. Manche sind auch einfach nicht so schnell und trainieren sich durch das Verweigern ihre Schutzhülle an. Denn so werden sie sich nicht blamieren.

Aber vielleicht verstehen sie es auch nicht, weil du es für sie nicht so erklärt hast, dass sie es verstehen.

2. Grund – Sie sehen keinen Gewinn in dem Ganzen.

Was ist wirklich ihr Gewinn, wenn sie bei etwas mitmachen?

Ja, Kinder tun etwas nicht nur, weil du es sagst. Sondern sie möchten den Grund dahinter verstehen. Und nur, weil du es sagst, ist noch lange kein Grund, mitzumachen.

Was haben sie davon, wenn sie den Lernvers mit aufsagen, wenn sie mitbasteln? Wenn Kinder durchschauen, dass es doch nur Beschäftigungstherapie ist, dann machen sie nicht mit. Ein „weil es so schön ist“ bewirkt noch lange nichts.

Also frage dich: Was könnte für dieses spezielle Kind ein Grund sein, mitzumachen?

Es gibt Kinder, die wirklich weiterdenken und nicht verweigern um des Verweigerns wegen.

  • Wenn sie sich die Bastelarbeit anschauen und wissen, dass sie zu Hause eh im Papierkorb landet, was soll dann der Aufwand?
  • Oder wenn ein Kind schon vorher weiß, das der große Bruder sich nach dem Gottesdienst über seine „hässliche Bastelei“ lustig macht, dann ist die Verweigerung doch nur logisch.
  • Oder wenn sich Kinder wirklich albern vorkommen bei den Bewegungen eines Liedes, da sie schon oft gesagt bekommen haben, „Hör auf zu singen, du singst schrägt.“ oder „Wie du dich bewegst, sieht echt scheiße aus.“ (Sorry für die Wortwahl, aber so wird das nun einmal klar gesagt.) Dann ist doch nur verständlich, dass das Kind verweigert. Was sollte es für einen Grund geben, sich eventuell wieder öffentlich demütigen zu lassen?

3. Grund – Sie wollen die Regeln austesten.

Sie möchten einfach schauen, was passiert, wenn sie die Regeln nicht befolgen. Grund dafür ist oft, dass die Eltern zu Hause nicht sooo konsequent sind. Sie haben es also schlicht und ergreifend nicht gelernt. Umso wichtiger ist es, dass du dir überlegst, wie Konsequenzen aussehen und sie dann auch durchzuziehen.
Besprecht das im Team. Nichts ist blöder, als wenn der eine so macht und der andere so und der dritte gar nichts. Wie soll das Kind es dann lernen? Es geht da nicht um „Wir sind die Chefs“, sondern um Orientierung. Gebt ihr Orientierung?

Mit Orientierung meine ich einen klaren Rahmen zu setzen ohne einzuengen. Habt ihr das? Wie kann der Rahmen gefüllt werden, so dass die Kids in Freiheit mit entscheiden können?

Ein anderer Grund kann sein, dass die Kids für ihre Verhältnisse zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Durch das Verweigern bekommen sie Aufmerksamkeit. Ihr unbewusstes Denken ist: „Lieber negative Aufmerksamkeit, als gar keine.“ Falle da nicht drauf rein. 😉 Zeig ihnen, dass sie durch ihr Verhalten auch keine negative Aufmerksamkeit bekommen.

Fragt euch, was genau denn einer Konsequenz bedarf.

Ich vertrete da ganz klar die Ansicht: Wenn ein Kind beim Nichtmachen nicht stört, ist es ok. Manche genießen es auch einfach mal nichts zu müssen. Und ich mache die Erfahrung: Wenn man Kids einfach „sein“ lässt, wählen sie nach und nach aus, was sie mitmachen wollen. Geben wir ihnen doch die Zeit dafür. Gerade Schulkinder müssen die ganze Woche über Dinge tun, die ihnen gesagt werden.

Denke drüber nach, ob der Kindergottesdienst nicht ein Ort sein sollte, an dem die Kids sich wohlfühlen und sie selbst sein dürfen. Ich persönlich gucke auch manchmal einfach gerne zu und erhole mich damit, besonders nach einer anstrengenden Woche. Sollten wir den Kids das nicht auch zugestehen? Ja, ich weiß, du hast dich vorbereitet und Zeit und Hirn und Herz investiert. Aber es geht doch nicht um dich und dass du deinen tollen Plan durchziehst, sondern darum, dass die Kids sich wohlfühlen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder mehr mitbekommen, wenn sie nicht gezwungen werden.

Etwas anderes ist es natürlich, wenn sie andere Kinder mit anstiften zu verweigern. Und da sind klare Konsequenzen notwendig. Aber das sind nicht die „klassischen Verweigerer“, um die es hier geht.

5 abschließende Tipps zum Thema: Verweigern

  1. Lass dich nicht in einen Machtkampf verwickeln.
  2. Entferne andere Dinge, womit sich das Kind beschäftigen könnte.
    Ja, wenn es nicht mitmachen möchte, ist das ok, aber es sollte auch nichts anderes machen. So hat es die Wahl zwischen Nichts-Machen (nur dabei sein) oder Mitmachen. Führe diese Wahlmöglichkeiten dem Kind vor Augen.
  3. Beziehe das Kind mit seinen Ideen mit ein.
    Wenn es z.B. den Lernvers so nicht aufsagen möchte, frage es, wie es ihn denn aufsagen möchte. Es geht ja beim Lernen nicht um deinen Willen. Sondern wir möchten, dass die Kids etwas Gutes in ihrem Gehirn verankern. Und wenn daraus wird, das jedes Kind es dann anders machen möchte – ist doch super! So ist die Kreativität angeregt und der Lernvers wird ganz schnell drin sein.

Mal hart gesprochen: Sei selbst nicht so stur und eingefahren dabei, wie es zu laufen hat.

  1. Schlussendlich: Kann es vielleicht sein, dass manche Regeln einfach auch unsinnig sind, die du aufstellst?
    Hast du deine Regeln schon daraufhin überprüft, wofür das Ganze gut ist? Wenn nicht, tu es jetzt. Es geht doch nicht darum DEINE Regeln durchzusetzen, DEINE Erwartungen. So verweigerst du doch genauso, weil es nur um dich geht – genau wie das Kind vielleicht möchte, dass es um sich geht.
  2. Schimpfe weniger.
    Schimpfen bewirkt genau das Gegenteil bei Verweigerern. Und ich glaube, dass du, wenn du wirklich dahinter schaust, auch nicht mehr so viel schimpfen wirst. Zeige dem Kind, dass du es magst, dass keine Leistung, kein Mitmachen davon abhängt, ob es angenommen ist.

Dein Ziel im Umgang mit dem Kind, welches verweigert

Finde heraus, was dem Kind Spaß macht. Es gibt was, du hast es nur noch nicht gefunden. Und finde es heraus, ohne dem Kind Druck zu machen. Das ist schwierig. Aber was für ein Bild, wenn das Kind einfach erzählt, was ihm Spaß macht! Siehst du es? Siehst du, wie es aufblüht? Und dieses Bild hole dir vor Augen, um ihm in Liebe zu begegnen.

Sankt Martin – Bausteine für den Kindergottesdienst

Sankt Martin – Bausteine für den Kindergottesdienst

Ich muss gestehen, ich habe noch nie Sankt Martin mitgemacht. Aber diese 2 Wochen waren von Halloween und Reformation in den Medien so vollgepumpt und nun kommt auch noch Sankt Martin, so dass ich mir das heute mal genauer angeschaut habe mit dem Martin. Und ehrlich, wenn auch nur die Hälfte von dem, was über ihn so gesagt wird, stimmt – dann war das schon ein Cooler.

Besonders witzig finde ich seine „Versteck-Geschichte“. Für die, die sie nicht kennen – hier meine Sankt Martin Erzählgeschichte mit den Gänsen:


Es war schon einige Zeit vergangen, dass Martin im Kloster in der Stadt in Tours Mönch war. Die Leute der Stadt mochten ihn, weil er echt super hilfsbereit war. Wahrscheinlich gab es niemanden, der so viele Brezeln verschenkte, wie er.

Der alte Bischof der Stadt war gestorben und es musste ein neuer her. Die Leute der Stadt waren sich einig: Martin sollte ihr neuer Bischof werden. Bischof ist sozusagen der Chef der Kirchen in der gesamten Stadt. Als Martin hörte, dass die Menschen von Tours ihn zum Bischof machen wollten, bekam er echt weiche Knie. „Ich? Ich soll so ein tolles Amt übernehmen? Wie krass ist das denn. Ich bin doch viel zu schwach dafür und gar nicht mutig und ich bin doch auch gar nicht so vornehm. Puh, ich glaube nicht, dass ich das kann.“

Er hörte die Leute schon und so musste er sich schnell etwas überlegen, damit sie ihn nicht fanden. Ha da war ein Gänsestall und ehe er sich versah war er schon reingekrochen. Er lugte aus dem Gänsestallfenster. Die Menschen suchten ihn und riefen überall laut: „Martin, Martin, wo bist du?“ Jetzt bloß nicht rauskrauchen.

GansEr schaute zu den Gänsen im Stall und plötzlich, wie auf Kommando, fingen die Gänse an zu schnattern. Und lauter und lauter. Martin machte die ganze Zeit: „Psst, psssst.“ Doch den Gänsen war das egal. Sie schnatterten nur um so kräftiger, als ob sie ihn ärgern wollten. Oder wollten sie ihn sogar verraten?

„Was ist denn da in dem Gänsestall los?“ fragten sich die Leute von Tours. War etwa ein Fuchst in den Stall gekommen. Sie liefen zum Stall und… ja was war das denn. Sie sahen ein braunes Stück Stoff und eine Hand und einen Fuß und nun erkannten sie, dass sich ein Mensch im Gänsestall versteckt hatte. Es war niemand anderes als ihr Martin.

Martin kroch heraus und die Leute lächelten ihn an.
„Martin möchtest du unser neuer Bischof sein?“
Martin schaute schüchtern zu Boden: „Aber, aber ich bin doch gar nicht gut genug für diesen Job.“
Da konnten die Menschen nur den Kopf schütteln, denn Martin war für sie der netteste und hilfsbereiteste Mensch den sie kannten.

Als Martin sah, dass die Stadtbewohner es wirklich ernst meinten, willigte er ein und so wurde Martin Bischof von Tours. Und alle waren froh, dass sie so laut schnatternde Gänse hatten, die ihnen verraten hatten, wo Martin sich versteckt hatte.


Ist die Geschichte nicht witzig?
So herrlich bescheiden scheint der Mann gewesen zu sein.
Ich finde, wir können uns sicher oft eine Scheibe Bescheidenheit von ihm abschneiden.

Doch hier noch ein paar Links, die ich zu Sankt Martin gefunden habe.

MerkenAls erstes auf Youtube einen Film über Sankt Martin. Er dauert gut 4 Minuten. Ist ein Trickfilm und ich finde, echt nett gemacht.

Hier klicken zum Sankt Martin Video.

Schwieriger finde ich es schon mit

Bastelideen zu Sankt Martin.

Eine etwas größere Zusammenstellung gibt es bei Kidsweb (KLICK HIER).

Dort findet ihr:

  • wieso es vielleicht die Martinsumzüge gibt
  • Bastelideen
  • Briefpapier
  • Quizz
  • Lieder
  • Hefeteigmännchen
  • Impulse zum Thema „teilen“
  • was es mit den Martinsgänsen auf sich hat
  • Sankt Martin Lesezeichen
  • Laternen-Bastelanleitungen
  • Malvorlage
  • Scherenschnitt
  • und anderes

Eine nette kurze

Zusammenfassung zu Martins Lebenslauf

in einfacher Sprache findet ihr hier:

http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2005/01165/

Die Kinderkirche hat auch verschiedene Materialien zu Sankt Martin zusammengestellt:

http://www.kinderkirche.de/arbeitshilfen/themen/thema/st-martin.html

So findet ihr dort:

  • Rollenspiele für den Kindergottesdienst
  • Familiengottesdienstentwurf
  • Die Geschichte von Sankt Martin und dem kleinen Bären (die ist ganz nett)

Ich würde die Sachen dort nicht eins zu eins übernehmen, aber zur Inspiration ist es vielleicht ganz gut ;).

Dann habe ich ein

Sankt Martin Leporello

gefunden, welches für Kids im Grundschulalter gut geeignet ist:

http://ideenreise.blogspot.de/2014/11/leporello-sankt-martin.html

Auch zu anderen Themen gibt es dort nette Leporellos, könnt ihr ja mal vorbeischauen :).

http://ideenreise.blogspot.de/p/religion.html

Bei gws2 (das Portal für Papier und Bastel-Liebhaber) habe ich noch drei

Rätselsachen zu Sankt Martin

gefunden – das ist sogar etwas für die älteren Kids.

http://gws2.de/sankt-martin-malspiele-mit-raetseln-fuer-kinder/


 

Ich muss gestehen, beim Stöbern nach Material hat mich das Meiste nicht wirklich vom Hocker gerissen. Also, wenn ihr andere Sachen von Sankt Martin habt – dann poste doch einen Link oder deine Idee unten drunter in einem Kommentar. Vielleicht sind wir nächstes Jahr dann schon richtig gut ausgestattet :). Denn so wie Martin uns lehrte: Teilen ist super ;).

Merken

Liedersuche für den Kindergottesdienst

Liedersuche für den Kindergottesdienst

Alleinsein
Gott liebt dich
Wertschätzung
alle sind toll
Petrus
du bist begabt
Nachfolge
Du kannst so kommen, wie du bist.
Jesus
Wunder
Noah
Zachäus
Erntedank
geben

und und und…

Da sitzt du wieder.

Du hast das Thema des Kindergottesdienstes und nun fällt dir kein Lied dazu ein.

Es könnte doch mal ein anderes ein, aber dir kommen nur die Lieder ins Hirn, welche ihr immer singt.

Dein Gehirn ist wie leer gepustet. Die Liedersuche beginnt, doch wie?

Hilfe naht :).

Die Liederdatenbank

Die Liederdatenbank ist  eine Website,  die du auf unterschiedliche Art und Weise nutzen kannst. Sie enthält 64 Liederbücher der christlichen Musikszene.

Einerseits Liederbücher für die Gemeinde, wie das:

  • evangelische Gesangsbuch
  • Gemeindelieder
  • Glaubenslieder

Außerdem Liederbücher für Teen- und Jugendkreis:

  • Come to worship
  • Du bist Herr
  • Feiert Jesus
  • In love with Jesus
  • Wiedenester Jugendlieder

Auch diverse Interpreten sind enthalten, wie:

  • Albert Frey
  • Arne Kopfermann
  • Matt Redmann

Aber – und das ist für uns relevant – auch Kinderliederbücher, wie:

  • Du bist Herr Kids 1 + 2
  • Jungscharlieder
  • Kinder feiern Jesus
  • Meine Lieder deine Lieder
  • Mundorgel
  • Unser Kinderliederbuch

Als erstes kannst du ein:

Liederbuch eingeben.

Das finde ich praktisch, wenn ich nur ein bestimmtes Liederbuch zur Auswahl habe und daraus ein Lied suche.

Dann kannst du ein:

Schlagwort oder Themenbereich eingeben.

Da spuckt dir die Liederdatenbank alles Lieder zu dem Thema aus.

Außerdem kannst du einen:

Liedtitel eingeben.

Oft geht es uns doch so, dass wir ein Lied wissen, aber null Ahnung haben, wo dieses Lied denn nun zu finden ist.

Die Suchfunktion klappt hervorragend.

Du kannst Daniel Kallauch oder Mike Müllerbauer eingeben und die Liederdatenbank spuckt dir die Lieder von diesen Interpreten, die sich in der Liederdatenbank befinden einfach aus.

Leider ist die Liederdatenbank nicht mehr aktuell. Aber ich weiß, dass die meisten Kindergottesdienste noch mit genau diesen Liedern funktionieren, bzw. diese Lieder die Lieder sind, die bekannt sind. Sprich, die Lieder die du bei deiner Liedersuche findest, könntest du auch kennen. Und das finde ich erst einmal am wichtigsten.

Die Liedersuche bei der Liederdatenbank soll dich inspirieren.

Mir ist sie eine wichtige Unterstützung, wenn ich mal wieder in altbekannten Liedern rumstöbern möchte.

Anspiel im Kindergottesdienst – das geht auch allein

Anspiel im Kindergottesdienst – das geht auch allein

Und wieder gibt es eine biblische Geschichte, die super für ein Anspiel geeignet wäre. Tja – hätte – wäre – könnte… schließlich ist es so toll geeignet, weil Interaktion zwischen 2 Menschen stattfindet.

Doch du bist allein als Mitarbeiter im Kindergottesdienst.

Du spielst gern Theater?
Du liebst es, dich zu verkleiden und Anspiele zum Besten zu geben?
Doch wie soll das gehen, wenn du allein bist?!

Heute möchte ich dir in diesem Video ganz einfache Tricks zeigen, wie du allein ein Gespräch spielen kannst, ohne, dass du vorher sagen musst:

„Petrus sagte:… Daraufhin erwiderte Jesus: ..!“

In vielen biblischen Geschichten die für den Kindergottesdienst geeignet sind, spielen mehrere Personen mit und unterhalten sich:

  • Jona redete mit Gott
  • Abraham sprach mit Sarah
  • Daniel diskutierte mit dem Pharao
  • Gott beauftragte Noah
  • die Engel sangen und redeten zu den Hirten
  • Philippus erklärte die Schri ft dem Kämmerer aus dem Morgenland
  • Zachäus unterhielt sich mit Jesus
  • usw.

Du dachtest bisher immer, dass, wenn du wenn du allein bist, die biblischen Geschichten nur erzählen, aber nicht spielen kannst. Das ist nicht so.

Anspiel im Kindergottesdienst–  das geht auch allein

Schau das Video – einfach draufklicken.

Hier nochmal die Zusammenfassung der Punkte aus dem Video.

  1. ändere die Blickrichtung
  2. die Blickrichtung verstärkt die Rolle der Person
  3. ändere die Stimme
  4. eine bestimmte Gestik/Eigenart für jede Person

Und natürlich – üben, üben, üben 🙂 und dabei den Spaß nicht vergessen.

Allein Theaterstücke spielen im Kindergottesdienst bietet dir die großartige Möglichkeit

  • zu improvisieren
  • selbst zu entschieden, wie emotional du die Geschichte werden lässt
  • du kannst spontan ausschmücken, wie du es möchtest

Nutze die Chance im Allein-Spiel. All diese Gedanken von

  • richtiges Stichwort für den anderen
  • keine Textzeile vergessen

fallen weg, wenn du allein bist. Und das ist manchmal richtig super :).

Ich wünsche dir, dass du den Spaß dabei entdeckst, der es macht, allein Dialoge, Geschichten zu spielen.